Zeitschrift

Globale Machtverhältnisse aus feministischer Sicht reflektieren? Das macht die Zeitschrift frauen*solidarität seit 1982. Als einzige feministisch-entwicklungspolitische Zeitschrift im deutschsprachigen Raum informiert sie über transnationale Frauen*- und LGBTIQ+-Bewegungen, Feminismen und globale Frauen*rechte. Jede Ausgabe setzt einen anderen Schwerpunkt, sei es Klimagerechtigkeit, Arbeitsrechte oder Literatur. Die Autor_innen kommen aus allen Teilen der Welt, weil es uns wichtig ist, verschiedene Perspektiven aufzuzeigen.

Aktuelle Ausgabe

Tourismus und Migration werden als globale Bewegungsformen selten in Beziehung gesetzt. Bewegungsfreiheit als ein in den Menschenrechten verankertes Grundrecht aller ist ein zweischneidiges Schwert, bei dem sich die Doppelmoral globaler Machtverhältnisse besonders deutlich zeigt: auf der einen Seite das Schlagwort der Migration für Menschen, die sich aus diversen Gründen – u. a. Krieg, Diskriminierung, Arbeit, Klimakatastrophen – auf den Weg in ein besseres Leben machen und dafür illegalisiert, kriminalisiert und stigmatisiert werden. Auf der anderen Seite die Mobilität der „Reichen“, die als Tourist_innen, Globetrotter oder durch Freiwilligendienste „die Fremde“ als Selbstverwirklichungsweg entdecken und für die bereisten Gebiete Segen und Fluch zugleich bedeuten. In diesem Spannungsfeld bewegt sich die Ausgabe zu Reisen & Migration.

Zum Hören:

Autorinnen und Redakteurinnen der Zeitschrift haben in der Live-Sendung Antworten zu den oben genannten Frage geben und Teile ihrer Interviews vorgespielt, die sie für die neue Ausgabe geführt haben.

Sendungsgestaltung: Claudia Dal-Bianco, Mirabell Eckert & Andreea Zelinka

Archiv

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Inserate

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Mitarbeiten

Engagement ist möglich und erwünscht. Sei es als Praktikant_in oder Voluntär_in, Radiomacher_in oder Autor_in. Feministisch-entwicklungspolitisch interessierte Personen melden sich per Mail: office@frauensolidaritaet.org