Literaturliste

Frauen und Krieg


Die folgende Auswahlbibliografie wurde zusammengestellt von der Frauensolidarität.
Diese und weitere Literatur finden Sie in der 
Bibliothek und Dokumentationsstelle Frauen und "Dritte Welt":
Berggasse 7, 1090 Wien, Österreich
E-mail: bibliothek@frauensolidaritaet.org
http://www.frauensolidaritaet.org
(Stand: März 2003)


FS SIG: Z G 1
Rosenblatt, Lisa: Rekonstruktionen // In: An.schläge: Feministisches Magazin für Politik, Arbeit und Kultur. - (2003),2,S.10-11
Krieg; Konferenzbericht; Geschlechterrolle
Über das Symposion "War and Gender/Krieg und Geschlechterrollen", das im Dezember 2002 in Wien stattfand.
II A 1752
Farr, Vanessa A.; Gebre-Wold, Kiflemariam: Gender perspectives on small arms and light weapons. - Bonn : Bonn International Center for Conversion, 2002. - 87 S.; Ill.,Tab.
International; Horn von Afrika; Ostafrika; Sudan; Uganda; Demobilisierung; Entmilitarisierung; Rüstungskonversion; Abkommen, Soldatin
Die Beiträge thematisieren die geschlechtsspezifischen Aspekte der Kleinwaffen. Sei es im Krieg, im bewaffneten Konflikt oder in den eigenen vier Wänden, Frauen werden oft mit Kleinwaffen bedroht. Die internationalen Abkommen und Friedensgespräche berücksichtigen jedoch die Frau als Betroffenen von Gewalt durch Kleinwaffen oder als Nutzerin dieser Waffen nicht. Die Fallstudien konzentrieren sich auf Afrika.
FS SIG: Z A 25
Bigoshi Mwavita, Yvette: Violence against women during the war : The case of the Southern // In: Women's Global Network for Reproductive Rights Newsletter. - (2002),3,S.17-19
Kongo; Krieg, Gewalt gegen Frauen; Gewalt in der Familie
FS SIG: Z P 5
Bernhard, Claudia; Knoche, Judith; Krämer, Judith: Frauen, Fronten, Männerwelten : Feminismus zwischen Krieg und Terror // In: Alaska: Zeitschrift für Internationalismus. - (2002),241,S.14-19
Krieg; Terror; Feminismus
Terrorismus ist zum zentralen Begriff der aktuellen Politik geworden. Er wird zur Legitimation für das weltweite Vorgehen der Industrienationen, für die Militarisierung im globalisierten Maßstab. Frauen werden dabei instrumentalisiert: als "Opfer der Barbaren", die es zu schützen und zu befreien gilt. Die drei Beiträge dokumentieren einen Workshop, der im Mai 2002 in Bremen stattfand.
FS SIG: II A 1763
Anzböck, Susanne: Als Frau und Gegnerin : Zur Bedeutung von Vergewaltigungen im Krieg. - Wien, 2002. - Wien, Univ., Diplomarb., 2002
Krieg; Frauenrechte; Menschenrechte; Strategie, Gewalt gegen Frauen; Vergewaltigung
Ausgehend davon, dass es sich bei Vergewaltigung von Frauen im Krieg um eine Strategie handelt, fragt die Autorin, ob es sich um eine Strategie zur Erreichung des Kriegszieles, um eine Strategie zur Erreichung eines "Vergewaltigungszieles" oder um "Mischformen" handelt. Nach einer Begriffsdefinition wird die Bedeutung der Vergewaltigung von Frauen im zivilen Kontext dargestellt. Eingeleitet durch einen historischen Abriss von Vergewaltigung von Frauen im kriegerischen Kontext untersucht das Hauptkapitel die Rolle der Frau in Kriegen und die Frage der Frauenrechte als Menschenrechte in Kriegen.
FS SIG:
Women and conflict resolution. Ed. by Group of the Party of European Socialists.-Brussels: 2002.- 11S.; Ill.
EU; International; Krieg; Friede;
Einführender Überblick
FS SIG: I E 543
Tanaka, Yuki: Japan's comfort women : Sexual slavery and prostitution during World War II and the US occupation. - London : Routledge, 2002. - 212 S.; Ill. - (Asia's Transformations) ISBN 0-415-19401-6
Japan; Ostasien; Weltkrieg; Krieg; Kriegsverbrechen; USA; Okkupation, Zwangsprostitution
Das Buch zeigt am Beispiel der "Comfort Women" den Missbrauch von Frauen zur Verteidigung der militärischen Moral und Disziplin auf. Diese Frauen wurden von der japanischen Armee vor und während des Zweiten Weltkriegs zur Prostitution gezwungen. Basierend auf Zeuginnenberichten und umfassender Archivforschung, untersucht Yuki Tanaka diese von japanischen militärischen und politischen Führern angeordnete und kontrollierte sexuelle Ausbeutung der Frauen. Eingegangen wird auch auf die US-Besatzung in der Nachkriegszeit, in der das System der "Comfort Women" für US-Soldaten weitergeführt wurde, und auf das Versäumnis der US-Regierung, diejenigen, die für das System der "Comfort Women" verantwortlich sind, als Kriegsverbrecher zu verfolgen.
FS SIG:
Women war peace : The independent expert's assessment on the impact of armed conflict on women adn women's role in peace-building. Ed. by UNIFEM. - New York : UNIFEM  2002. - 163 S.; Ill. - (Progress of the World's Women 2002, Vol.1) ISBN 0-912917-66-0
 International; Krieg;Frieden;UNO; Flüchtling;Gesundheit; AIDS;
Die Studie der unabhängigen Expertinnen Elisabeth Rehn und Ellen Johnson Sirleaf untersucht die Auswirkung bewaffneter Konflikte auf Frauen und betont die Bedeutung der Partizipation von Frauen am Friedensprozess.
FS  SIG: Z P 16
Kalcsics, Monika: Geschlechts-Unterschiede : Journalismus zwischen Krieg und Frieden // In: Südwind: Das Entwicklungspolitische Magazin Österreichs. - 22(2001),7-8,S.12-13
Krieg; Frieden; Journalismus; Konferenzbericht
Auf der Konferenz der "International Association of Women in Radio and Television" (IAWRT) Anfang Mai
2001 in Berlin tauschten Journalistinnen aus Afrika, Asien und Europa Erfahrungen zum Thema "Zwischen
Krieg und Frieden: Journalismus im Konflikt" aus.
FS SIG: Z G 20
Kassel, Susanne: Vergewaltigungslager und schöne Flüchtlingsmädchen? Wie Medien Geschlechterstereotype zur Kriegslegitimation nutzen können // In: Wir Frauen: Das Feministische Blatt. - (2001),4,S.16-17
USA; Afghanistan; Krieg; Massenmedien, Frauenbild
FS SIG: Z P 18
Wilke-Launer, Renate: Frauen an den Verhandlungstisch! // In: Der Überblick: Zeitschrift für Ökumenische Begegnung und Internationale Zusammenarbeit. - 37(2001),2,S.4-5
Krieg; UNO-Sicherheitsrat; Konferenzbericht
Am 24.10.2000 beschäftigte sich der UN-Sicherheitsrat in New York erstmals mit dem Thema der Auswirkungen des Krieges auf Frauen und den Beitrag der Frauen zum Frieden.
FS SIG: I G 506
Bozinovic, Neda; VorwIn Strobl, Ingrid; ÜbersIn Belakhdar, Christine; BearbIn Liversage, Toni; BearbIn Schou, Ann-Jette: Neda - Ein Leben für Jugoslawien : Von den Partisanen zu den Frauen in Schwarz. - Berlin : Orlanda Frauenverl., 2001. - 159 S.; Ill. ISBN 3-929823-81-0
Jugoslawien; Krieg; Frauenorganisation; Friedensbewegung,Widerstandskämpferin; Aktivistin; Autobiographie
Neda Bozinovic wird 1917 in Kroatien geboren und wächst in einer politisch aufgeschlossenen Familie auf. In den 30er Jahren studiert sie in Belgrad Rechtswissenschaft, engagiert sich in der StudentInnen- und Frauenbewegung und tritt der Kommunistischen Partei bei. Nachdem sie im 2. Weltkrieg als Partisanin gekämpft hat, wird sie Parteifunktionärin und arbeitet unter Tito als Richterin. Die politischen Entwicklungen in den 70er Jahren drängen sie und ihren Mann ins politische Abseits. Erst als sie sich in den 90er Jahren der Frauenfriedensbewegung "Frauen in Schwarz" anschließt, kann sich Neda wieder aktiv gegen Nationalismus und Krieg einsetzen. Die Autobiographie gibt Einblick in die weitgehend unbekannte Geschichte der jugoslawischen Frauenbewegung, bietet einen Überblick über die jugoslawische Zeitgeschichte und enthält neben vielen Fotos eine Chronik.
FS SIG: I A 1773
Callamard, Agnès; MitarbIn Bedont, Barbara: Investigating women's rights violations in armed conflicts /Amnesty International, Vanier; International Centre for Human Rights and Democratic Development, Montréal. - Vanier : Amnesty International, 2001. - 224 S. ISBN 2-9220084-33-7
Frauenrechte; Menschenrechtsarbeit; Menschenrechtsverletzung; Konflikt; Krieg; Handbuch; Völkerrecht; Flüchtling, Gewalt gegen Frauen
Das Handbuch für MenschenrechtsaktivistInnen beinhaltet Informationen über internationale Menschenrechtsstandards und -instrumente, den Internationalen Strafgerichtshof (ICC), das Monitoring und Dokumentieren von bewaffneten Konflikten, das Dokumentieren von sexueller Gewalt gegen Frauen und Menschenhandel sowie über Missbrauch von weiblichen Flüchtlingen. Aber auch über die Möglichkeiten und die Notwendigkeit der Beteiligung von Frauen am Wiederaufbau wird reflektiert. Im Anhang finden sich einige Auszüge aus nützlichen internationalen Abkommen zum Schutz der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten.
FS SIG: I G 517
Kaestli, Elisabeth; IllIn Kornhuber, Alexander: Frauen in Kosova : Lebensgeschichten aus Krieg und Wiederaufbau. - Zürich : Limmat, 2001. - 190 S.; Ill. ISBN 3-85791-358-4
Jugoslawien; Bürgerkrieg; Kriegsfolgen; Wiederaufbau; Biographie, Porträt
Fünfzehn Porträts zeigen, wie Frauen den Krieg in Kosova überlebt haben und den schwierigen Nachkriegsalltag bewältigen. Unter den vorgestellten Kosova-Albanerinnen finden sich eine Journalistin, eine Kinderärztin, eine neuausgebildete Polizistin, eine Juristin, eine Hausfrau, eine Übersetzerin, eine Kulturpolitikerin, eine Schriftstellerin sowie eine Arbeiterin. Einige von ihnen sind Aktivistinnen für Frieden und Demokratie, Beraterinnen in Frauenzentrum und bewaffnete UCK-Kämpferinnen. Die Autorin berichtet über ihre schwierigen Erfahrungen, aber auch von dem, was ihnen Mut, Selbstvertrauen und Lebensfreude gibt. Ergänzt mit Sachtexten und Karten bietet das Buch einen Einblick in die kosovo-albanische Kultur und Gesellschaft, die sich nach Repression und Krieg in fundamentalem Wandel befindet. Alexander Kornhuber hält die Porträtierten in Schwarz Weiß Aufnahmen fest.
FS SIG: I D 429
Klein, Uta: Militär und Geschlecht in Israel. - Frankfurt/Main : Campus, 2001. - 353S. ISBN 3-593-36724-6
Israel; Militär; Zionismus; Geschichte; Nation Building; Heer; Politik; Krieg; Friedensbewegung, Soldatin; Frauenbild; Männerbild; Geschlechteridentität; Sexuelle Belästigung
In Israel unterliegen auch Frauen der Wehrpflicht. Welche Auswirkungen dies auf die Geschlechterverhältnisse im Militär sowie auf die Gesellschaft insgesamt hat, untersucht die Autorin in ihrer Habitilationsschrift. Die israelische Armee verkörpert das Heldentum und die Verteidigungsbereitschaft, die bereits wesentliche Elemente der Männlichkeitskonstruktion in der zionistischen Bewegung waren und immer noch durch die Sozialisation vermittelt werden. Wie prägt dies die israelische Politik bis heute? Welche Frauen- und Männerbilder wurden in den jeweiligen Kriegen vermittelt? Wie wird im Militär Männlichkeit und wie wird Weiblichkeit eingeübt? Das Buch liefert einen Beitrag zur Diskussion über Militär und Geschlecht und trägt zum Verständnis der israelischen Gesellschaft bei.
FS SIG: I A 1707
HrsgIn Moser, Caroline O.; HrsgIn Clark, Fiona C.: Victims, perpetrators or actors? : Gender, armed conflict and political violence. - London : Zed Books, 2001. - 243 S. ISBN 1-85649-898-0
Krieg; Guerilla; Gewalt; Staatliche Gewalt; Konflikt; Bürgerkrieg; Afrika; Kroatien; Israel; Palästina; Indien; El Salvador; Kolumbien; Grossbritannien; Guatemala; Südafrikanische Republik, Gewalt gegen Frauen
FS SIG: V 62
REGISSEUR Koller, Maria M.: Wir schweigen nicht : FERNSEHDOKUMENTATION. - , 2001 Medientyp: VIDEOBAND ; ART:VIDEOKASSETTE ; FARBIGKEIT:FARBIG ; 43 min
Krieg; Sexuelle Gewalt; Trauma, Ex-Jugoslawien; Vergewaltigung
Die Fernsehdokumentation, gezeigt im Rahmen von "Brennpunkt" (ORF2) am 28.3.01, behandelt Gewalt gegen Frauen im Balkankrieg. Die Dokumentarfilmerin Maria Magdalena Koller hat nach monatelangen Recherchen vier Frauen gefunden, die den Mut hatten, öffentlich darüber zu sprechen.
FS SIG: R 12
Mckay, Susan: Gender justice and reconciliation // In: Women's Studies International Forum. - 23(2000),5,S.561-570, R 12
Kriegsfolgen; Versöhnungsarbeit
FS SIG: R 10/43
Women and the aftermath. - Durban, 2000. - 102 S.; Ill. - (Agenda; (2000),43)
Afrika; Angola; Burundi; Sudan; Südafrikanische Republik; Versöhnungsarbeit; Friedensbewegung; Nachkriegsplanung; Kriegsverbrechen; Konferenz; Entmilitarisierung; Krieg, Widerstandskämpferin
Der Band enthält Beiträge der Konferenz "The aftermath: women in post-war reconstruction", Johannesburg, Juli 1999. Diskutiert werden die Ausblendung von Fraueninteressen und die (fehlende) Partizipation von Frauen in Nachkriegsgesellschaften und deren politischer Wiederaufbauphase, in denen sich die Gewalt gegen Frauen fortsetzt sowie die Konstruktion von Geschlechteridentität in Kriegs- und Nachkriesgszeiten. Enthalten sind Beiträg über die Friedensinitiativen von Frauen aber auch Porträts und Erfahrungsberichte von (Widerstands-) Kämpferinnen. Aus einer kritischen Genderperspektive analysieren die Autorinnen den Militarismus und die männderdominierte internationale Sicherheitspolitik. Beiträge von: Sheila Meintjes, Henda Ducados, Vanessa Farr, Anu Pillay, Robyn Curnow und Thandi Modise, Tina Sideris, Bernedette Muthien, Shamil Idriss, Alison Lazarus, Nada Mustafa Ali and Mary Apai
FS SIG: Z G 33(4/2000)
Women in conflict zones. - North York, 2000. - 159 S.; Beiträge einzeln nicht erfaßt - (Canadian Woman Studies. Les Cahiers de la Femme; 19(2000),4)
International; Krieg; Konflikt; Kriegsfolgen; Kriegsverbrechen; Wiederaufbau; Flüchtling; Versöhnungsarbeit
FS SIG: I G 494
Hedinger, Sandra: Frauen über Krieg und Frieden : Bertha von Suttner, Rosa Luxemburg, Hannah Arendt, Betty Reardon, Judith Ann Tickner, Jean Bethke Elshtain. - Frankfurt/Main : Campus, 2000. - 262 S. - (Politik der Geschlechterverhältnisse; 14) ISBN 3-593-36466-2
Krieg; Frieden; Philosophie; Deutschland vor 1945; Österreich; Geschichte; USA
Das politische Denken über Krieg und Frieden ist von Männern geprägt. Wie aber haben sich Frauen mit dem Krieg auseinandergesetzt? Die Autorin illustriert dies anhand der Schriften von Bertha von Suttner, Rosa Luxemburg und Hannah Arendt und stellt sie zeitgenössischen amerikanischen Denkerinnen gegenüber. Sie geht der Frage nach, welche Bedeutung das Geschlechterverhältnis bei den Wegbereiterinnen der europäischen Frauenbewegung einnimmt und wie sie sich in diesem Punkt von zeitgenössischen feministischen Theoretikerinnen unterscheiden, die darin eine wesentliche Ursache des Krieges sehen.
FS SIG: I E 536
Kim-Gibson, Dai Sil: Silence broken : Korean comfort women. - 2. Aufl.. - Parkersburg : Mid-Prairie Books, 2000. - 212 S. ISBN 0-9 31209-88-9
Südkorea; Japan; Weltkrieg; Kriegsverbrechen; Erfahrungsbericht, Zwangsprostitution
FS SIG: I G 446
Nikolic-Ristanovic, Vesna: Women, violence and war : Wartime victimization of refugees in the Balkanst . - Budapest : Central European Univ. Press, 2000. - 245 S. ISBN 963-9116-60-2
Bosnien-Herzegowina; Krieg; Gewalt; Flüchtling; Mental Health; Flüchtlingslager; Flüchtlingshilfe; Sexuelle Gewalt, Ex-Jugoslawien; Gewalt gegen Frauen; Vergewaltigung; Frauenmord
Basierend auf Interviews mit 70 weiblichen Flüchtlingen, bietet das Buch eine Interpretation von Gewalt und Krieg aus der Sicht von betroffenen Frauen aus dem ehemaligen Jugoslawien. In der Einleitung findet sich eine kurze Geschichte Bosnien-Herzegowinas. Nach einer Vorstellung des thematischen und methodologischen Rahmens beschäftigen sich die Beiträge mit folgenden inhaltlichen Schwerpunkten: sexuelle Gewalt, verkürzte geschlechtsunspezifische Interpretation von Vergewaltigung im Menschenrechtsdiskurs, physische Gewalt und Mord, psychische Gewalt und deren Folgen für die mentale Gesundheit von Frauen, Verlust der Familie, Leben auf der Flucht - Änderungen des sozioökonomischen und familiären Status, Anpassungsschwierigkeiten in einer neuen Umgebung, Unterstützungsmaßnahmen für weibliche Kriegsopfer und Flüchtlinge. Im Anhang finden sich Kurzbeschreibungen der interviewten Frauen und Auszüge aus einigen Interviews. Die Beiträge wurden neben der Autorin von Natasa Mrvic-Petrovic, Ivana Stevanovic und Slobodanka Konstantinovic-Vilic verfasst.
FS SIG: Z P 22
Matthews, Jenny: Dritte Welt im Foto: Frauen im Kreuzfeuer // In: EPD - Entwicklungspolitik. - 7-8/99 S.60-63
Krieg; Bildmaterial
FS SIG: Z G 3
Riegler, Susi: Spenden mit Mascherln // In: (sic). - (1999),31,S.14f
Österreich; Jugoslawien; Gesundheitsfürsorge; Spende; Kriegsverbrechen
Nachbar in Not sammelt für Kosovo-Hilfe, weigert sich aber, für eine gynäkologische Ambulanz Geld bereit zu stellen.
FS SIG: I A 1611
Breines, Ingeborg; Gierycz, Dorota: Towards a women's agenda for a culture of peace. - Paris : UNESCO, 1999. - 265 S.; Beiträge einzeln nicht erfasst ISBN 92-3-103559-2
International; UNO; Russland; Friedenspolitik; Krieg; Sicherheitspolitik; Friedensbewegung
FS SIG: II G 456
Grandits, Marijana: Rape is a war crime. How to support the survivors : Lessons from Bosnia - Strategies for Kosovo. Conference report / International Centre for Migration Policy Development, Wien Rape is a War Crime - How to Support the Survivors <Wien, 1999.06.18 - 1999.06.20> . - Wien : International Centre for Migration Policy Development, 1999. - 174 S.
Jugoslawien; Kriegsverbrechen; Konferenz, Vergewaltigung
FS SIG: II G 415
Richter, Anne; Winter, Katrin: Frauen im Krieg : Studentinnen aus Tuzla, Bosnien. - Düsseldorf, 1999. - 71 S.; Fotos
Bosnien-Herzegowina; Krieg; Projekt; Deutschland BR; Interview
Die Broschüre dokumentiert das 1997 entstandene Projekt "Frauen im Krieg - am Beispiel von Studentinnen aus Tuzla" von düsseldorfer Studentinnen, die damit eine weibliche Perspektive auf den Jugoslawienkrieg werfen und gleichzeitig die Situation von Frauen in der Nachkriegsgesellschaft untersuchen. Angeregt durch die stereotype Medienberichterstattung über den Konflikt im ehemaligen Jugoslawien wollten die Studentinnen herausfinden, wie ihre bosnischen Kommilitoninnen leben, denken und ihre Zukunft planen. In einer Vorbereitungsphase wurde ein Fragebogen erstellt, in dem die Auswirkungen des Krieges auf den Alltag im Mittelpunkt stehen. Neben der Auswertung der Interviews sind auch Erfahrungsberichte von Aktivistinnen und Betroffenen abgedruckt. Fotos von Claudia Scheer vermitteln visuell die Erfahrungen der Studentinnen in Tuzla.
FS SIG: I G 405
HrsgIn Eifler, Christine; Seifert, Ruth: Soziale Konstruktionen - Militär und Geschlechterverhältnis. - Münster : Westfälisches Dampfboot, 1999. - 281 S. - (Forum Frauenforschung; 11) ISBN 3-89691-211-9
Krieg; Militär; International; Deutschland (vor 1945); Deutschland BRD; Schweiz; Österreich; Krieg; Militär; Heer; Geschichte; USA; Israel; Heer, Soldatin; Geschlechteridentität; Geschlechterverhältnis
Dieser Sammelband will einerseits die internationale Diskussion zu "Frauen und Militär" dem deutschsprachigen Publikum vorstellen und andererseits Beiträge aus dem deutschsprachigen Bereich präsentieren. Im Mittelpunkt des ersten Teils stehen theoretische Fragen. Unter Berücksichtigung der internationalen Debatte werden wesentliche Zusammenhänge von Militär und Geschlechterverhältnis dargestellt und der Einfluß von Armeen auf die Konstruktion von Geschlecht behandelt. Der zweite Teil untersucht aus verschiedenen historischen Perspektivem (z.B. Jahrhundertwende, Erster Weltkrieg, Kalter Krieg) die geschlechtlichen Zuschreibungen im Umfeld militärischer Institutionen in Europa sowie die politisch-ideologischen Doktrinen und die damit verbundenen Weiblichkeitskonstruktionen. Im abschließenden dritten Teil werden Fragen nach den Konsequenzen, die die Integration von Frauen in militärische Institutionen mit sich bringt, deren Wirkungen auf die innermilitärische Geschlechterdynamik und die gesellschaftlichen und militärischen Reaktionen auf die Öffnung von Armeen für Frauen etwa am Beispiel der US-amerikanischen oder der israelischen Soldatin dargestellt. Mit Beiträgen von Nira Yuval-Davis, Ruth Seifert, Frank J. Barrett, Marianne Rychner, Kathrin Däniker, Hanna Hacker, Christine Eifler, Irene Stoehr, Heinz Bartjes, Christine Cnossen, Cynthia Enloe.
FS SIG: I A 1588
HrsgInnen Fröse, Marlies WIn ; Volpp-Teuscher, Ina; Fröse, Marlies W.; Volpp-Teuscher, Ina: Krieg, Geschlecht und Traumatisierung : Erfahrungen und Reflexionen in der Arbeit mit traumatisierten Frauen in Kriegs- und Krisengebieten / Medica mondiale, Köln Krieg, Geschlecht und Traumatisierung <, 1998.10.01 - 1998.10.01> . - Frankfurt/M. : IKO - Verlag für Interkulturelle Kommunikation, 1999. - 275 S.; Ill. ISBN 3-88939-615-1
Bosnien-Herzegowina; Uganda; Türkei; Deutschland BR; Kriegsfolgen; Kriegsverbrechen; Trauma, Vergewaltigung
Der Band dokumentiert eine Fachtagung von Medica mondiale über sexualisierte Gewalt gegen Frauen im Krieg und deren (psychologischen) Folgen für die Opfer. Die Referentinnen wenden sich damit gegen die Tabuisierung und das kollektive Vergessen der Vergewaltigung von Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten. Im Zentrum steht die langjährige Erfahrung der Veranstalterinnen in der Unterstützung der Überlebenden v.a in Bosnien-Herzegowina. Analyse, kreativer Austausch und Weiterentwicklung neuer
Ansätze frauenbezogener Traumaarbeit sind der inhaltlicher Schwerpunkt der Beiträge, die verschiedene Aspekte der psychologischen Arbeit mit Betroffenen und die reproduktive Gesundheitsversorgung diskutieren sowie kritisch den gesellschaftlichen Umgang mit kriegstraumatisierten Frauen reflektieren.
FS SIG: II A 1630
RedIn Breines, Ingeborg; Pavlic, Breda; VorwIn Mayor, Federico: Women say no to war. - Paris : UNESCO, 1999. - 81 S.; Ill. ISBN 92-3-003510-6
Krieg; Bildmaterial; International
Der Bildband der UNESCO enthält schwarz-weiß Fotografien über das Leid der Frauen in Kriegen auf der ganzen Welt, zeigt aber auch ihr Engagement für den Frieden. Die Fotos werden durch Zitate historischer und zeitgenössischer Friedensaktivistinnen und Denkerinnen ergänzt.
FS SIG: Z B 15
Butegwa, Florence: Documenting women's experiences of armed conflict: A tool for advocacy and redress // In: Impact. - 1(1998) S.10-11 Z B 15
Krieg; Konflikt; Kriegsverbrechen; Dokumentation
FS SIG: Z A 52
Sexual violence and armed conflict: United Nations response / United Nations, Division for the Advancement of Women // In: Women 2000. - April 1998 S.2-14 Z A 52
UNO; Sexuelle Gewalt; Krieg; Konflikt
FS SIG: I A 1442
Gender violence : The hidden war crime / Women, Law and Development International, Washington (D.C.). - Washington, D.C. : Women, Law and Development International, 1998. - 133 S.
Krieg; Recht; Gesetz; International; Menschenrechte; Asylrecht; Reparation; Rechtsprechung; Rwanda; Kriegsverbrechen, Ex-Jugoslawien; Gewalt gegen Frauen; Vergewaltigung
Die Publikation beschäftigt sich mit sexueller Gewalt gegen Frauen in bewaffneten Konflikten. Sie untersucht die internationalen, regionalen und nationalen Mechanismen, die Frauen vor Gewalt in Kriegen schützen sollen, und fragt, warum für Frauen der Zugang zu effizienten legistischen Maßnahmen so schwierig ist und welche Verbesserungen notwendig sind, um Frauen vor staatlicher Gewalt zu schützen. Auf die Darstellung der rechtlichen Standards, die den Hauptteil des Buches bildet, folgt ein Kapitel zur (mangelhaften) Anwendung und Umsetzung dieser Standards. Als Beispiele für Ad-hoc-Tribunale und andere internationale Foren werden das Internationale Tribunal für Verbrechen im früheren Jugoslawien und jenes für Verbrechen in Rwanda erläutert. Abschließend folgen Empfehlungen an die Regierungen, an die UNO und an NGOs.
FS SIG: I A 1377
Cockburn, Cynthia: The space between us : Negotiating gender and national identities in conflict. - London : Zed Books, 1998. - 247 S.; Fotos ISBN 1-85649-618-X
Irland; Israel; Palästina; Bosnien-Herzegowina; Krieg; Nationalismus; Frauenorganisation; Ethnische Beziehungen, Ethnische Identität; Nationale Identität
Im Zentrum dieser Studie stehen die Konflikte in Nordirland, Israel/Palästina und Bosnien-Herzegowina und die damit verbundene (Friedens-)Arbeit der drei transnationalen Frauenorganisationen Women's Support Network, Bat Shalom und Medica Mondiale. Die Autorin untersucht dabei v.a. den Diskurs über Demokratie und Identität, insbesondere über Geschlecht und nationale Identitäten. Einleitend werden die drei Frauenorganisationen hinsichtlich konventioneller, essentialistischer Repräsentationsformen kritisch beleuchtet. Der Hauptteil beschreibt den sozialen und politischen Entstehungszusammenhang der Projekte und deren konkrete Arbeitsbereiche. Im Zentrum des Schlußkapitels stehen die Identitätsprozesse (wobei auf theoretischer Ebene ein Verständnis von Identität als sozialem, relationalem, komplexem, sich ständig im Wandel befindendem Prozeß vorherrscht) und die Schwierigkeiten, angesichts streng abgegrenzter (ethnischer) Identitäten Verbindungen mit dem Selbst herzustellen.
FS SIG: I A 1430
Hacker, Hanna: Gewalt ist: keine Frau : Der Akteurin oder eine Geschichte der Transgressionen. - Königstein/Taunus : Helmer, 1998. - 343 S. - (Facetten) ISBN 3-89741-008-7
Europa; Benin; Kolonialismus; Krieg; Geschichte, Soldatin; Gewalt von Frauen; Geschlechteridentität
An den Grenzen von Geschichte, Soziologie und Cultural Studies entfaltet Hanna Hacker ihren theoretischen Ansatz zur Figur der Akteurin und zum Topos der Transgression, die v.a. die Überschreitung der Geschlechtergrenzen durch Frauen meint. Im Mittelpunkt der Studie stehen die Bewegungen der Überschreitung sowie die Räume der öffentlichen Konflikte und der männlich codierten Gewalt, wobei den Akteurinnen die historische Erfahrung und Zuschreibung als "Nicht-Frauen", als "nicht-weiblich" gemeinsam ist. Neben der Überschreitung von Begrenzungen am Beispiel von Duellantinnen im Frankreich der Belle Epoque, von Soldatinnen an den Fronten des Ersten Weltkrieges, von Mörderinnen und Gewaltdelinquentinnen sowie von Politikerinnen im habsburgischen Fin de siècle beschäftigt sich die Autorin auch mit weiblichen Grenzüberschreitungen in den Kolonialkriegen am Beispiel des Königreiches Dahomey (heute Benin). Die schwarzen Kriegerinnen/Amazonen von Dahomey galten als Gestalten des Terrors, ihre vielbeschworene Grausamkeit wurde sexualisiert und konstituierte den Topos eines genuin weiblichen Sadismus. Und der Tod der schwarzen Kriegerin wurde zur Voraussetzung für Geschichten von der weißen Kriegsheldin, wie die Autorin später ausführt.
FS SIG: I D 345
Karrer, Cristina: "Sie haben unsere Männer verschleppt..." : Frauen und Krieg in Irakisch Kurdistan. - Bern : eFeF, 1998. - 190 S. ISBN 3-905561-23-9
Irak; Krieg; Kurdistan
Von 1991 bis 1996 besuchte Cristina Karrer mehrmals die Barzani-Witwen von Seko in Irakisch Kurdistan, deren Männer 1983 von Saddam Hussein verschleppt wurden. In zehn Reportagen schildert die Journalistin ihre Begegnungen mit irakischen Kurdinnen und Kurden. Die Frauen sprechen offen über persönliche Dinge, die Männer erzählen v.a. von politischen Rivalitäten. Cristina Karrer verbindet in den Reportagen persönliche Erfahrungen, individuelle Lebensgeschichten und politische Hintergründe
.
FS SIG: I E 432
Sajor, Indai Lourdes: Common grounds : Violence against women in war and armed conflict situations. - Quezon City : Asian Center for Women's Human Rights, 1998. - 358 S. ISBN 971-91991-0-5
Japan; China VR; Taiwan; Afghanistan; Bangladesch; Kambodscha; Birma; Indonesien; Timor; Indien; Pakistan; Vietnam; Krieg; Konflikt; Kriegsverbrechen; Rechtsprechung; Prozessrecht; Nationalismus; Vertreibung; Chemische Kriegsführung; Weltkrieg, Gewalt gegen Frauen; Femicid; Kurdistan; Ex-Jugoslawien; Vergewaltigung; Zwangsprostitution
Das Buch enthält die Mehrzahl der Vorträge, die auf der internationalen Konferenz über Gewalt gegen Frauen in Kriegen und bewaffneten Konflikten, die von 30.10. bis 3.11.1997 in Tokio stattfand, gehalten wurden. Die 22 Artikel beziehen sich schwerpunktmäßig auf Asien: auf die Versklavung von mehr als 200.000 koreanischen, taiwanesischen, philippinischen, malayischen, chinesischen und indonesischen Frauen als sogenannte Comfort Women durch das japanische Militär während des Zweiten Weltkriegs, die Vertreibung von kurdischen Frauen, die Greueltaten an afghanischen Zivilistinnen durch die Taliban, die Massenvergewaltigungen im Zuge des Befreiungskampfes in Bangladesch 1971, auf die Gewalt gegen Frauen in den bewaffneten Konflikten Kambodschas, die durch ethnische Zugehörigkeit geprägte Gewalt gegen Frauen durch das burmesische Militär, die Vergewaltigung von Frauen in Osttimor durch die indonesischen Besatzer, die Auswirkungen der chemischen Waffen im Vietnamkrieg auf die reproduktive Gesundheit vientnamesischer Frauen. Aber auch die systematische Ermordung von Frauen im algerischen Bürgerkrieg oder die Bedeutung ethnischer Differenzen im Bürgerkrieg in Ex-Jugoslawien werden untersucht. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit grundsätzlichen Überlegungen zum Zusammenhang von Gewalt gegen Frauen und Krieg sowie mit der Berücksichtigung des Themas in internationalen Gesetzen sowie in Kriegsverbrechertribunalen.
FS SIG: I C 397
Schamanek, Claudia: FrauenEmanzipation in revolutionären und militärischen Kontexten : Aspekte der Geschlechterverhältnisse am Beispiel eritreischer EPLF-Kämpferinnen (1988-1992). - Wien : Afro-Pub, 1998. - 224 S.; Zugl.: Wien, Univ., Dipl., 1996 - (Beiträge zur Afrikanistik; Bd.61) ISBN 3-85043-081-2
Eritrea; Befreiungsbewegung; Befreiungsfront; Krieg; Militär, Soldatin; Widerstandskämpferin
Die politikwissenschaftliche Diplomarbeit beschäftigt sich mit Frauen der Eritrean People's Liberation Front (EPLF) im Krieg (1961-1991/93). Basierend auf empirischem Material und zwei Forschungsaufenthalten wird untersucht, was eritreische Frauen in der Revolution getan bzw. initiiert haben. Im Zentrum der Studie steht die Dynamisierung des Geschlechterverhältnisses durch die Beteiligung der Frauen am Kriegsgeschehen und die daraus resultierenden gesellschaftlichen und biographischen Brüche für sie. Neben der Frage nach den Veränderungen der Geschlechterhierarchie werden besonders die Möglichkeiten der Frauen, eigene Ideen in die EPLF einzubringen ausgelotet sowie die Instrumentalisierung der Frauen für die Zwecke der EPLF kritisch betrachtet. Die genderpolitischen Auswirkungen des Kriegsgeschehens werden sowohl auf gesellschaftspolitisch-struktureller Ebene als auch auf individueller Ebene hinsichtlich des Lebenszusammenhangs untersucht. Der erste Teil enthält methodische Überlegungen sowie die kritische Rezeption (feministischer) Kriegstheorien und Konfliktforschung. Der zweite Teil ist als Fallstudie Eritreas konzipiert.
FS SIG: II A 1396
Hg. S. Marquardt, M. Pankoke-Schenk; Marquardt, Sabine B.; Pankoke-Schenk, Monika: Vergewaltigt - Verschwunden - Versöhnt : Versöhnung mit dem Leben angesichts von Menschenrechtsverletzungen an Frauen in Friedens- und Kriegszeiten. - Bonn : Justitia et Pax, 1998. - 49 S. - (Schriftenreihe Gerechtigkeit und Frieden der Deutschen Kommission Justitia et Pax; ARB 85) ISBN 3-932535-06-5
Menschenrechtsverletzung; Bosnien-Herzegowina; Krieg; Sexuelle Gewalt; Frauenhandel; Deutschland, BR; Osteuropa; Statistik; Lateinamerika; Frauenorganisation; Katholische Kirche, Gewalt gegen Frauen; Verschwindenlassen
Von gewissen Menschenrechtsverletzungen - wie Vergewaltigung, Zwangsprostitution, familiäre Gewalt, genitale Verstümmelung, Menschenhandel - sind fast ausschließlich Frauen betroffen. In einem Hearing auf der Zweiten Ökumenischen Versammlung in Graz (23.-29.6.1997) hat die Projektgruppe "Frauen und Menschenrechte" der Deutschen Kommission Justitia et Pax diese Menschenrechtsverletzungen an Frauen thematisiert. Gefragt wurde nach den Ursachen, die hinter Vergewaltigung im Krieg, Verschwindenlassen im Bürgerkrieg und Frauenhandel als Form modernen Sklavenhandels stehen. Es wurden Handlungskonzepte für die nationale und internationale Politik sowie für die Kirche vorgestellt. Die vorliegende Broschüre enthält die überarbeiteten Beiträge des Hearings zu folgenden Themen: sexuelle Gewalt gegen Frauen im Krieg in Bosnien, Frauenhandel - insbesondere von Osteuropa nach Deutschland -, Menschenrechtsverletzungen an Frauen in Lateinamerika in Form des Verschwindenlassens und Möglichkeiten von Frauenorganisationen, sich gegen Menschenrechtsverletzungen an Frauen zu engagieren (am Beispiel der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands - kfd).
Mit Beiträgen von Gabriela Mischkowski, Johanna Eimmermacher, Yanette Bautista, Gertrud Casel.
FS SIG: I A 1726
HrsgIn Lorentzen, Lois A.; HrsgIn Turpin, Jennifer: The women and war reader. - New York : New York Univ. Press, 1998. - 382 S. ISBN 0-8147-5145-8
International; Krieg; Nationalismus; Widerstandsbewegung; Friedensbewegung; Geschichte
FS SIG: I A 1305
Mojab, Shahrzad: Women and the Gulf War: a critique of feminist responses // In: Spoils of war / Ed. by T.D. Sharpley-Whiting, R.T. White; Sharpley-Whiting, T. Denean; White, Renée T.. - Lanham, Boulder, New York : Rowman and Littlefield, 1997 / Sharpley-Whiting, T. Denean (HrsgIn). - S.61-82 I A 1305
Irak; Saudi-Arabien; Kuwait; Golfstaaten; Krieg; International; Frauenbewegung; Widerstand, Weißer Feminismus
Golfkrieg; Kritik an der westlichen Frauenbewegung
FS SIG: I E 330
Brezná, Irena: Die Wölfinnen von Sernowodsk : Reportagen aus Tschetschenien. - Stuttgart : Quell, 1997. – 166 S.; Fotos - (Quell Reportage; 5) ISBN 3-7918-3405-3
Russland; Krieg; Ethnischer Konflikt
FS SIG: I G 306
Dieregsweiler, Renate: Krieg - Vergewaltigung - Asyl : Die Bedeutung von Vergewaltigung im Krieg und ihre Bewertung in der bundesdeutschen Asylrechtsprechung. - Sinzheim : Pro Universitate, 1997. - 132 S. - (Uni-Schriften) ISBN 3-930747-96-0
Krieg; Sexuelle Gewalt; Geschichte; Völkerrecht; Deutschland BR; Asylrecht; Sri Lanka; Bosnien-Herzegowina, Vergewaltigung; Asylgrund
Anfang der 90er Jahre gerieten die in Bosnien-Herzegowina begangenen Massenvergewaltigungen kurz ins Zentrum des öffentlichen Interesses. Die vorliegende Studie macht deutlich, daß dieses Phänomen nicht isoliert zu betrachten ist. Die Autorin stellt es in einen historischen Zusammenhang und analysiert auf verschiedenen Ebenen die Motive für sexuelle Gewalt gegen Frauen im Krieg. Da der internationalen Ächtung dieser Form der Kriegsführung im bundesdeutschen Asylrecht keine Rechnung getragen wird, liegt ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit auf der Diskrepanz zwischen juristischen asylrechtlichen Möglichkeiten und praktischen Entscheidungen, die am Beispiel srilankischer Tamilinnen und bosnischer Musliminnen nachgezeichnet werden.
FS SIG: V 38
Embaye, Mathewos; REGISSEUR Rathner, Christian; AUFNAHMELEITER Mazal, Christian: Eine Zukunft im "Neuen Eritrea". Kriegswitwen im Aufbruch : FERNSEHDOKUMENTATION / Österreichischer Rundfunk, Wien; Missio - Päpstliche Missionswerke in Österreich, Wien. - Wien, 1997 Alter ab 12 Jahre Medientyp: VIDEOBAND ; ART:VIDEOKASSETTE ; 12 min.
Eritrea; Kriegsfolgen; Kirchliche Entwicklungshilfe; Berufsausbildung, Witwe
Dreißig Jahre dauerte der Befreiungskrieg gegen die Besatzungsmacht Äthiopien: 1993 erklärte sich Eritrea, das kleine Land am Roten Meer, für unabhängig. Die Folgen des Krieges sind noch lange nicht überwunden. Es sind besonders die Witwen und ihre Kinder, die bis heute am untersten Rand der Gesellschaft leben. Sie werden vom Staat in keiner Weise unterstützt. Für das selbständige Leben im Frieden sind sie schlecht ausgebildet. Missionarinnen aus dem Orden der Filippini haben Abhilfe geschaffen und eine Schule mit zweijähriger Ausbildung für die Frauen eingerichtet. Eine vielfältige Zahl an Unterrichtsfächern soll die Frauen auf ihre Rolle als Haushaltsvorstand und Familienerhalterin vorbereiten. Verschiedene Berufsmöglichkeiten als Köchinnen, Serviererinnen, Schneiderinnen stehen ihnen danach offen. Dieses Projekt wird von Missio Austria unterstützt. Ein Stück Zukunftshoffnung im "Neuen Eritrea", das gerade erst seinen Weg aus den alten Mustern der Diktatur sucht und an der Verwirklichung demokratischer Ziele arbeitet. Ab 12 Jahren und für Erwachsene.
FS SIG: I G 301
Fischer, Erica: Am Anfang war die Wut : Monika Hauser und Medica mondiale. Ein Frauenprojekt im Krieg. - Köln : Kiepenheuer & Witsch, 1997. - 239 S.; Ill. ISBN 3-462-02641-0
Bosnien-Herzegowina; Krieg; Frauenorganisation; Medizin; Psychotherapie, Vergewaltigung
Erica Fischer beschreibt die Entstehung des medizinisch-psychotherapeutischen Frauenprojektes Medica in Zenica. Die deutsche Ärztin Monika Hauser zog bereits sehr früh und in großem Ausmaß medizinische Hilfeleistungen für Frauen in Bosnien-Herzegowina auf. Detailreich und genau werden die Aufbauarbeiten des Projektes dargestellt. Ein weiterer Aspekt ist die dringend notwendige Erweiterung von Therapieformen im Umgang mit den vergewaltigten Frauen.
FS SIG: I C 323
Vera, Yvonne: Seelen im Exil . - Göttingen : Lamuv, 1997. - 169 S.; Aus dem Engl. von Hilde Schruff; Nachw. von Flora Veit-Wild, ISBN 3-88977-471-7
Simbabwe; Krieg; Unabhängigkeit; Literatur; Unabhängigkeitsbewegung, Erzählung
Simbabwe während des Unabhängigkeitskampfes: In Ihren Erzählungen beschreibt Yvonne Vera die Sorgen der Frauen während der harten Phasen des Krieges, ihren Kampf für die Freiheit auf zwei Ebenen, in der Familie und in der Politik.
FS SIG: I G 398
Visser, Ellen de: Frau und Krieg : Weibliche Kriegsästhetik, weiblicher Rassismus und Antisemitismus. Eine psychoanalytisch-tiefenhermeneutische Literaturanalyse. - Münster : Westfälisches Dampfboot, 1997. - 335 S. ISBN 3-89691-410-3
Deutschland (vor 1945); Krieg; Antisemitismus; Geschichte, Literaturkritik; Frauenbild; Rassismus 
Sowohl vor wie während der NS-Zeit erschienen zahlreiche von Frauen verfaßte Propagandaschriften. Die "Frau als Kriegerin" in der Geschichte, v.a. in der Germanenzeit, in den Preußenkriegen und im Ersten Weltkrieg war ihr zentrales Thema. Mit Liane v. Gentzkow, Margareta Schickedanz und Sophie Rogge-Börner analysiert sie exemplarisch verschiedene dieser in hohen Auflagen erschienenen Schriften. Die darin imaginierten Ideale sind vielfältig: Sie zeigen Frauen z.B. als vergesellschaftete, opferbereite Heldenmütter aller Soldaten oder als zur Destruktion und Führung befähigte kriegerische Germaninnen, die - im Gegensatz zu den Männern - eine angeblich kultivierte Kriegsästhetik fördern.
FS SIG: II A 942
Ed. by The Coordination of Women's Advocacy: Witness protection : Third consultative working group on gender-specific war crimes between the International Criminal Tribunal and The Coordination of Women's Advocacy / Coordination of Women's Advocacy, Givrins Witness Protection Consultation. Consultative Working Group on Gender-Specific War Crimes <Den Haag, 1996.09.18 - 1996.09.20> . - Genf : The Coordination of Women's Advocacy, 1997. - 77 S. ISBN 3-905304-03-1
Kriegsverbrechen, Ex-Jugoslawien
Der vorliegende Bericht dokumentiert die dritte Arbeitssitzung zum Zeuginnenschutz zwischen der Frauenrechtsorganisation CWA und dem Internationalen Tribunal für Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien (ICTY). Inhaltlich standen dabei die Möglichkeiten rechtlicher Verfolgung von geschlechtsspezifischen Kriegsverbrechen an Frauen im ehemaligen Jugoslawien im Mittelpunkt, ohne jedoch die selben Verbrechen während des Genozids in Ruwanda ganz aus den Augen zu verlieren. Die Analyse der Situation nach dem Dayton-Abkommen zeigt, daß es keine ausreichenden Strukturen für einen verlässlichen Zeuginnenschutz gibt. Es wird nach Lösungen in den Asyl- und Herkunftsländern gerungen. Der Mangel an internationaler Unterstützung für das ICTY führt zu mangelnder Aufklärung der Kriegsverbrechen, es besteht die Gefahr, daß die Gewalt gegen Frauen dem Vergessen anheim fällt und den Opfern kein Gehör verschafft wird. Frauen schrecken wegen des Mangels an Zeuginnenschutz vor Aussagen vor dem Tribunal zurück. Die EU soll deshalb um vermehrte Unterstützung gebeten werden. Die Dokumentation enthält die Reden der mit der Aufklärung der Verbrechen beauftragten Sonderberichterstatterin der EU Elisabeth Rehn und von Natasa Kadic, eine belgrader NGO-Vertreterin. Folgende Problembereiche werden diskutiert: grundlegende Sicherheitsfragen, psychosoziale und medizinische Hilfe, Zusammenarbeit zwischen NGOs und dem Tribunal, nationale und internationale Zusammenarbeit sowie die Verfahrensweisen des Tribunals und der Prozesse (Anonymität), aber auch Fragen nach dem Asylrecht werden gestreift.
FS SIG: II A 1037
Hg. E. Richter-Lyonette; Richter-Lyonette, Elenor: Keine Zeit für Frauen? : Frauenrechte, Kriegsverbrechen und Genozid / Coordination of Women's Advocacy, Givrins. - Givrins : The Coordination of Women's Advocacy, 1997. – 179 S.; Tab. ISBN 3-905304-00-7
Rwanda; Genocid; Krieg; Kriegsverbrechen; Gericht; Rechtsprechung; Völkerrecht; Frauenrechte, Ex-Jugoslawien; Gewalt gegen Frauen; Vergewaltigung
Dieser Sammelband enthält Beiträge zur breiten Diskussion von Frauenrechten und Kriegsverbrechen seit den frühen 90er Jahren und exemplifiziert diese anhand der massenhaften Verletzungen von Frauenrechten im früheren Jugoslawien und in Rwanda. Die Broschüre gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil wird nach zwei einleitenden Beiträgen zu Mißbräuchen von Frauenrechten im Kriegs- und Konfliktfall allgemein die Situation von Frauen während des Kriegs im früheren Jugoslawien und in Rwanda untersucht. Der 2. Teil befaßt sich mit dem Internationalen Strafgerichtshof für das frühere Jugoslawien und jenem für Rwanda, beleuchtet neue Entwicklungen im internationalen Recht bezüglich geschlechtsspezifischer Verbrechen, untersucht psychosoziale Aspekte im Friedensprozeß und beschäftigt sich mit der Situation von Frauen als Aussagenden vor Internationalen Tribunalen sowie mit dem Zeuginnenschutz.Mit Beiträgen von Charlotte Bunch, Catherine A. MacKinnon, Roy Gutman, Aloysia Inyumba,Fritz R. Staehelin, Marie- Assumpa Muhayeyezu, Richard Goldstone, Julius K. Nyerere, Antonio Cassese, Monika Mutschler Arnold, Patricia Viseur Sellers, Inger Agger, Sibylle Rothkegel, Elisabeth Rehn, Barbara Schiestl, Maria Zepter und Elenor Richter-Lyonette.
FS SIG: I A 1142
Hg. Wiener Philosophinnen Club: Krieg : Eine philosophische Auseinandersetzung aus feministischer Sicht = War / Wiener Philosophinnen Club, Wien Krieg/War <Wien, 1995. - 1995.> . - München : Wilhelm Fink, 1997. - 399 S.; Beiträge einzeln nicht erfaßt ISBN 3-7705-3094-2
International; Krieg; Philosophie, Feministische Theorie
Der Band beruht auf dem 7. Symposium der Internationalen Assoziation von Philosophinnen im Herbst 1995 zum Thema Krieg. Die grundsätzlichen Fragen betreffen die Verwurzelung des Krieges in unterschiedlichen Formen von Sozietäten und widmen sich seinen Erscheinungsweisen und Folgen sowie den Theoriekonzepten. Daß Frauen Opfer von Kriegen sind, aber auch Mittäterinnen und Akteurinnen und, daß sie immer wieder Zentren des Widerstandes bilden, ist das Motiv, sich dieser Thematik aus feministischer Perspektive zu widmen. Die feministische Theorie zeigt, wie zentral die Rolle der Geschlechterdifferenz in Fällen von Gewalt und Konflikten ist. Teil I versammelt Beiträge zu den bereichen Politik, Recht und Moral. Teil II akzentuiert die Probleme der symbolischen Ordnung und die Auseinandersetzung mit philosophischen Traditionen. Im Teil III steht die Verbindung von Politik und Ästhetik im Vordergrund sowie die Frage nach der Wahrnehmbarkeit von Krieg und seiner medialen Vermittlung. Mit Beiträgen von: Bat-Ami Bar On, Ina Paul-Horn, Claudia Card, Ruth Seifert, Robin May Schott, Lisa Rosenblatt, Soran Reader, Catherine Loetscher, Holly Cullen, Ulla Holm, Rada Ivekovic, brigitte weisshaupt, Ingvild Birkhan, Birge Krondorfer, Alice Pechriggl, Nicole Schmidt, Christina Schües, Eva D. Bahovec, Sidonia Blättler, Irene M. Marti, Sabine Treude, Charlotte Annerl, Brigitta Keintzel, Maja Milcinski, Betty L. McLane-Iles, Bozena Choluj, Christine L. Cnossen, Eva Waniek, Ulrike Burtscher, Joke J. Hermsen, Astrid Nettling, Alicia Tautfest-Tienda, Linda Lopez McAlister, Kathrin Heinzel, Patricia Molloy, Gerhild Ganglbauer, Miriam Wischer, Elisabeth Mairhofer.

II A 1474
United Nations High Commissioner for Refugees, Geneva: Sexuelle Gewalt gegen Flüchtlinge. - Bonn : UNHCR, 1997. - 100 S.

Flüchtling; Sexuelle Gewalt; Resolution; UNHCR, Gewalt gegen Frauen; Genitale Verstümmelung
FS SIG: I A 755
Enloe, Cynthia H.: "Alle Männer sind in der Miliz, alle Frauen sind Opfer". Die Politik von Männlichkeit und Weiblichkeit in nationalistischen Kriegen // In: Rassismen & Feminismen / Hg. B. Fuchs; G. Habinger; Fuchs, Brigitte; Habinger, Gabriele. - Wien : Promedia, 1996 / Fuchs, Brigitte (HrsgIn). - S.92-110
Nationalismus; Krieg, GESCHLECHTERROLLE; FRAUENBILD; MANNERBILD; EX-JUGOSLAWIEN
FS SIG: I E 303
Mel, Neloufer de: Static signifiers? Metaphors of woman in contemporary Sri Lankan war poetry // In: Embodied violence / Ed. by K. Jayawardena, M. de Alwis; Jayawardena, Kumari; Alwis, Malathi de. - London : Zed Books, 1996 /Jayawardena, Kumari (HrsgIn). - S.168-189 I E 303
Sri Lanka; Krieg; Literatur, Lyrik; Frauenbild
FS SIG: I A 1266
Nenadic, Natalie: Femicide: a framework for understanding genocide // In: Radically speaking / Ed. by D. Bell, R. Klein; Bell, Diane; Klein, Renate. - London : Zed Books, 1996 / Bell, Diane (HrsgIn). - S.456-464
Krieg; Genocid, Femicid
FS SIG: Z A 30/55
Krieg Gewalt Flucht Widerstand. - Wien, 1996. - 37 S.; Fotos ; Z A 30 - (Frauensolidarität; 55(1/1996))
Krieg; Flucht; Widerstand; Rwanda; Dschibuti; Sudan; Bosnien-Herzegowina; Mexiko; Kriegsverbrechen, Gewalt gegen Frauen
Das neueste Heft der Frauensolidarität hat den Schwerpunkt "Krieg Gewalt Flucht Widerstand". Der einleitende Artikel beschäftigt sich mit dem Mainstreaming als eine (neue) Strategie der Feministinnen im Kampf gegen Gewalt. Es folgt ein Beitrag zu den Kriegserfahrungen von Frauen, die sich nicht auf die Opferrolle beschränken lassen, sondern verschiedene Formen der Partizipation einschließen. Der speziellen Rolle der Frau als Kämpferin und Soldatin ist ein weiterer Artikel gewidmet. Ruanda nach dem Genocid wird von mehreren Autorinnen beleuchtet, so etwa durch die ruandesische Ministerin für Frauenangelegenheiten und Familie. Der Friede in Bosnien wird kritisch in einem Interview mit Fadila Memisevic hinterfragt; ein Bericht über die Fraueninitiative Medica in Zenica, die mit Kriegsflüchtlingen und traumatisierten Frauen und Kindern arbeitet, wirft einen weiteren Blick auf Bosnien. Das Porträt einer EZLN-Kämpferin beschreibt Realitäten und Möglichkeiten der indigenen Frauen in Chiapas. Sexuelle Gewalt gegen Frauen auf der Flucht wird anhand der Beispiele Dschibuti und Sudan dargestellt. Mehrere Beiträge dieses Kriegsschwerpunktes wurden auf der Tagung "Gewalt gegen Frauen im Krieg", die im Dezember '95 in Bonn stattfand, vorgetragen.

  Home    Zurück zu Themen    Zurück zu Krieg