Termine-Archiv 2011
Migrant women at work!
Arbeitsmigration von Frauen zwischen Zwang und Selbstbestimmung
Begrüßung: Ingrid Moritz (AK Wien) und Magda Seewald (VIDC)
Moderation: Gundi Dick (Frauensolidarität und WIDE)
Vorträge:
Migration von Frauen im Kontext von Globalisierung
Referentin Andrea Spehar ist Mitautorin des Studie Women´s labour
migration in the context of globalisation Lehrende an der Universität
Göteborg; Forschungsschwerpunkte: politische, soziale und
gleichstellungspolitische Entwicklungen in Zentral- und Osteuropa; arbeitet
zurzeit an der
Entwicklung von Strategien zur gesetzlichen Regulierung von Migrantinnen
in der Hausarbeit
in Schweden.
Widersprüchliche Klassenmobilität in transnationalen Betreuungszyklen
Referentin Bettina Haidinger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei
FORBA (Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt) mit Schwerpunktsetzungen
auf Migration und Geschlechterverhältnisse, Sozialpolitik und
feministischer Ökonomie; ihre Dissertation beschäftigt sich
mit transnationalen
Haushaltsarrangements ukrainischer in Österreich arbeitender MigrantInnen.
Sexarbeit und Migration: eine europäische Perspektive
Referentin Faika Anna El-Nagashi ist Politologin, langjährige Mitarbeiterin
bei LEFÖ Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen,
regionale Koordinatorin des europäischen TAMPEP-Netzwerks für
Osteuropa (European Network for HIV/STI Prevention and Health Promotion
among Migrant Sex
Workers), Ko-Autorin des Berichts Sex Work, Migration, Health.
A report on the
intersections of legislations and policies regarding sex work, migration
and health in (2009).
Nach der Veranstaltung laden die veranstaltenden Organisationen AK,
Frauensolidarität,
WIDE und VIDC zu Getränken
Zeit: Do, 27. Jänner, 18.00 Uhr
Ort: C3 - Zentrum für Internationale Entwicklung; Sensengasse 3,
1090 Wien, Alois Wagner Saal
Zwischen Anpassung und
Widerstand. Hausarbeiterinnen im Zentrum und an der Peripherie
Buchpräsentation und Diskussion mit Johanna Neuhauser
Nach einem filmischen Einstieg diskutiert die Autorin mit Expertinnen
(maiz und Prekärcafé).
Zeit: Donnerstag, 17. März 2011, 19.00
Uhr
Ort: Akademie der Bildenden Künste (Raum M13), Schillerplatz 3,
1010 Wien
Bezahlte Hausarbeit ist funktionaler Teil des peripheren
Kapitalismus in Brasilien. Indem in reichen und mittelständischen
Familien Hausarbeit auf gesellschaftlich benachteiligte Frauen übertragen
wird, reproduzieren sich ungleiche Geschlechter- und Klassenverhältnisse.
Anhand qualitativer Interviews mit Hausarbeiterinnen erforscht Johanna
Neuhauser die Beziehung zwischen Hausarbeiterin und Arbeitgeberin, welche
die tiefe Gespaltenheit der brasilianischen Gesellschaft im Mikrokosmos
der Familie widerspiegelt. Die Auslagerung von Hausarbeit an Frauen
unterer Klassen findet jedoch nicht nur in Ländern des globalen
Südens statt, sondern ist vermehrt auch in den kapitalistischen
Zentren zu beobachten. In Österreich kommt diese Tendenz in der
steigenden Zahl migrantischer, insbesondere osteuropäischer Hausarbeiterinnen
und Pflegekräfte zum Ausdruck. Ziel der Veranstaltung ist es, bezahlte
Hausarbeit sowohl im Zentrum als auch an der Peripherie in den Blick
zu nehmen. Dabei soll vor allem der Frage nach gewerkschaftlicher Organisierung
in diesem arbeitsrechtlich kaum geschützten Bereich nachgegangen
werden.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit LAI, Lit-Verlag,
Prekärcafé und maiz u.a.
Internationale Frauenrechte: ¿Cómo,
cuándo y dónde?
Sonia Pierre, Menschenrechtsaktivistin
aus der Dominikanischen Republik, im Gespräch mit Ulrike Lunacek,
Sprecherin der europäischen Grünen
Zeit: Freitag, 18. März 2011, 15.00 - 17.00
Uhr
Ort: Österreichisches Museum für Volkskunde, Laudongasse 15-19,
1080 Wien
In dieser Veranstaltung anlässlich "100
Jahre internationaler Frauentag" wird reflektiert, wo wir heute
stehen - in Europa und international. Am Beispiel des Kampfs dominiko-haitianischer
Frauen um ihre bürgerlichen, politischen sowie wirtschaftlichen,
sozialen und kulturellen Rechte wird der Frage nachgegangen, was sich
seit der letzten Weltfrauenkonferenz (1995 in Peking) getan hat und
wie sich die aktuellen multiplen Krisen (Klimawandel, Nahrungsmittelkrise,
Finanzkrise) auf die Situation von Frauen in Entwicklungsländern
und in Europa auswirken. Ziel ist es, Forderungen von Frauen sichtbar
zu machen und Impulse für international solidarisches Handeln zu
geben.
Begrüßung:
Jacqueline Niavarani, Referentin für Internationales und Gleichbehandlung
im Büro der Bundesministerin für Frauen und öffentlichen
Dienst
Diskutantinnen:
Sonia Pierre ist Leiterin der Frauenorganisation "Mujeres Dominico-Haitianas"
(MUDHA), die sich für die Rechte haitianischer MigrantInnen erster,
zweiter und dritter Generation in der Dominikanischen Republik einsetzt.
Sie hat an der Menschenrechtskonferenz 1993 in Wien und der letzten
Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking teilgenommen und für ihre Arbeit
mehrere Menschenrechtspreise erhalten.
Ulrike Lunacek ist Abgeordnete der Grünen zum Europäischen
Parlament und Sprecherin der europäischen Grünen Fraktion.
Sie verbindet seit vielen Jahren entwicklungspolitisches mit frauenpolitischem
& les-bi-schwulem-transgender Engagement. Sie ist Obfrau des Vereins
Frauensolidarität.
Eine Veranstaltung von WIDE in Kooperation mit Frauensolidarität,
Care, amnesty international und der Grünen Bildungswerkstatt
Interkulturelle Begegnung
und Podiumsdiskussion mit
Yamileth Chavarría, die
bruja (Hexe / weise
Alte) von Radio Paiwas, Nicaragua
Yolanda Rossman, Regionalverantwortliche
von Horizont 3000 und Dichterin, Nicaragua
Eva Rossmann, österreichische Krimiautorin
und Mitinitiatorin des Frauenvolksbegehrens
Helga Neumayer, Women on Air (Radio
Orange), Redakteurin Frauensolidarität
Begrüßung: Margit Fischer
Zeit: Mo, 4. April 2011, 18.00-20.00
Uhr
Ort: Stephansplatz 6, Stiege
I, Saal 604
"Afrika" -
Sichtweisen gestern und heute
Buchpräsentation und Podiumsdiskussion
Anlässlich des "Welttas des Buches" laden die C3-Bibliothek
für Entwicklungspolitik von ÖFSE, Baobab und Frauensolidarität
in Kooperation mit dem IÖK - Institut für Österreichkunde,
der Elfriede Pekny-Gesellschaft zur Förderung von Southern African
Studies in Österreich und dem Braumüller-Verlag
zu einer Podiumsdiskussion im Rahmen der
Präsentation des neu erschienenen Sammelbandes "Vom
Paradies zum Krisenkontinent:
Afrika, Österreich und Europa in der Neuzeit"
hrsg. von Walter Sauer (Wien: Braumüller-Verl. 2010).
Am Podium diskutieren zur Frage, wie und in welche Richtung traditionelle
Bilder über den Kontinent Afrika und seine Menschen verändert
werden können:
* Walter Sauer, Historiker, Universität Wien
* Monika Kalcsics, Journalistin ORF/Ö1, name*it-medienbüro
e.V.
* Clara Akinyosoye, Kommunikations-wissenschafterin stv. Chefredakteurin
Afrikanet
Moderation: Gabriele Slezak, Afrikawissenschafterin, ÖFSE
Im Anschluss an die Diskussion laden wir zum
Meinungsaustausch und geselligen Beisammensein bei Getränken und
Brötchen.
Zeit: Montag, 2. Mai 2011, 18.00 Uhr
Ort: C3 - Centrum für Internationale Entwicklung, Alois Wagner
Saal, Sensengasse 3, 1090 Wien
SPORT
Wirtschaft, Repräsentation und Widerstand
Präsentation der Zeitschrift Frauensolidarität
Nr. 116 (2/2011)
Filmsequenz aus Hana, Dul, Sed
(Österreich/Nordkorea
2009) und Diskussion mit der Regisseurin Brigitte Weich und der
Sinologin Astrid Lipinsky
Was bedeuten Fußball-Weltmeisterschaften für Straßenverkäuferinnen
oder Plantagenarbeiterinnen? Welche Spielregeln beachten Sportartikelzulieferer
nicht? Welche Strategien entwickelt die Zivilgesellschaft gegen homophobe
Gewalt an Sportlerinnen in Südafrika und international? Wie nutzen
Frauen Fußball als Instrument gegen Machismo? Und wie nutzen Regierungen
Sportlerinnen zur Repräsentation?
Die neue Ausgabe der Frauensolidarität Nr. 116 geht diesen und
weiteren Fragen auf den Grund.
Zeit: Dienstag, 24. Mai 2011, 19:00 Uhr
Ort: Amerlinghaus Galerie (1. Stock), Stiftgasse 8, 1070 Wien
freier Eintritt!
Benefizveranstaltung
für obdachlose Frauen und Kinder in Kapstadt (Women in Need - WIN)
Programm:
Konzert Brazama
Geschichten aus und über Mozambique
Tänze aus Südafrika
DJ Krischan
Getränke und südafrikanische Spezialitäten
Zeit: Samstag, 28. Mai 2011, 19.00 Uhr
Ort: ega Frauen im Zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien
Eintritt: freie Spende
Spendenkonto: 7009200 PSK, BLZ 60000, lautend auf SADOCC, Kennwort WIN
Der Reinertrag kommt zur Gänze
dem Projekt obdachloser Frauen und Kinder in Kapstadt "Women in
Need" zugute!
Eine Veranstaltung von SADOCC in Kooperation mit Frauensolidarität,
Crossing Borders, ÖGB Frauen etc.
Der IWF globale
Ökonomie und/oder Sex & Crime?
Es diskutieren:
Vlatka Frketic, Aktivistin und Texterin
Brigitte Geiger, Kommunikationswissenschafterin
Beate Hausbichler, Journalistin
Gabriele Michalitsch, Politikwissenschafterin &
Ökonomin
Karin Schönpflug, Ökonomin
Moderation: Hanna Hacker (Frauensolidarität und IE)
Aus aktuellem Anlass der Affäre Strauss-Kahn
fragen wir nach Zusammenhängen zwischen Geldpolitik und Geschlechterpolitik,
zwischen Finanzskandalen und Sexskandalen, zwischen
(scheinbar) verschiedenen Ökonomien der Ungleichheit und der Gewalt.
Wie analysieren feministische Wirtschaftsexpertinnen den Internationalen
Währungsfonds? Was sagen feministische Medienwissenschaftlerinnen
zur medialen Repräsentation von Gewalt gegen Frauen vor dem Hintergrund
der global economy? Welche politischen Strategien entwickeln Aktivistinnen
gegen prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse, und was hat
dies wiederum mit internationalen Finanzmärkten zu tun?
Zeit: Donnerstag, 16. Juni 2011, 19.30 Uhr
Ort: C3 Centrum für Internationale Entwicklung
Alois Wagner Saal, Sensengasse 3, 1090 Wien
Eine Kooperationsveranstaltung
mit dem
Institut für Internationale Entwicklung
http://ie.univie.ac.at
Präsentation des
Toolkits: Globale Arbeitswelten aus Genderperspektive
Strategische Selbstorganisation in
Zeiten
sozioökonomischer Unsicherheit
Im Gespräch mit Creuza Maria
de Oliveira,
Vorsitzende des Dachverbandes der nationalen
Hausangestelltengewerkschaft FENATRAD
und Gründerin der Hausangestelltengewerkschaft
Sindoméstico in Bahia, Brasilien
Zeit: Dienstag,19. Juli 2011, 19 Uhr
Ort: C3 - Centrum für Internationale Entwicklung, Audre Lorde Studio,
Sensengasse 3, 1090 Wien
Anmeldung und Bestellung des Toolkits unter: kampagne@frauensolidaritaet.org
Sozioökonomische Sicherheit, von der ILO als Decent Work (menschenwürdige
Arbeit) beschrieben, ist zu Beginn des 21. Jahrhunderts in den meisten
Ländern der Welt das Privileg einer Minderheit geworden.
Aktuell ist die Mehrheit der Welterwerbsbevölkerung unter informellen
Bedingungen tätig. Ihr bleibt der Zugang zu arbeitsrechtlichen
Schutzmaßnahmen und sozialen Leistungen verwehrt, wie sie von
ArbeitnehmerInnen in der formellen Wirtschaft erkämpft wurden.
Nicht zuletzt aus diesem Grund erweisen sich strategische Bündnisse
zwischen sozialen Bewegungen, gewerkschaftlichen Selbst-organisationen
informell Beschäftigter und traditionellen Gewerkschaften als notwendig.
Creuza Maria de Oliveira fokussiert in ihrer langjährigen Arbeit
mit Hausangestellten den Aspekt der Selbstorganisierung informell Erwerbstätiger
als erfolgversprechende Strategie, indem sie unter anderem isolierende
Tendenzen aufbricht, solidarischen Austausch ermöglicht und Arbeitsrechte
zu ihrer Umsetzung bringt.
Die Arbeit von FENATRAD (Federação
Nacional das Trabalhadoras Domésticas) und weiteren regionalen
Selbstorganisationen ist wesentlicher Bestandteil des neuen Toolkits
der Frauensolidarität, in dem globale wirtschaftliche Zusammenhänge
und ihre Auswirkungen auf die Erwerbstätigkeit aus Genderperspektive
analysiert werden.
pdf
UTOPIEN
Visionen, Umsetzung, Alternativen
Präsentation der Zeitschrift Frauensolidarität
Nr. 117 (3/2011)
mit Vortrag von Ishraga Mustafa Hamid und Diskussion
Wie sieht eine Welt frei von Gewalt an Frauen aus? Ist sie Utopie? Braucht
es für Ihre Umsetzung nur das Einfordern bereits vorhandener Gesetze
oder braucht es überhaupt Alternativen zum bestehenden System?
Diesen Fragen gehen in der vorliegenden Ausgabe Autorinnen wie Claudia
von Werlhof, Brita Neuhold, Kathrin Pelzer, Rita Schäfer, Tina
Füchslbauer, Miriam Weiß und Barbara Bohn nach. Und schließlich
kommen auch ägyptische Aktivistinnen und Kulturschaffende zu Wort,
um über Ihre Vorstellungen einer gerechten Gesellschaft zu sprechen.
Zu lesen in der neuen Ausgabe der Frauensolidarität Nr. 117
Mittwoch, 14. September 2011, 18.30 Uhr
C3 - Centrum für Internationale Entwicklung Audre Lorde Studio,
Sensengasse 3, 1090 Wien
Kalenderpräsentation
Frauensolidarität grenzenlos: 12 Beispiele aus der globalen Arbeitswelt
Mit Rossana Tavares, Mitarbeiterin bei FASE
(Federação de Órgãos
para Assistência Social e Educacional) in Rio de Janeiro für
das Recht auf Stadt.
Die brasilienweit operierende Organisation arbeitet an Methoden partizipativer
Stadtentwicklung, die soziale Kontrolle und Demokratisierung öffentlicher
Maßnahmen und Haushalte ermöglichen. Sie führt Advocacy-
und Lobbyarbeit für öffentliche Maßnahmen durch, um
einen Zugang zu Wohnraum und städtischen Dienstleistungen zu sichern.
Insofern ist FASE auch mit den kommenden sportlichen Großereignissen
in Brasilien stark befasst, um besonders die Rechte von Frauen in den
urbanen Verteilungskämpfen zu garantieren.
Weitere Details finden Sie hier.
Zeit: Dienstag 27. September, 19 Uhr
Ort: Audre Lorde Studio, C3- Centrum für Internationale Entwicklung,
Sensengasse 3, 1090 Wien
Anmeldungen und Bestellungen unter kampagne@frauensolidaritaet.org
Woman Native Other
Postkolonialität und Feminismus
schreiben
Buchpräsentation, Lesung und Diskussion mit
Trinh T. Minh-ha
Bald nach seinem ersten Erscheinen 1989 wurde das
bahnbrechende Buch von Trinh T. Minh-ha zur Klassikerin postkolonialen,
manchmal auch als "postfeministisch" bezeichneten Schreibens.
"Woman Native Other" setzt sich auf nach wie vor innovative
Weise mit kultureller Hybridität auseinander, mit Verhältnissen
zwischen "westlicher" Dominanz und den Kulturen der "Anderen"
und mit Handlungsentwürfen von "Dritte-Welt"-Frauen.
"Woman Native Other" ist gleichermaßen theoretische
wie poetische Lektüre, ein wissenschaftlicher und zugleich fiktionaler
Text, durchsetzt und unterbrochen von Bildern aus Filmen der Autorin.
Seit 2010 liegt dieses Werk nun auch in deutscher Sprache vor.
Wie rezipieren wir "Woman Native Other" heute? Wie steht es
aktuell um postkoloniales feministisches Schreiben und Handeln?
Es lesen, referieren und diskutieren:
Trinh T. Minh-ha, Filmemacherin, Autorin und Komponistin, University
of California Berkeley
Kathrina Menke, Übersetzerin, Köln
Anna Babka, Literaturwissenschaftlerin, Universität Wien
Moderation: Hanna Hacker, IE und Frauensolidarität, Wien
Veranstaltung in englischer und deutscher Sprache
Montag, 17. Oktober 2011, 19.00 Uhr
C3 - Centrum für Internationale Entwicklung
Alois Wagner Saal, Sensengasse 3, 1090 Wien
Im Anschluss laden wir zu Erfrischungen.
Eine Kooperationsveranstaltung von Frauensolidarität
und Institut für Internationale Entwicklung, Uni Wien
Trinh T. Minh-ha: Woman, Native, Other. Postkolonialität und Feminismus
schreiben. Hg. und mit einer Einführung versehen von Anna Babka,
unter Mitarbeit von Matthias Schmidt. Aus dem Amerikanischen von Kathrina
Menke. Wien, Verlag Turia & Kant, Euro 29,00
Erinnerungen
an eine Unbeugsame
In memoriam Wangari Maathai (1940-2011)
Film und Lesung mit dem Ersten Wiener Lesetheater - Frauen lesen
Frauen
Judith Gruber-Rizy, Erika Parovsky und Angelika
Raubek lesen Texte der am 25. September verstorbenen kenianischen Umweltaktivistin,
Feministin, Politikerin und Wissenschafterin, die 2004 als erste afrikanische
Frau den Nobelpreis erhielt.
Im Anschluss zeigen wir den Dokumentarfilm "Wangari Maathai: Friedensnobelpreisträgerin
und Kämpferin".
Freier Eintritt!
Donnerstag, 20. Oktober 2011, 19.00 Uhr
C3- Centrum für Internationale Entwicklung, Alois Wagner Saal,
Sensengasse 3, 1090 Wien
Eine Veranstaltung der C3-Bibliothek für
Entwicklungspolitik von ÖFSE, BAOBAB und Frauensolidarität
Framework Gender
Diplomarbeiten und Dissertationen zu
feministischen/geschlechtertheoretischen Themen
Vorträge mit anschließender
Diskussion
Mi, 9.11.2011, 19.00 Uhr
SUSANNE DIECKMANN: Weiße Flecken in der
antirassistischen Bildungsarbeit? Eine Analyse rassismuskritischer Bildungsmaterialien
mit Methoden der Kritischen Weißseinsforschung
Mi, 16.11.2011, 19.00 Uhr
KATHARINA FRITSCH: Enlightening Tanzania: An analysis of power relations
using case studies of Tanzanian women bleaching their skin
Mi, 23.11.2011, 19.00 Uhr
MARYAM SINGH: Reproductive health of Indian women in Austria and in
India
Mi, 30.11.2011, 19.00 Uhr
DORIS HUBER: Wenn du keine Bildung hast, hast du keine Befreiung:
Die Entwicklung und Relevanz von generativen Schlüsselbegriffen
zu Befreiung und Bildung für Frauen in Nicaragua
Mi, 7.12.2011, 19.00 Uhr
EDMA AJANOVIC: Frauenemanzipation durch Migration? Bosnisch-herzegowinische
Frauen und die Konsequenzen ihrer Flucht in den 1990er Jahren
Mi, 18.1.2012, 19.00 Uhr
ELISABETH FREUDENSCHUSS: SEX_inG, GENDER_inG, QUEER_inG DEVELOPMENT:
Wissensbestände zu Sexualität und Geschlecht in der Entwicklungszusammenarbeit
am Beispiel von HORIZONT3000-Vorbereitungsseminaren
Mi, 25.1.2012, 19.00 Uhr
BERNADETTE SCHÖNANGERER: Abstinenz in der HIV/AIDS-Prävention:
Die Förderpolitik der USA in Uganda
Ort: C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik,
Sensengasse 3, 1090 Wien
Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem
Institut
für Internationale Entwicklung, Uni Wien
Klappe auf!
Präsentation des Projekts Klappe
auf!
Vortrag und Input von Eliza Sepúlvida von Vamos Mujer,
Kolumbien; Videoclips
Moderation: diestandard.at
Donnerstag, 1. Dezember 2011, 19.00 - 21.00
Hauptbücherei, Urban Loritz-Platz 2a, 1070 Wien
KLAPPE AUF! ist ein Videoprojekt von in Wien ansässigen
(Frauen-)Organisationen aus den Bereichen Entwicklungspolitik und Migration,
das anlässlich der 16 Tagen gegen Gewalt an Frauen
durchgeführt bzw. im Online-Medium dieStandard.at veröffentlicht
wird. Acht Kurzvideos, die vor allem Frauen als Akteurinnen und Aktivistinnen
im Blickpunkt haben, machen die Problematik Gewalt gegen Frauen
aus unterschiedlichen Perspektiven und in unterschiedlichen internationalen
Kontexten sichtbar. Die aktuellen Beiträge thematisieren rechtliche
Entwicklungen in Österreich ebenso wie ungleiche Nord-Süd-Beziehungen,
den mangelnden Zugang von Frauen zu Ressourcen, existenzsichernden Löhnen
und sozialer Sicherheit sowie die Einforderung staatsbürgerlicher
Rechte.
Veranstalterinnen: Amnesty International - Netzwerk Frauenrechte
und Arbeitsgruppe für verfolgte GewerkschafterInnen; CARE Österreich;
Frauensolidarität; Katholische Frauenbewegung Österreich;
LEFÖ / Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen;
Miteinander Lernen - Birlikte Ögrenelim / Beratung-, Bildung- und
Psychotherapie für Frauen, Kinder und Familien; Verein Autonome
Österreichische Frauenhäuser; WIDE Netzwerk Women in
Development Europe; in Kooperation mit diestandard.at
Ab 25.11.2011 sind die Videoclips der Medienkampagne
"Klappe auf!" auf diestandard.at zu sehen.
Ankündigung unter: www.aoef.at
Ankündigung ist auf Englisch: http://16dayscwgl.rutgers.edu/campaign-calendar/submit-an-event
zu finden