Termine-Archiv 2010


„Wir sind nicht für den Krieg geboren!“

Kolumbianische Frauen mobilisieren für ein besseres Leben
Gespräch mit der kolumbianischen Menschenrechtsaktivistin Marly Mier Rinaldy von der OFP und Eröffnung der Ausstellung „Die Erinnerung wach halten …“
Die OFP (Organización Femenina Popular) existiert seit 1972. Das Zentrum ihrer Arbeit liegt in Barrancabermeja, dem Mittelpunkt der kolumbianischen Erdölindustrie, wo seit einigen Jahren die rechtsextremen paramilitärischen Gruppen eine starke Kontrolle ausüben. Seit langem engagiert sich die OFP in der kolumbianischen Friedensbewegung von Frauen gegen den Krieg.
Zeit: Mo, 1. März 2010, 19.00 Uhr
Ort: C3 – Centrum für Internationale Entwicklung, Alois Wagner Saal, Sensengasse 3, 1090 Wien
Eine gemeinsame Veranstaltung von Amnesty International, Frauensolidarität, IGLA, Katholische Frauenbewegung und WIDE; in Kooperation mit ÖFSE – Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung

 

„Die Erinnerung wach halten …“
Ausstellung der Organización Femenina Popular
Zeit: Mo, 1. März bis Fr, 12. März 2010
Ort: C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik, Sensengasse 3, 1090 Wien
Zugänglich während der Öffnungszeiten der Bibliothek Mo-Di 9.00-17.00, Mi-Do 9.00-19.00, Fr 9.00-14.00 Uhr
Eine Kooperationsveranstaltung von Katholische Frauenbewegung, Frauensolidarität und ÖFSE

 

Geister, Gemeinschaft, Gesundheit
Präsentation von Heft 111 der Zeitschrift Frauensolidarität
Mit Yvonne Schaffler (Sozialanthropologin und Buchautorin)
Vortrag, Video, Diskussion
Schätzungsweise 33 Mio. Menschen leben weltweit mit HIV/AIDS. Dies wirft einige Fragen auf: Wie werden Gesundheitssysteme organisiert und wer hat Zugang zu medizinischer Betreuung? Wie sind die Machtverhältnisse in den Wirtschaftsbeziehungen zwischen Nord und Süd bezüglich Medikamentenproduktion? Wie wirkt sich HIV/AIDS auf die geschlechtliche Arbeitsteilung im Bereich von Pflege und Waisenbetreuung aus? Anlässlich der Welt-AIDS-Konferenz im Juli 2010 in Wien beschäftigt sich die Zeitschrift Frauensolidarität mit dem Thema „Gesundheit“ aus feministischer menschenrechtlicher Perspektive und beleuchtet u.a. ein alternatives Gesundheitssystem in der Karibik.
Zeit: Mi, 3. März 2010, 19.00 Uhr
Ort: C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik, 1090 Wien, Sensengasse 3

 

Sklaverei in Kunst und Literatur: Trauma, Erinnerung und Visualität
Buchpräsentation und Diskussion
Präsentation des Buches "Slavery in Art and Literature", hrsg. von Birgit Haehnel und Melanie Ulz (Berlin: Frank & Timme 2009) anlässlich des Welttags des Buches
Podiumsdiskussion mit Birgit Haehnel, Mitherausgeberin des Buches und Kunsthistorikerin, Martina Kopf, Afrikawissenschaftlerin und Autorin des Buches "Trauma und Literatur", Barbara Preitler, Psychologin, Psychotherapeutin und Lehrbeauftragte an der Uni Klagenfurt; Moderation: Hanna Hacker, freie Kultur- und Sozialwissenschaftlerin und Lehrbeauftragte an der Uni Wien
Zeit: Donnerstag, 29. April 2010, 18:30 Uhr
Ort: C3 - Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien
Sklaverei, ob in ihrer historischen oder modernen Form, besitzt große politische und soziale Relevanz. Das zeigt sich im zunehmenden Interesse sowohl in Wissenschaft und Forschung als auch im Bereich der Kunst. Das vorliegende Buch versammelt Beiträge von KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen aus verschiedenen Disziplinen, die Erinnerung und Trauma innerhalb visueller und literarischer Diskurse thematisieren. Ziel des Sammelbandes ist es, die gegenwärtige Kunstproduktion, die sich mit Sklaverei beschäftigt, in einen breiteren, interdisziplinären und transkulturellen Kontext zu stellen. Die Fallstudien fokussieren verschiedene visuelle, literarische und performative Ansätze, die sich mit der Geschichte der Sklaverei in Westafrika, Amerika und Europa beschäftigen.
In der Veranstaltung sollen nach einer Präsentation des Buches geschlechtsspezifische Aspekte des Themenkomplexes Trauma und Erinnerung in Kunst und Literatur diskutiert werden.
Eine Veranstaltung von Frauensolidarität, ÖFSE und BAOBAB

 

Im Schatten des Profits
Fußball-WM 2010:
Sportriesen spielen ein eigenes Spiel
(pdf)
Vortrag mit Gina Cano und Carla Erazo aus Honduras
Zeit: Dienstag, 18. Mai 2010, 18:30 Uhr
Ort: C3 - Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien


Die Fußball-Weltmeisterschaft ist für die internationale Sportartikelindustrie schon jetzt ein sicheres Spiel. Puma kann sich wie auch Adidas und Nike dank der Weltmeisterschaft über zusätzliche Millionengewinne freuen.
Der Arbeitsalltag der Frauen, die in Ländern des globalen Südens für die Konzerne produzieren, ist von skandalösen Arbeitsbedingungen gekennzeichnet: Ihr Lohn reicht nicht einmal für das Nötigste aus, obwohl exzessive Überstunden den Arbeitsalltag bestimmen. Das Recht auf gewerkschaftliche Interessenwahrnehmung wird rigoros unterbunden. Die Sportartikelgiganten sehen aber keinen Handlungsbedarf, wenn Arbeiterinnen in ihren südlichen Zulieferbetrieben existenzsichernde Löhne und Arbeitsrechte vorenthalten werden.
Die honduranische Textilarbeiterin Gina Cano gibt Einblicke in den Arbeitsalltag von Weltmarktfabriken und ihre Kollegin Carla Erazo von der Organisation EMIH schildert wie vehement multinationale Konzerne die Einblicke in ihre Produktionsbedingungen verhindern.
Die beiden berichten, wie sie sich gegen das wirtschaftliche und politische Vorgehen in
ihrem Land wehren und sich solidarisch und global vernetzt für Veränderungen für faire globale Arbeitswelten für Frauen engagieren.

Die Pressekonferenz (pdf) findet am Mi, 19. Mai, 10.00-11.00 im C3 - Centrum für Internationale Entwicklung (Sensengasse 3, 1090 Wien) statt.
Informationen zu den Referentinnen Gina Cano und Carla Erazo
Fotos download

Termine in den Bundesländern:
Graz
Eisenstadt
Perchtoldsdorf

 

Sudan: eine kulturhistorische Reise durch das Land der NubierInnen
Im April 2010 besuchte Erika Parovsky Karthum und den Norden des Sudan. In ihrem Diavortrag berichtet sie über ihre vielfältigen Eindrücke während der Reise: über kunsthistorisch relevante Plätze sowie über ihre Begegnung mit Menschen und insbesondere über das Leben der Frauen heute.
Zeit: Mittwoch, 19. Mai 2010, 19:00 Uhr
Ort: C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik, Sensengasse 3, 1090 Wien

 

Afrika: Sport und Ökonomie
Präsentation der Zeitschrift Frauensolidarität 112 (2/2010) mit „Zanzibar Soccer Queens“, Dokumentarfilm zu Frauenfußball in Sansibar (R: Florence Ayisi, 2007)
Zeit: Mittwoch, 26. Mai 2010, 21:00 Uhr
Ort: Schikaneder-Kino, 1040 Wien, Margaretenstraße 24
(Eintritt frei!)

 

Globally Networking for DECENT WORK
International multiplier seminar
with our partners from Bulgaria and Germany on challenges and strategies, targeting the garment global supply chain and women’s role in it – demanded labour force and activists for working rights
Recent trends in global garment industries and women’s working conditions are sought to be analyzed, strategies and alternatives should be found by looking at good practice examples.
The seminar will provide an international setting and therefore ample opportunity to share experiences among experts with a range of different backgrounds
Date: September 20th/21st, 2010, 09.00-17.00
Venue: C3 - Centre for International Development, Sensengasse 3, 1090 Vienna
Detailed program in English (pdf) and in German (pdf)
Please register: Tel.: +43-1/317 40 20-0 | e-mail: kampagne@frauensolidaritaet.org

 

Sexualität und Pornographie
Präsentation der Zeitschrift Frauensolidarität 113 (3/2010)
Vortrag und Diskussion zum Thema
"Rasse" und "Ethnizität" als Fetisch
mit Doris Allhutter (Politikwissenschafterin)
Ist weibliche Lust ein Tabu? Wie kann Sexarbeit differenziert wahrgenommen werden? Welche rassistischen Inszenierungen reproduziert Internetpornografie? Warum richtet sich sexuelle Gewalt in Südafrika speziell gegen HIV-positive Frauen und gegen Lesben? Und: Welche Kampagnen, Debatten und Politiken sind geschlechtsspezifischer Gewalt entgegengetreten? In der vorliegenden Ausgabe der Frauensolidarität Nr. 113 sucht eine Vielzahl an Beiträgen nach Antworten.

Zeit: Donnerstag, 23. September 2010, 19.00
Ort: C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik,
Sensengasse 3, 1090 Wien

 

Die Welt lesen lernen - Tag der öffenen Tür im C3
Musik * Bibliotheksquiz * DeCentrales Speeddating * Lesung * JEP Cover Design Wettbewerb * Kurzfilmkino
Seit rund einem Jahr bespielen sechs Organisationen, darunter die Frauensolidarität, BAOBAB und ÖFSE, das Centrum. Am 20. Oktober gibt es die Gelegenheit, hineinzuschauen und hinter die Kulissen zu blicken.
Detailliertes Programm (pdf)
Zeit: Mittwoch, 20. Oktober 2010, 14.30-21.00
Ort: C3 - Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien

 

Framework Gender
Forschungsergebnisse im Spiegel aktueller Diplomarbeiten
Vorträge mit anschließender Diskussion

Do, 21.10., 19.00 Uhr
Maria Hörtner: Die unsichtbaren Kämpferinnen: Frauen im bewaffneten Konflikt in Kolumbien zwischen Gleichberechtigung und
Diskriminierung

Do, 28.10., 19.00 Uhr
Iris Gugenberger: Weibliche Genitalverstümmelung: Problemlösungsansätze und ihre Realisierung in Österreich

Do, 4.11., 19.00 Uhr
Stephanie Fürtbauer: Gender in bewaffneten Konflikten: Konstruktionen von Geschlecht in den Resolutionen des europäischen Parlaments

Do, 11.11., 19.00 Uhr
Verena Bauer: Mikrokredite als Instrument der Entwicklungspolitik: Mikrokreditvergabe durch die venezolanische Frauenentwicklungsbank BANMUJER

Do, 18.11., 19.00 Uhr
Claudia Dal-Bianco: Stereotypisierung von Armut: eine Analyse der Graphic Novel "Aya" von Marguerite Abouet und Clément Oubrerie

Do, 25.11., 19.00 Uhr
Corinna Widhalm: Macht und Herrschaft durch Subjektivierung anhand der Maquiladora-Industrie in Mexiko

Do, 2.12., 19.00 Uhr
Stefanie Lettner: Repräsentationsformen von "Dritte-Welt-Frauen" in den österreichischen entwicklungspolitischen Printmedien: am Beispiel des "Südwind Magazins" und der "Weltnachrichten"

Ort: C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik, Sensengasse 3, 1090 Wien

 

Arbeit ist das halbe Leben?! oder mehr - oder weniger - und wer kann davon leben?!
Vortrag und Diskussion mit Gisela Notz
Eröffnungsveranstaltung zur KRIBIBI-Herbsttagung "Sind wir nicht alle ein bisschen SpongeBob? Prekäre Arbeitsverhältnisse - nicht nur - in Bibliotheken. Status quo - Kritik - Perspektiven"

Zeit: Fr., 12. November, 19.30 Uhr
Ort: C3 - Centrum für Internationale Entwicklung, 1090 Wien, Sensengasse 3


Eine Veranstaltung des Arbeitskreises kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare im Renner-Institut (KRIBIBI) und der Erwachsenenbildungskommission des Bundesbildungsausschusses der SPÖ
in Kooperation mit der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik

Vollständiges Programm der Tagung (pdf)

 

Zeitschriften- und CD-Präsentation
Präsentation der Zeitschrift Frauensolidarität 114 (4/2010) zum Schwerpunkt "Filmschaffen" und der CD "Best of Globale Dialoge 2010: Female.Culture.Works"
mit Vortrag von Claudia Dal-Bianco, Film, Buffet und Musik

Zeit: Fr., 17. Dezember, 20.00 Uhr
Ort: Amerlinghaus, Galerie 1. Stock, Stiftgasse 8, 1070 Wien



 


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