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Menschenhandel und Zwangsprostitution
Vortrag und Ausstellung

Fr, 19. Oktober 2018, 18:00 Uhr
Otto-Mauer-Zentrum, Währinger Str. 2-4/2, 1090 Wien

Extreme Armut und Notsituationen, falsche Versprechen und die Hoffnung auf ein besseres Leben bewegen Frauen dazu, ihre Heimatländer zu verlassen. Österreich gilt als Transit- und Zielland, in dem Frauen und Mädchen sexuell ausgebeutet werden. Dabei sind die Grenzen zwischen Prostitution, Zwangsprostitution und Menschenhandel oft fließend.


„SOLWODI – Solidarität mit Frauen in Not“ wurde 1985 von Schwester Dr. Lea Ackermann in Kenia gegründet und hat Schutzwohnungen für Frauen in Kenia, Deutschland und Rumänien. In Österreich gründeten sechs Ordensschwestern 2012 SOLWODI Österreich. Sie bieten Opfern von Frauenhandel, Zwangsprostitution, Ausbeutung und Gewalt eine sichere Unterkunft und Beratung an. Mit der Förderung durch den Weltgebetstag der Frauen in Österreich (WGT) konnte 2017 erstmals auch in Innsbruck eine Beratungsstelle und eine Schutzwohnung eröffnet werden.


An diesem Abend spricht Schwester Anna Mayrhofer von SOLWODI Österreich über Menschenhandel und Zwangsprostitution in Österreich und wie sie den betroffenen Frauen helfen, dem zu entkommen.


Nach dem Vortrag laden wir zum Weiterdiskutieren bei „Brot und Wein“ ein und dazu, die Ausstellung „Ware Mensch“ anzusehen.


Eine Veranstaltung  der Frauen*solidarität und des Ökumenischen Weltgebetstags der Frauen Österreich (WGT) in Kooperation mit SOLWODI Österreich.

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