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© Gaby Vasquez

259 Sprünge
Lesung mit Alicia Kozameh (Argentinien/USA)

Fr, 10. November 2017, 18.30 Uhr
C3 - Centrum für Internationale Entwicklung, Alois Wagner-Saal, Sensengasse 3, 1090 Wien

Lesung der deutschen Übersetzung: Lisa Furtner (Schauspielerin)
Moderation und Autorinnengespräch: Ulla Ebner (ORF-Redakteurin)
Übersetzung des Autorinnengesprächs und der Diskussion: Erna Pfeiffer (Romanistin und Übersetzerin)

In "259 Sprünge" - zwischen Essay, Autobiographie und poetischer Prosa angesiedelt - setzt sich Kozameh mit den Themen Exil und Migration literarisch auseinander. In kurzen Episoden lässt die Autorin die ersten Schritte im Exil Revue passieren. 'Sprunghaft‘ ist die Struktur des Textes. Themen werden angerissen. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Los Angeles und Argentinien bewegt sich die Autorin. Die Personen sind Exilierte – wie die Ich-Erzählerin -, Gefangene und Gefolterte, die unvermutet und plötzlich aus ihrem politischen und sozialen Umfeld vertrieben wurden.

Alicia Kozameh,1953 als Tochter einer jüdisch-arabischen Familie im argentinischen Rosario geboren, studierte Geistes- und Literaturwissenschaften. Schon früh engagierte sie sich in der politischen Opposition, dem Partido Revolucionario de los Trabajadores. 1975 wurde sie verhaftet und blieb bis 1978 politische Gefangene. Bald darauf ging sie ins Exil, zunächst nach Kalifornien, später nach Mexiko. Seit 1988 lebt und arbeitet die Autorin in Los Angeles, wo sie Kreatives Schreiben an der Chapman University lehrt.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Buch Wien und PEN-Club