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Green Grabbing – wenn der globale Kapitalismus grünt
Vortrag und Diskussion mit Sara Méndez Morales (Codigo DH) und Philipp Gerber (medico international);
Moderation: Ursula Dullnig; Übersetzung: Simone Peter

Di, 13. Oktober 2015, 19:00
C3 – Centrum für internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien

Veranstaltungsbericht (Radiosendung)

Der grüne Kapitalismus wird derzeit als Wundermittel zur Überwindung der Widersprüche unseres Wirtschaftssystems angeboten. Grüne Technologien und erneuerbaren Energien sollen eine wachstumsorientierte Wirtschaft und ihre ökologischen wie auch sozialen Grenzen vereinbar machen. Doch welche Elemente braucht eine gendergerechte und ressourcenschonende Wirtschaftsform? Erfahrungen aus Lateinamerika sollen die globale Dimension der Machtverhältnisse, Kämpfe und Alternativen um den grünen Kapitalismus hervorkehren. Die Anthropolog_innen Sara Méndez Morales (Codigo DH) und Philipp Gerber (medico international) berichten aus der Region Isthmus von Tehuantepec, Oaxaca, México, wo indigene Gemeinden sich gegen die Umsetzung von Windparkprojekten durch europäische und nordamerikanische Energiekonzerne zur Wehr setzen.

Eine Veranstaltung der Frauen*solidarität in Kooperation mit der Grünen Bildungswerkstatt Wien