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Ausgabe 2/2016
Olympische Spiele

Olympische Spiele

Nr. 136 (2/16)

Das Herzstück der Olympischen Spiele ist der Marathon. Aber erst seit 1984 – den Spielen in Los Angeles – ist es Frauen erlaubt, daran teilzunehmen. 2012, bei den Spielen in London, waren – zum ersten Mal in der Olympischen Geschichte – alle 26 Sportbereiche für Frauen offen, sie machten 44 % der Teilnehmer_innen aus. Aber es bleiben weiterhin Ungleichheiten im Sport bestehen. Sportgroßereignisse, wie die Olympischen und Paralympischen Spiele in Rio diesen Sommer, werfen viele Fragen auf. Wie schaut es mit Geschlechtergerechtigkeit im Sport aus? Wieso ist die anfängliche Euphorie darüber, dass die Spiele in Brasilien stattfinden werden, verschwunden und protestieren die Menschen auf den Straßen? Und welchen Einfluss haben Sportgroßereignisse in den Austragungsorten? Die Autorinnen dieser Ausgabe geben Antworten auf diese Fragen.

Inhalt

Sportgroßereignisse und Menschenrechte

Rio als umkämpfter Ort?! Juliana Barbassa im Interview, Claudia Dal-Bianco und Petra Pint

Die Spiele enden, die Auswirkungen aufs Leben der Menschen bleiben. Interview mit Julia Bustamente, Petra Pint

Fight for Rio’s Streets. Grafitti against high speculations on the real estate market, Isabel Makhoul

Made in Brazil. Cappies aus Sweatshops im Hinterhof, Kirsten Clodius

Brasiliens Königinnen der Wellen. Geschlechtergleichstellung beim Surfen, Silvia Jura

Verletzung indigener Rechte. Indigene Spiele und Politik im Olympialand Brasilien, Uta Gunert

Acht Sekunden. Flucht und Olympia, Claudia Dal-Bianco

Recht auf Rad. Diskriminierung von Frauen im Sport, Nadine Mittempergher

Im Sport genauso wie in anderen Bereichen. Unterschiedlicher Lohn bei gleicher Arbeit, Regina Roschmann und Yvonne Weigelt-Schlesinger

Eine Suche nach Inspiration. Die FIFA-Fußball-WM 2018 in Russland, Maria Knaub

Leben für den Widerstand. Zum Tod der honduranischen Aktivistin Berta Cáceres, Linnéa Richter

Krise der Solidarität. Besuch im Flüchtlingslager Azraq in Jordanien, Ulrike Lunacek

Weltumspannend, zukunftsweisend, bewegend. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen in Kathmandu, Monika Gärtner-Engel

Wir werden gehört! Die philippinische Aktivistin Yuen Abana im Gespräch, Ulrike Bey

Kollateralschäden. Menschenhandel – die unmenschliche Variante der Migration, Gundi Dick

Tricky Women 2016. Partizipative Filmprojekte zum Thema Migration, Maria Knaub