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Ausgabe 3/2012
Medien und Demokratie

Medien und Demokratie

Nr. 121 (3/12)

Medien sollen Informations-, Kontroll- und Kritikfunktion in der Gesellschaft haben. Sie sollen über Demokratie wachen und gleichzeitig demokratisch zugänglich sein. Ist dies alles mit dem Web 2.0 möglich? Oder können wir erst eine demokratische Welt schaffen, wenn wir die Kommunikationsmittel in den eigenen Händen haben? Zu welchen Medien haben Frauen überhaupt Zugang und wo sind die Grenzen? Welche Kommunikationsmittel erweisen sich als geeignet im unerbittlichen Kampf gegen Landraub. Und: Wie kann Herrschaftssprache unterlaufen werden, um die eigenen Geschichten anschaulich zu erzählen? Was tun, wenn einer ganzen Bewegung im Zuge von „profit over people“ die Stimme wegbleibt – trotz Radio, Twitter oder Facebook? Oder durch einen Putsch abgedreht wird? Oder im Bürgerkrieg durch Bomben niedergewälzt wird? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die vorliegende Ausgabe und die verschiedenen Antworten betreffen beinahe alle Regionen der Welt – world wide …

Inhalt

Web 2 – was?! Vom Aktivismus zum Klicktivismus? Claudia Dal-Bianco

Migration, Kommunikation und Demokratie. Eine persönliche Bestandsaufnahme. Jamileth del Carmen Chavarría Mendieta

Gender und Medien in Südafrika. Strategien zur Geschlechtergleichstellung. Rita Schäfer

Macht der Medien – Macht der Frauen. Demokratiepolitische Grenzen der Informationsfreiheit. Rubina Möhring

Das zur Schau gestellte Elend. Gender, Migration und Repräsentation in Kampagnen gegen Menschenhandel. Beate Rieger

Wandel durch Medien. Eine Organisation kämpft mit allen Medien für die Rechte der Frauen in Nicaragua. Interview mit Hazel Giron von Puntos de Encuentro. Verena Bauer

Euer Tweet ist rausgegangen! Mit Telefon und Social Media gegen Landraub in Papua-Neuguinea. Interview mit Rachel Shisei. Ulrike Bey

Die Herrschaftssprache unterlaufen. Ein Interview mit der Schriftstellerin Lindsey Collen. Helga Neumayer

„Mit Fremden spricht man nicht“ – oder jetzt doch virtuell? Über Medienschaffen und Medienverhältnisse in China. Astrid Lipinsky

Lambeth-Frauenprojekt. Aufruf gegen die Schließung eines Londoner Gemeindezentrums.Yula Burin

DIE Wahrheit und die Wahrheit. Über den Putsch und seine massiven Folgen für das Leben in Honduras. Interview mit Helen Ocampo (Circulo de Estudio Feminista, Honduras). Tina Füchslbauer

Sexing Economy – Die dualistische Weltsicht als Auslaufmodell. Vortragsbericht zu S. Charusheela. Julia Hüpfl, Salome Quinhones-Hall, Eva Nicola Rinner und Angelika Schirgi

Unsichtbar - Lesben im Exil. Maria Braig

CSR – Corporate Social Responsibility. Soziale Verantwortung oder Schönfärberei von Unternehmen? Gisela Burckhardt

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