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Frauenhandel in Österreich: Eine kritische Diskursanalyse

Frauenhandel gilt in Österreich als verwerfliches Verbrechen gegen die Menschenrechte und wird über den Aspekt des Menschenhandels verhandelt. Alexandra Toth hat in ihrer Diplomarbeit mittels kritischer Diskursanalyse und Intersektionalitätsansatz anhand politischer Dokumente staatlicher und nicht-staatlicher Entscheidungsträger_innen herausgearbeitet, dass der Frauenhandel in Österreich über die Bereiche Migration, Kriminalität und Sexarbeit verhandelt wird. Ungleichheitsgenerierende Kategorien wie Geschlecht, „race“ und auch Klasse schaffen zudem ein homogenes Kollektiv an Betroffenen, die vermeintlich idente Lebens- sowie Leidensrealitäten erfahren und als die „Anderen“ gelten, welche nicht der Mehrheitsgesellschaft zugehörig sind. Im Zuge dessen werden durch problematische Zuschreibungen wie „Opfer“ Handlungsmöglichkeiten verwehrt und Erwartungshaltungen produziert. Alexandra Toth zeigt in ihrem Vortrag, dass es diese vermittelte und problematische „Wirklichkeit“ über Frauenhandel kritisch zu hinterfragen gilt.

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