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Zwischen Stillstand und Aufbruch: Geschlechterverhältnisse in landwirtschaftlichen Familienbetrieben in Nicaragua

Geschlechterverhältnisse im ländlichen Bereich unterlagen in Nicaragua in den letzten 50 Jahren einem steten Wandel und lokalen Aushandlungsprozessen. Die Agrarreform der 1980er und die Marktöffnung ab den 1990ern haben soziale Prozesse und Entwicklungen entscheidend mitgeprägt und unter anderem zu einem langsamen Aufbrechen von Geschlechterrollen und –stereotypen im ländlichen Bereich geführt. Aufgrund ökonomischer und politischer Krisen sind für kleinbäuerliche Familienbetriebe heute temporäre Migration, alternative Einkommensquellen und selbstständige Tätigkeiten neben der landwirtschaftlichen Arbeit immer wichtiger. Parallel haben sich familiäre Strukturen schrittweise geändert. Der Vortrag zeigt anhand eines Beispiels aus dem Süden Nicaraguas auf, wieso und in welchen Bereichen es zu Veränderung kam und was dies für die Lebensrealität von Frauen bedeutet.

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