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Islamischer Feminismus - eine Standortbestimmung zwischen Differenz-Feminismus und Gender-Theorie

Die sogenannten Islamischen Feministinnen kämpfen an zwei Fronten: ihre Bestrebungen richten sich einerseits gegen die etablierte Orthodoxie des islamischen Glaubens, andererseits gegen eine patriarchalische Gesellschaftsordnung – jeweils mit dem Ziel, soziale Gerechtigkeit für alle Menschen und Gläubigen zu erreichen, und somit eine bessere Umsetzung des Wortes Gottes zu bewirken. Entscheidende Grundlage der Argumentation ist immer der Rückbezug auf die wichtigsten islamischen Quellen.
Diese Vorgehensweise zeigt inzwischen weltweit Wirkung und verunsichert nicht nur männliche muslimische Gelehrte, sondern genauso „westlich-emanzipierte“ Frauen im globalen feministischen Diskurs, die ihr Bild von der „unterdrückten Muslima“ korrigieren müssen.
Im Vortrag wird nach einem Überblick über die Entstehungsgeschichte erörtert, was den Islamischen Feminismus ausmacht. Zudem werden wir uns einer aktuellen Standortbestimmung nähern: Wie ist er im allgemeinen feministischen Diskurs, aber auch in zeitgenössischen islamisch-theologischen Debatten zu verorten?

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