|
Ausgewählte Neuzugänge Hier finden Sie ausgewählte Neuzugänge der Bibliothek
der Frauensolidarität, die monatlich aktualisiert werden.
|
|
|
|
I
A 2466 Feministische Forschung sieht sich seit einiger Zeit fundamentaler Kritik ausgesetzt. FrauenMännerGeschlechterforschung ist das Ergebnis einer ausdrücklichen Einladung zu einem "Dialog der Gegensätze". Der Band steht für ein breites Spektrum theoretischer Ansätze und empirischer Arbeiten. Dabei geht es nicht ohne spannungsreiche Kontroversen und Kämpfe über Theorien und Definitionshoheiten. Die hier versammelten Beiträge geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen sowie erkenntnistheoretische wie wissenschaftspolitische Debatten. Dabei stellen sie unterschiedliche empirische Forschungsansätze und Methodologien zur Diskussion und zeigen die FrauenMännerGeschlechterforschung als Entwicklung eines ehrgeizigen Projekts, dessen offenes und zugleich umstrittenes Profil sich zwischen feministischer Gesellschaftskritik und wissenschaftlichen "Neutralitätsansprüchen" sowie zwischen erfolgreicher Professionalisierung und fortlaufender Marginalisierung herausgebildet und gewandelt hat. In dem Band diskutieren Stefan Hirschauer, Gudrun-Axeli Knapp, Maja Apelt, Sünne Andresen, Regina Becker-Schmidt, Jürgen Budde, Andrea Bührmann und Torsten Wöllmann, Martin Engelbrecht, Heike Kahlert, Helga Krüger, Ilse Lenz, Andrea Maihofer, Birgit Riegraf, Margareta Steinrücke, Susanne Völker und Christine Weinbach ihre z.T. kontroversen Positionen. |
|
|
|
HA-9-0033 Sprache wird meist als ein neutrales, abbildendes Medium gesehen. Ihre diskriminierende Funktion wird in der Regel in der öffentlichen Wahrnehmung auf Schimpfwörter beschränkt. Tatsächlich aber kommt Diskriminierung in verschleierter und übertragener Weise weit häufiger vor, als es auf den ersten Blick erscheint. Manche Begriffe sind nicht von vorneherein rassistisch, werden aber durch die Art ihrer Verwendung rassistisch aufgeladen. Un- oder unterbewusster oder "gut gemeinter" Rassismus in alltäglichen Sprachpraktiken wird mit konkreten Beispielen (z.B. Gastarbeiter_in, Indianer_in, Schwarzafrika, Entwicklung) aufgedeckt und es werden Alternativen angeboten. |
|
|
|
II
E 800 Der Sinologe Marc Nürnberger geht auf die Spurensuche nach Frauen in einem Land, dessen Kultur zu den ältesten der Welt zählt. 30 Frauenpersönlichkeiten hat der Sinologe ausgewählt. Dabei gestaltete sich vor allem die Suche nach Bildmaterial als schwierig, gibt es in China doch nicht die Tradition des Einzelporträts. Dennoch ist es gelungen, den Göttinnen, Unsterblichen, Kaiserinnen, großen Schönheiten und unwiderstehlichen Kurtisanen, den Künstlerinnen, Gelehrten und Kriegerinnen sowie den Frauen an der Schwelle zu einer neuen Zeit ein bildhaftes und biografisches Denkmal zu setzen. Entstanden ist ein Buch, das von Tradition, Alltagskultur, Errungenschaften, Tragödien, Macht, Verrat, Weisheit und großem Können besonderer Frauen aus der Vergangenheit und Gegenwart erzählt. Die in Schanghai geborene Autorin Lynn Pan hat zu diesem Buch ein Vorwort verfasst. Das mit der Fotokünstlerin Xiao Hui Wang geführte Gespräch schließt das Buch ab. |
|
|
|
I F 1031 1994 erhob sich die zapatistische Befreiungsarmee EZLN im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas unter den Losungen "Land und Freiheit!" und "Alles für Alle!" gegen kapitalistische Ausbeutung, rassistische Diskriminierung und patriarchale Unterdrückung. Aufgrund interner und transnationaler Diskussionen sowie zu Ehren der 2006 verstorbenen Freiheitskämpferin Comandanta Ramona luden die zapatistischen Frauen zu einem internationalen Treffen in das selbstverwaltete Aufstandsgebiet nach Chiapas ein. 5.000 Frauen und Männer aus über 30 Ländern der Welt folgten diesem Aufruf und reisten zum Jahreswechsel 2007/2008 nach La Garrucha im Lakandonischen Regenwald und nahmen am "Ersten Treffen der zapatistischen Frauen mit den Frauen der Welt" teil. In den dokumentierten Redebeiträgen der Buch-DVD-Edition berichten die indigenen Frauen über ihr Leben vor dem Aufstand vom 1. Januar 1994, von ihren Aufgaben, Problemen, Hindernissen und Erfolgen innerhalb der EZLN und beim Aufbau der zivilen Selbstverwaltung sowie von ihrem alltäglichen Kampf für die Anerkennung ihrer Rechte und Würde als Frauen, als Indigene und als Arme. Ein Team von Zwischenzeit aus Münster nahm an dieser großen Versammlung teil. Die bewegten und bewegenden Bilder, Fotos, Audios und Texte vermitteln einen direkten und lebendigen Eindruck dieser historischen Zusammenkunft. |
|
|
|
AF-MWA-01 In this story, Seth Karanja, Madam's professional
driver, is having an extremely bad day. Tribe has risen against tribe
and his niece, Wacera, has fallen pregnant. To do Madam's bidding, move
from place to place and think calmly of a solution to his niece's pregnancy,
Seth has to watch out for the machetes on the street. Wambui Mwangi revisits
a Nairobi under siege after the 2007 elections, and presents a day in
the life of this character as Kenya burns. |
|
|
|
I A 2465 Zwischen Raumstrukturen und Geschlechterverhältnissen bestehen enge Wechselbeziehungen, die in Aneignungs- und Ausschlussprozessen sichtbar werden. Als verräumlichte Geschlechterverhältnisse treten diese in der Arbeitsteilung, in Mobilitätsmustern, in Migrations- und Siedlungsformen u.v.m. zu Tage. Der Band vermittelt die Vielfalt an Perspektiven in der Geschlechterforschung zu Fragen der Raumkonstitution durch Gesellschaftsstrukturen. Die Beiträge geben anhand sozialgeographischer und soziologischer Fragestellungen einen aktuellen Überblick über die zentralen Fragestellungen der raumwissenschaftlichen Geschlechterforschung, die sich zunehmend auf den spatial turn der Kultur- und Sozialwissenschaften bezieht. |
|
|
|
AF-DIR-04 Waris Dirie wurde 1965 in der somalischen Wüste geboren und lebt heute in Europa. Ihre Arbeit als Topmodel und ihr Engagement für Menschenrechte machten sie in der ganzen Welt berühmt, sie fühlt sich als Getriebene, die zwischen den Kulturen steht. Ihr Buch "Schwarze Frau, weißes Land" handelt von ihrem Doppelleben in ihrer neuen "weißen Heimat" wo sie einerseits gefeiert wird, andererseits aber eine Fremde ist, die im Alltag allein wegen ihrer Hautfarbe von Taxifahrern abgewiesen und von Männern als Freiwild betrachtet wird. Die Geburt ihres zweiten Sohnes Leon macht Waris Dirie ihre Zerrissenheit und Heimatlosigkeit verstärkt bewusst. Als sie 2008 nach Afrika reist, wächst ihr Entschluss, mit Leon nach Afrika zurückzukehren, um den dortigen Frauen zu helfen, finanziell unabhängig und selbstständig zu werden. |
|
|
|
II
A 2332 Das Handbuch will Frauen zur Auseinandersetzung mit ökonomischen Fragen anleiten. Das ermöglichen gut verständliche theoretische Inputs zu einem erweiterten Ökonomieverständnis, zu Menschenbildern, Steuern, Globalisierung, Finanzmärkten und zu Arbeit sowie praktische Übungen, Impulse zum Nachdenken und kabarettistische Einstiege. |
|
|
|
LA-ROF-01
Los poemas que se encuentran en este libro pertenecen a la escritora Rosamaría Roffiel. Se trata de un compendio de poemas publicados por primera vez en 1986 bajo el mismo título. Resulta maravilloso que este libro se dé a conocer nuevamente, ya que a veintidós años de haberse elaborado, posee la frescura del texto que acabara de ser escrito. LeS VOZ celebra con la autora la publicación de esta tercera edición, enriquecida con nuevos poemas en el capítulo "Amores y desamores inéditos". Hagamos nuestras las palabras de Rosamaría Roffiel: "Corramos libres ahora, para amarnos totalmente, y por derecho propio". |
|
|
|
II
A 2333 Der Strukturwandel der globalen Textil- und Bekleidungsindustrie war in den letzten Jahrzehnten durch massive Produktionsverlagerungen gekennzeichnet, in deren Verlauf Millionen Arbeitsplätze in den Industrieländern abgebaut und in Entwicklungsländern geschaffen worden sind. Mit dem Ende des Quotensystems im Jahr 2004 wurde die Liberalisierung des Welttextil- und Bekleidungsmarkts eingeleitet. Die Frage nach einer wirksamen Interessenvertretung der überwiegend weiblichen Beschäftigten stellt sich damit in neuer Schärfe. Mit der Veröffentlichung dieser Studie wird auf die sozialen Folgen des liberalisierten Weltmarktes für Textil und Bekleidung am Beispiel der Länder China, Süd-Afrika und Deutschland/Europäische Union aufmerksam gemacht. |
|
|
|
II A 2331 Progress 2008/2009 focuses on five key areas where the need to strengthen accountability to women is urgent: politics and governance, access to public services, economic opportunities, justice, and finally the distribution of international assistance for development and security. |
|
|
|
I
C 906 In these lively life stories, women market traders from Ghana comment on changing social and economic times and on reasons for their prosperity or decline in fortunes. Gracia Clark shows that market women are intimately connected with economic policy on a global scale. Many work at the intersection of sophisticated networks of transnational commerce and migration. They have dramatic memories of independence and the growth of their new nation, including political rivalries, price controls, and violent raids on the market. The experiences of these women give substance to their reflections on globalization, capital accumulation, colonialism, technological change, environmental degradation, teenage pregnancy, marriage, children, changing gender roles, and spirituality. Clark's commentary illuminates the complex historical and cultural setting of these deeply revealing lives. |
|
|
|
I
G 1044 "Homecoming Queers" provides a critical discussion of the multiple strategies used by queer Latina authors and artists in the United States to challenge silence and invisibility within mainstream media, literary canons, and theater spaces. Marivel T. Danielson's analysis reveals the extensive legacy of these cultural artists, including novelists, filmmakers, students and activists, comedians, performers, and playwrights. By clearly discussing the complexities and universalities of ethnic, racial, sexual, gender, and class intersections between queer Chicana and U.S. Latinas, Danielson explores the multiple ways identity shapes and shades creative expression. Weaknesses and gaps are revealed in the treatment of difference as a whole, within dominant and marginalized communities. Spanning multiple genres and forms, and including scholarly theory alongside performances, films, narratives, and testimonials, "Homecoming Queers" leads readers along a crucial path toward understanding and overcoming the silences that existed across these fields. |
|
|
|
I C 905 Ellen Johnson Sirleafs Lebensgeschichte ist geprägt vom Kampf gegen Armut und soziale Ungerechtigkeit. Sie wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Mehrfach musste die studierte Wirtschaftswissenschaftlerin ihre westafrikanische Heimat verlassen, weil sie als Finanzministerin Kritik an den bestehenden politischen Verhältnissen geübt hatte. 2005 schließlich kandidiert sie für die Unity Party und wird tatsächlich zur Präsidentin gewählt. Große Aufgaben warten auf sie: Sie muss das Land wieder aufbauen, die Korruption bekämpfen und neue Jobs für KindersoldatInnen finden - und Sirleaf schafft es: Sie gibt einer Krisenregion die Zuversicht zurück. Ihre Lebensgeschichte macht sie zum Symbol der Hoffnung und zum Vorbild eines neuen Afrikas. |
|
|
|
AF-WEK-01
Alek Wek entrinnt als Kind nur knapp den Kriegsunruhen ihrer afrikanischen Heimat und wird auf ihrer Flucht Zeugin erschütternder Szenen von Tod und Verwüstung. Schließlich in London angekommen, muss sie weitere zwei Jahre warten, bis sie ihre Mutter und drei ihrer acht Geschwister wiedersieht. Doch dann wendet sich das Schicksal: Völlig unerwartet wird sie mit 18 Jahren für den Laufsteg entdeckt und feiert seither weltweit als Topmodel die größten Erfolge. Dieses Buch ist nicht nur ein beeindruckendes Zeitzeugnis eines grausamen Krieges, sondern auch die sehr persönliche und ergreifende Lebensgeschichte einer jungen Frau, die beweist, dass sie trotz des tragischen Verlustes von Angehörigen und Heimat weder Hoffnung noch Freude am Leben verloren hat. |
|
|
|
I D 629 Seyran Ates plädiert für eine sexuelle Revolution im Islam. Genau wie die Frauen und Männer in westlichen Ländern müssen sich auch die Musliminnen und Muslime ihre Rechte erstreiten. Nur so können Freiheit und Menschenwürde in der islamischen Welt wirklich gelebt werden. Das Buch ist in folgende Kapitel unterteilt: Sexualität im Islam - Mythos und Realität * Die 68er - Im Westen viel Neues * Frauen im Islam - Unterdrückt, verachtet, als Sexualobjekt begehrt * Der muslimische Mann - Zwischen Macht und Ohnmacht * Homosexualität - Der Zwang zum Doppelleben * eine sexualle Revolution für den Islam. |
|
|
|
AS-PAW-01 "My mother used to weave aaydans, the Marathi generic term for all things made from bamboo. I find that her act of weaving and my act of writing are organically linked. The weave is similar. It is the weave of pain, suffering, and agony that links us." Activist and award-winning writer Urmila Pawar recounts three generations of Dalit women who struggled to overcome the burden of their caste. Dalits, or untouchables, make up India's poorest class. Forbidden from performing anything but the most undesirable and unsanitary duties, for years Dalits were believed to be racially inferior and polluted by nature and were therefore forced to live in isolated communities. Pawar grew up on the rugged Konkan coast, near Mumbai, where the Mahar Dalits were housed in the center of the village so the upper castes could summon them at any time. As Pawar writes, "the community grew up with a sense of perpetual insecurity, fearing that they could be attacked from all four sides in times of conflict. That is why there has always been a tendency in our people to shrink within ourselves like a tortoise and proceed at a snail's pace." Pawar eventually left Konkan for Mumbai, where she fought for Dalit rights and became a major figure in the Dalit literary movement. Though she writes in Marathi, she has found fame in all of India. In this frank and intimate memoir, Pawar not only shares her tireless effort to surmount hideous personal tragedy but also conveys the excitement of an awakening consciousness during a time of profound political and social change. |
|
|
|
I C 904 Malika Ndlovu has written a book in which she shares her journeying through the grief of losing her third baby, a girl, Iman Bongiwe, to stillbirth. The reader is allowed to enter the intimate dark space that a grief stricken mother goes into as she tries to come to terms with her loss. Stillbirth, like miscarriage, statistically happens much more frequently than is widely known, and yet it has not been written about much in literature. It is something women are asked to get over without much ado or attention paid to their grief. Malika bravely pays attention to her experience through writing and thus opens up a space for others who have experienced similar losses to be mirrored in their grief, to have their anguish acknowledged. Invisible Earthquake is framed with an essay by Sue Fawcus, a specialist obstetrician at a public maternity hospital who writes of stillbirth from a medical perspective, she writes of statistics, causes, and of her experience as a medical practitioner in dealing with stillbirth and neo-natal death. Two social workers from the same hospital, Muriel Johnstone and Zubeida Bassadien, write about how they accompany women who grieve for their babies. The book also contains a resource list of books and helpful organisations. |
|
|
|
I A 2464 This paper reviews how women in the developing world access and use information and communication technology (ICT). It examines the discourse and controversies surrounding the digital gender divide, including links to poverty and illiteracy. Major themes concerning women and ICTs are explored, such as women in the ICT workforce, how girls and women relate differently to ICT, and opportunities and barriers for women in science and technology in general. Current research relating to gender and ICT is often country-specific and is more prevalent in developed countries than in developing countries. This paper suggests where additional research is needed on barriers to women's entry and access to ICT. |
|
|
|
AR-NEI-01 |
|
|
|
I D 661 Im Iran, wo "Ehr-" und "Schamgefühl" im Alltag eine ganz große Rolle spielen, gewähren Menschen nur ungern einen Einblick in das Familienleben. Umso herausragender ist dieses Buch, in dem 33 Frauen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus ihrem Privatleben erzählen. Viele der Erzählerinnen kamen schon vor der Revolution und ahnten nicht, was noch auf sie zukommen wird. Manche kamen nach der Revolution und wussten ganz genau, worauf sie sich einlassen werden. Sie sind zumeist mit einem Iraner verheiratet und schreiben über die Schwierigkeiten, die sie in einer fremden Kultur und mit einer neuen Religion bewältigten und welche schönen Erlebnisse sie dabei hatten. Es sind Geschichten, die nicht immer von Harmonie geprägt sind. Geschichten, die von Alltagsproblemen, Machtkämpfen in der Familie und Schwierigkeiten mit NachbarInnen handeln. Geschichten, wie deutschsprachige Frauen in einem religiös geprägten Land und ohne Rechtsstaat zurechtkommen. Geschichten, die aufgrund eines vorherrschenden "Ehrgefühls" nicht immer leicht zu erzählen waren. Aber die Frauen erzählen ohne Scham und ohne falschen Stolz. "Eine Frau muss sehr stark sein und innerlich glücklich, um im Iran zurechtzukommen." |
|
|
|
II G 864 This publication documents more than 95 good practices to help eliminate gender-based violence and highlights their impact in preventing violence against women, protecting victims and prosecuting offenders. Strategies for involving men and young people in anti-violence activities are also described. |
|
|
|
April 2010 * März 2010 * Februar 2010 * Jänner 2010 * Dezember 2009 * November 2009 * Oktober * September 2009 * Sommer 2009 * Mai 2009 * April 2009 * März 2009 * Februar 2009 * Jänner 2009 |
|
(zum Seitenanfang) (zurück zu Bibliothek) (home) © http://www.frauensolidaritaet.org |