|
Ausgewählte Neuzugänge Hier finden Sie ausgewählte Neuzugänge der Bibliothek der Frauensolidarität, die von Ihnen auch direkt über Internet reserviert werden können (unter www.eza.at/literatur). Wenn Sie regelmäßig über Buchneuzugänge informiert werden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail. Jänner 2009 |
|
|
|
I
G 975 Nobel laureate Toni Morrison is one of the most widely studied of contemporary American authors. Her novels, particularly "Beloved", have had a dramatic impact on the American canon and attracted considerable critical commentary. This Companion introduces and examines her oeuvre as a whole, the first evaluation to include not only her famous novels, but also her other literary works (short story, drama, musical, and opera), her social and literary criticism, and her career as an editor and teacher. Innovative contributions from internationally recognized critics and academics discuss Morrisons themes, narrative techniques, language and political philosophy, and explain the importance of her work to American studies and world literature. The book explores Morrisons entire career in fiction, criticism, teaching and editing, it covers the critical reception of her work and guides students through alternative readings and unravels Morrisons stance on politics, race and gender from a multicultural perspective. |
|
|
|
I
C 853 |
|
|
|
I
A 2363 Mit diesem Band werden medienwissenschaftliche, politikwissenschaftliche und feministische Theorie- und Forschungsfelder interdisziplinär zusammengeführt. Am Beginn des Buches werden Grundlagen der politischen Kommunikationsforschung unter einem feministischen Blickwinkel diskutiert und weiterentwickelt. Dabei geht es vor allem um die Dekonstruktion bekannter Dualismen wie Öffentlichkeit und Privatheit oder Information und Unterhaltung. Die weiteren Beiträge setzen sich mit den AkteurInnen des politischen Kommunikationsprozesses auseinander: Wie werden PolitikerInnen oder Frauenorganisationen medial repräsentiert? Welchen Stellenwert haben Journalistinnen in den Politikressorts der Medien? Wie wird Geschlecht in der Rezeptionssituation hergestellt? Wie präsentieren sich politische Frauenorganisationen wie Femnet oder RAWA im Internet? (Wendy Harcourt) Der dritte Teil des Bandes behandelt verschiedene Politikfelder, so z.B. den Zusammenhang von Sichtbarkeit und politischer Handlungsfähigkeit minorisierter und speziell migrantischer Gruppen (Johanna Schaffer), vergeschlechtlichte Repräsentationsmodelle der Nord-Süd-Beziehungen und der Beziehungen des Development am Beispiel von "Techno-Interventionen" in Afrika südlich der Sahara (Hanna Hacker) oder die Instrumentalisierung von Frauenrechten in Kriegen in den Medien (Elisabeth Klaus und Susanne Kassel). |
|
|
|
I F 994 Die Schwestern Emília und Luzia dos Santos, aufgewachsen in dem
Dorf Taquaritinga im nordbrasilianischen Staat Pernambuco, sind sehr unterschiedlich,
und schon früh trennen sich ihre Lebenswege: die kokette Emília
erfüllt sich den Traum vom Leben in der Stadt, allerdings um den
Preis eines langweiligen Ehelebens mit einem Arztsohn in der Hauptstadt
Recife. Die fromme Luzia brennt mit einer Bande Cangaceiros durch, die
raubend und mordend über Land zieht, während sie auf einer Singer-Nähmaschine
die Kleidung für die Männer näht. Als sie den Anführer,
den "Falken", heiratet, gerät ihr Leben mehr und mehr in
Gefahr. Emília, die durch Vermittlung eines Landarztes Luzias Sohn
adoptiert, versucht verzweifelt, mit ihr in Kontakt zu treten, um sie
zu retten. Ein epischer Roman, der die extremen gesellschaftlichen Verhältnisse
in der brasilianischen Gesellschaft der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
beschreibt: das urbane Leben einer aufstrebenden Bürgerschicht und
das gesetzlose Treiben einer Bande, die gegen die Ausbeutung der Landbarone
kämpft. |
|
|
|
I G 978 Schöne, neue und flexible Arbeitswelt - mit diesem Schlagwort wird
ArbeitnehmerInnen Freiheit und Selbstbestimmung versprochen. Die Realität
zeigt jedoch oft ein anderes Bild. Zum überwiegenden Teil sind es
Frauen, die in neuen und atypischen Arbeitsverhältnissen tätig
sind. Gerade sie sind oftmals gezwungen, Jobs zu prekären Bedingungen
anzunehmen und "zwischen Wischmopp und Laptop" ihre Existenz
zu sichern. Unplanbare Arbeitszeiten, geringfügige Beschäftigung,
Schein-Selbstständigkeit und freie Dienstverträge, die weder
Kündigungsschutz noch Urlaub noch bezahlten Krankenstand vorsehen,
bestimmen den Arbeitsalltag einer wachsenden Zahl von Frauen. Im vorliegenden
Band wird atypische Beschäftigung aus unterschiedlichen Blickwinkeln
in frauenpolitischer Perspektive genauer ins Visier genommen. Frauen und
Männer aus Politik, Wissenschaft und Praxis kommen dabei zu Wort. |
|
|
|
I
A 2368 ÜberKreuzungen zwischen unterschiedlichen Formen von Ungleichheit, Herrschaft und Differenz stehen im Zentrum der jüngeren Geschlechterforschung. Welche Kategorien sozialer Strukturierung sind wesentlich für ein Verständnis der modernen Gesellschaft? Welche Folgen hat die soziale Heterogenität der Genus-Gruppe "Frauen" für feministische Kritik und Politik? Wie lassen sich Wechselbezüge zwischen Klasse, Geschlecht/Sexualität, Ethnizität analysieren? Wie kann das Zusammenspiel ökonomischer, sozialer, kultureller und psychischer Prozesse im Blick auf die unterschiedlich verfassten Achsen sozialer Ungleichheit am besten begriffen werden? Die Autorinnen des Bandes nähern sich diesen Fragen von unterschiedlichen Theorietraditionen her auf der Suche nach einer intersektionellen Perspektive. Es schreiben u.a. Regina Becker-Schmidt, Kathy Davis, Cornelia Klinger, Gudrun-Axeli Knapp, V. Spike Peterson, Birgit Sauer und Stefanie Wöhl, Christine Weinbach. |
|
|
|
I
E 876 Schon früh erkennt sie den gewalttätigen Charakter ihres Verlobten. Bereits kurz nach der Heirat wird sie von ihm geschlagen und zur Aufgabe ihres Berufes gezwungen. Die Familie bedrängt sie, sich zu beugen. Und ihr selbst scheint es unmöglich, die vorgeschriebene Rolle der Ehefrau zu verlassen und die Familienehre zu verletzen zu tief ist sie verwurzelt in den gesellschaftlichen Vorstellungen ihrer muslimischen Kultur. Dabei ist Mári für afghanische Verhältnisse als Frau privilegiert aufgewachsen: Sie konnte gute Schulen besuchen, in Moskau studieren, selbst ihren Ehemann auswählen, in der Lehrerausbildung arbeiten, weite Reisen unternehmen. Innerlich zerrissen lehnt die moderne Muslima zwar die Freizügigkeiten westlicher Frauen ab, wird aber vom Verhalten ihrer Landsmänner immer stärker abgeschreckt. Denn die wachen über die Moral der weiblichen Bevölkerung, sehen Frauen ausschließlich als ihren Besitz an und kämpfen in den Straßen von Kabul um die Macht und dies nicht erst seit die Mudschaheddin die Frauen in die Häuser verbannten und die Taliban ihnen die Burka aufzwangen und den Besuch von Schulen verboten. Als sich die politischen Verhältnisse im Land mal wieder ändern, flüchtet sie allein mit ihrer kleinen Tochter. Ihren verschleppten Mann findet sie erst in Deutschland wieder. Noch verschlossener will der nur noch eins: einen Sohn zeugen und seine Frau völlig kontrollieren. Nun ist sie erneut auf der Flucht: vor seinen Morddrohungen. Aufenthalte in Frauenhäusern wechseln mit Versöhnungen ab. Doch tapfer findet sie schließlich in Deutschland ihren Weg und kümmert sich dabei auch um andere Migrantinnen. Was ihr dabei sehr hilft, ist das Aufschreiben ihrer Lebensgeschichte. Und es zieht sie immer wieder zurück nach Afghanistan. Dort besucht sie die Frauengefängnisse, lässt sich von den auch heute noch in ihren Familien unterdrückten Frauen erzählen. |
|
|
|
I
D 609 This book focuses on international migration, given its highly significant
political, economic, social, and cultural repercussions on both Morocco
and the receiving countries. While the book focuses on the issue of migration
and gender in Morocco, it discusses gender issues, particularly the situation
of the women left behind by male migrants. |
|
|
|
I
A 2367 It is now generally recognised that gender equality is essential for sustained economic growth and for democracy, peace and security. The book presents key thinking on a topic that isof great international concern: how to ensure that sufficient financial resources are available both through the new aid modalities and from domestic sources to effect the necessary changes to make gender equality a reality. The chapters cover a range of issues around financing gender equality, including implementation of the aid agenda, the implications for gender equality of financing HIV and AIDS interventions, the impacts of trade policies on key sources of financing and womens need for equal access to affordable finance. Of particular concern is the importance of tracking the gender impact of aid resources (including post-conflict aid) through mechanisms such as gender-responsive budgets and aid effectiveness approaches. The contributors, all of them development practitioners though from diverse backgrounds, share one common goal: to influence governments, bilateral and multilateral organisations to scale up their commitments to financing gender equality and thus not only make a real difference to the lives of women around the world but also reduce poverty and promote sustainable development. |
|
|
|
I
G 977 Im Begriff der Posse begegnen einander Theater, Performance und Politik, nicht zuletzt als Spielräume emanzipatorischer Kämpfe gegen Körper- und Grenzregime. Poststrukturalistische, postdramatische und feministische Diskurse bilden die Basis für Gini Müllers Untersuchung vielfältiger politischer Aktionsformen. "Possen des Performativen" verweisen dabei sowohl auf minoritäres (Theater-)Vermögen zur Artikulation von Widerstand, genauso wie auf subversive performative Strategien zur "Verqueerung" des normierenden Geschlechtertheaters. Die im Buch verhandelten Praxen reichen von globalisierungskritischen Auseinandersetzungen (Zapatistas, Tute Bianche, G8-Gipfel Genua, Heiligendamm) über antirassistische Kämpfe (Sans Papiers, kein mensch ist illegal, kanak attak) zu feministischen und queeren Politiken (Cyberfeminism, Riot Grrrls, Pink-Block, Transgender-Aktivismus). |
|
|
|
I
A 2366 Der Argumentationsleitfaden (FAQ - Frequently Asked Questions) versucht jene Fragen zu beantworten, die sich bei der Arbeit zum Thema "informelle Wirtschaft" immer wieder stellen: Wie kommt es, dass so viele Menschen - und vor allem Frauen - in der informellen Wirtschaft beschäftigt sind, ohne soziale Absicherung, ohne Krankengeld, ohne Urlaub, ohne gewerkschaftliche Vertretung, ganz alleine auf sich gestellt? Was für Alternativen gibt es für diese Frauen? Gibt es Beispiele, wo sie sich erfolgreich organisiert haben? Wie reagieren Gewerkschaften darauf? Wer kann wie kontrollieren, ob eine Firma es ernst meint mit dem Verhaltenskodex, den Vorstand und Aufsichtsrat vollmundig und öffentlichkeitswirksam verkündet haben? |
|
|
|
I
A 2365 This volume, written entirely by women, examines the vastly misunderstood and multilayered world of the veil. Veiling - of women, of men, and of sacred places and objects - has existed in countless cultures and religions from time immemorial. Today, veiling is a globally polarizing issue, a locus for the struggle between Islam and the West and between contemporary and traditional interpretations of Islam. But veiling was a practice long before Islam and still extends far beyond the Middle East. This book explores and examines the cultures, politics, and histories of veiling. Twenty-one writers and scholars, representing a wide range of societies, religions, ages, locations, races, and accomplishments, here elucidate, challenge, and/or praise the practice. The essays are arranged in three parts: the veil as an expression of the sacred; the veil as it relates to the emotional and the sensual; and the veil in its sociopolitical aspects. This unique, dynamic, and insightful volume is illustrated throughout. It brings together a multiplicity of thought and experience, much of it personal, to make readily accessible a difficult and controversial subject. |
|
|
|
I
G 976 Frauen sollten im DDR-Sozialismus vor allem verheiratet sein und der Gesellschaft reichlich Nachwuchs schenken. Staats- und Parteiführung ließen für andere Lebensentwürfe lange Zeit keinen Raum. Erstmals bekannte sich 1978 eine Reihe lesbischer Frauen aus der gesamten DDR mit einem gemeinsamen Fest öffentlich zu ihrer Neigung. Auch wenn die Polizei das Vorhaben vereitelte: Mit dem gesellschaftlichen Aufbruch verschiedener Bürgerrechtsgruppen in den 1980er Jahren gewann auch die homosexuelle Emanzipation an Strahlkraft. Unter dem Dach der Evangelischen Kirche, von Jugendclubs und dem Bund der Freidenker der DDR fanden sich Gleichgesinnte zusammen. Vor allem in Ost-Berlin formierten sich Interessengruppen. Stefanie Krautz beschreibt diesen Aufbruch von 1978 bis 1989. Der Schwerpunkt liegt auf dem Verhältnis zwischen Leben und Wirken von Lesben und dem normativen Frauenbild dieser Zeit. Die Autorin untersucht Gruppen, in denen sich lesbisches Engagement vorwiegend gestaltete, wie in "Homosexuelle Selbsthilfe - Lesben in der Kirche", im "Sonntags-Club Berlin " oder in der Arbeitsgemeinschaft "Courage". |
|
|
|
I
D 608 Checkpoint Watch ist eine Organisation israelischer Frauen, die die Vorgänge an den Kontrollposten innerhalb der PalästinenserInnengebiete und nach Israel beobachtet, in kritischen Fällen vermittelt und Rechtsverletzungen publik macht. Aus den Protokollen, die die Frauen führen, ergibt sich ein detailliertes Bild des Lebens der PalästinenserInnen unter der israelischen Militärbesatzung. Die Autorin beschreibt die Entwicklung und den Wandel der Organisation, indem sie Augenzeugenberichte mit der Analyse einer absurden Bürokratie, die den PalästinenserInnen unter der Militärbesatzung ein menschenwürdiges Leben unmöglich macht, kombiniert. Das Engagement von Checkpoint Watch ist ein Beispiel für Zivilcourage und ein Appell für den friedlichen Dialog und die Achtung universeller Menschenrechte. |
|
|
|
I
D 607 Das Buch ist, wie die Autorin im Vorwort schreibt, eine "persönliche Schilderung" der Ereignisse während der zweiten Intifada bzw. der Al-Aksa-Intifada, die im September 2000 begann, sowie der Auswirkungen auf das Leben der Familien und der Palästinenserinnen im Besondernen. Es gliedert sich in zwei Teile. Im ersten behandelt die Autorin die politische Entwicklung seit der Unterzeichnung des so genannten Oslo-Vertrages im September 1993, der bei den PalästinenserInnen wie bei den Israelis große Hoffnung auf eine endgültige und friedliche Lösung dieses blutigen Konfliktes erweckt hat. Im zweiten Teil beschreibt sie die gesellschaftlichen Strukturen der palästinensischen Gesellschaft unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Frauen. Hier sind zahlreiche Informationen und Analysen über die arabisch-palästinensische Gesellschaft, die sich in einem vielfachen Umbruch befindet, zu finden. Eine kurze Chronologie der Ereignisse der Jahre 2000 bis 2007 sowie ein Glossar mit kurzen Beschreibungen wichtiger Details runden das Buch ab. |
|
|
|
I C 850 "Ich sterbe", sagt Melania Mrema-Kyando, "aber die Erinnerung wird leben." Melania ist eine der Frauen in Tansania, die im Rahmen einer Schreibwerkstatt im Herbst 2005 ihre Lebensgeschichte aufgeschrieben hat. Weitere 19 Frauen erzählen in diesem Buch aus ihrem Leben, von ihrer Kindheit, ihrem Erwachsenwerden, ihrer Familie, vom Alltag und ihren Schicksalsschlägen. Jede der Frauen ist betroffen vom Aids-Virus, der ihnen ihre Kinder und Enkelkinder nahm und an dem sie zum Teil selbst erkrankt sind. Darüber hinaus sinnieren sie über ihren Glauben und beschreiben ihre Freuden, die sich dennoch durch ihr Leben ziehen. Beiträge mit Grunddaten zu Tansania, zu Schulfplicht und Bildungssystem, zu Aids, zu sozialen Normen, zur Namensgebung bei Frauen etc. runden das Buch ab. |
|
|
|
I
F 993 Erna Pfeiffer analysiert diverse Mythen und Rollenklischees, die sich
um Mann- oder Frausein, um Machismo und Feminismo in Lateinamerika herauskristallisiert
haben. Frauenbilder in der "Männerliteratur" des Mainstream
werden genauso unter die Lupe genommen wie das Auf-/Begehren von Frauen
gegen Rollenzuschreibungen wie Heilige versus Hure, Maria contra Malinche,
die sich seit der spanischen Eroberung in Köpfen und Texten festgesetzt
haben. Großer Raum wird im Band dem erotischen Schreiben von Lateinamerikanerinnen
eingeräumt, aber auch ihren künstlerischen Aufarbeitungsversuchen
von Folter, Gewalt, Rassismus und Diktatur. Im Rahmen des Konzepts des
"Neuen historischen Romans" untersucht Erna Pfeiffer Werke,
die Wege aus männlich geprägten nationalen Diskursen und utopische
Gegenmodelle suchen. Sie analysiert zeitgenössische Autorinnen wie
Isabel Allende, Gioconda Belli, Carmen Boullosa, Alicia Kozameh, Dulce
María Loynaz, Antonieta Madrid, María Luisa Mendoza, Michèle
Najlis, María Luisa Puga und Armonía Somers. Trotz der Vielfalt
der literarischen Antworten von Frauen arbeitet Erna Pfeiffer auch geschlechtsspezifische
Gemeinsamkeiten heraus: Auf formaler Ebene zeichnen die Werke von Frauen
eine Vorliebe für das Fragmentarische, Verzerrte und Grotesk aus,
auf inhaltlicher Ebene wie z.B. beim Thema Folter tendieren Frauen zu
anderen Metaphern und Symbolen als Männer. Und auch Erotik ist anders
besetzt. Als literarische Übersetzerin tauscht Pfeiffer sich mit
Autorinnen aus. Sie hat sie nach ihrem Selbstverständnis und nach
der Rezeption ihrer Werke befragt. |
|
|
|
I E 872 Eine Brücke über den graubraunen Fluss.
Die Grenze zwischen Vietnam und China. Heiß war es hier in den Bergen,
und feucht, und auch sehr grün. Laocay hieß der Ort. Am Zusammenfluss
zweier Gewässer, eines rotbraunen und eines graubraunen. Weit unterhalb
der Brücke mischten sich die Wasser langsam. Darüber, auf einem
Dreieck hoch, schwindelnd hoch über dem Zusammenfluss, wuchs der
chinesische Teil der Stadt in den Himmel. Zum Greifen nahe und doch fern.
Die chinesischen Posten empfingen sie streng und gewissenhaft. Woher sie
waren? Audili! Ah, Audili, Land der Musik ... Eine Chinareise. Fremd das
Land. Unlesbar die Zeichen, die Gesichter der Menschen. Der Sprache als
Kommunikationsmittel beraubt, gerät die Protagonistin immer mehr
in einen Zustand verschärfter Wahrnehmung. Der Worte entkleidet,
wird die Reise immer mehr zu einer Reise in ihr Inneres. Realität
und Traum verschwimmen. So wie sie der fremden Sprache nicht trauen kann,
beginnt sie zunehmend an der eigenen Wahrnehmung zu zweifeln. Die Autorin
führt ihre Protagonistin immer mehr in einen Zustand der eigenen
Entfremdung. |
|
|
|
I A 2362 This handbook on womens human rights is an integrated set of 14 teaching
and learning units. Together, they are designed to identify key issues
in womens human rights, define concepts, outline different methodologies
for achieving womens human rights, and offer a wide range of activities
to facilitate teaching, learning, and discussion of womens human rights
challenges. Included in every chapter are a statement of key objectives,
background information, discussion questions, special issue boxes, strategies
and examples for taking action, and learning activities. Also included
are key UN documents and international law bearing on womens human rights.
Handouts, checklists, assessment forms, and activist organizations round
out the range of reference materials provided. The units focus on women's
human rights in the family, on human rights of young women and girls,
of refugee, displaced and war-affected women, on women's human rights
to health, to reproduction and sexuality, to freedom from violence, to
an adequate standard of living, to education, on women's human rights
and globalization, on women's human rights and work and on women's human
rights in politics, public life and the media. |
|
|
|
I C 848 Das Buch ist eine stark überarbeitete und erweiterte Neuauflage der 1989 erschienenen Publikation "Frauen im Sudan". Es kommen 30 sudanesische Frauen verschiedener Gesellschaftsschichten zu Wort. Sie reden ohne Tabus über Themen, die ihr Leben bestimmen: Polygamie, Religion, weibliche Beschneidung, Heirat und Ehe, Scheidung und Witwenschaft, Bildung und Zukunft. Einleitend liefert die Autorin, die über 30 Jahre im Sudan gelebt hat, Hintergrundinformationen zu diesen Themen. Auf der Basis der 2007/08 durchgeführten Interviews spricht die Autorin von einer "vorteilhaften Entwicklung" im Sudan. Frauen und Mädchen der neuen Generation besitzen demnach mehr Möglichkeiten als knapp zwei Jahrzehnte zuvor. |
|
|
|
I G 974 The book examines the similarities and differences between LGBT studies and queer theory and the uneasy relationship between the two in the academic world. It meets the challenge that queer theory presents to the study and politics of gay and lesbian studies with a collection of essays from leading academics who represent a variety of disciplines. These original pieces place queer theory in social and historical contexts, exploring the implications for social psychology, religious studies, communications, sociology, philosophy, film studies, and women's studies. The book's contributors address queer theory's connections to a wide range of issues, including the development of capitalism, the evolution of the gay and lesbian movement, and the study of bisexuality and gender. |
|
|
|
I C 852 While Tanzania has been at the forefront of creating a positive legal
framework and political context for gender equality, certain legal, regulatory,
and administrative barriers still hinder women's full participation in
private sector development. This report analyzes these barriers and makes
recommendations for needed change, to ensure women's full contribution
to private sector development and economic growth in Tanzania. Building
on intensive stakeholder consultations and the findings of numerous studies,
notably the MKURABITA diagnostic and the 2003/4 Investment Climate Assessments
for Tanzania and Zanzibar, this report examines these gender-related barriers
to growth and investment. It highlights legal and administrative constraints
that have a disproportionately negative effect on female-headed businesses,
and makes recommendations for needed reforms. Addressing these issues
would not only help unlock the full economic potential of women, but would
help improve the environment for all businesses in Tanzania. While Tanzania's
economic growth has been strong, this report finds that if the country
were to bring female secondary schooling and female total years of schooling
to the same level as now enjoyed by males, this could produce up to an
additional annual percentage point of growth - a valuable contribution
to achieving the 6-8 percent annual growth targets of the National Strategy
for Growth and Reduction of Poverty (NSGRP or MKUKUTA). |
|
|
|
I E 871 Taking as her subjects migrant Filipina domestic workers in Rome and
Los Angeles, transnational migrant families in the Philippines, and Filipina
migrant entertainers in Tokyo, Parreñas documents the social, cultural,
and political pressures that maintain womens domesticity in migration,
as well as the ways migrant women and their children negotiate these adversities.
Parreñas examines the underlying constructions of gender in neoliberal
state regimes, export-oriented economies such as that of the Philippines,
protective migration laws, and the actions and decisions of migrant Filipino
women in maintaining families and communities, raising questions about
gender relations, the status of women in globalization, and the meanings
of greater consumptive power that migration garners for women. The book
starkly illustrates how the operation of globalization enforces notions
of womens domesticity and creates contradictory messages about womens
place in society, simultaneously pushing women inside and outside the
home. |
|
|
|
I C 851 An ethnographic portrait of food-provisioning processes in a contemporary African city, offering lessons about the powerful roles of gender, migration, exchange, sex, and charity in food acquisition. Based on anthropologist Karen Coen Flynn's study of Mwanza, Tanzania, this work draws on the personal accounts of over 350 market vendors, low, middle and high-income consumers, urban farmers as well as those, including children, who live on the streets. |
![]() |
|
|
Dezember 2008 * November 2008 * Oktober 2008 * September 2008 * August 2008 * Juli 2008 * Juni 2008 * Mai 2008 * April 2008 * März 2008 * Februar 2008 * Jänner 2008 |
|
(zum Seitenanfang) (zurück zu Bibliothek) (home) © http://www.frauensolidaritaet.org |