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Ausgewählte Neuzugänge Hier finden Sie ausgewählte Neuzugänge der Bibliothek der Frauensolidarität, die von Ihnen auch direkt über Internet reserviert werden können (unter www.eza.at/literatur). Wenn Sie regelmäßig über Buchneuzugänge informiert werden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail. Februar 2009 |
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E 787 Promoting gender equality requires that we understand gender as a social construct cutting across the multifaceted political, economic and societal spheres. The chapters in this book demonstrate the importance of gender mainstreaming in examining social issues and making decisions that affect women and men. They showcase the divergence of academic disciplines which converge to examine the underlying structure of gender equity. They also present a range of scientific methodologies and technical tools for gender analyses. The book is divided into four parts: 1. Gender Analyses of Women's Status in Hong Kong; 2. Gender Neutral and Gender Sensitive Policies; 3. Deconstruction of Gender Equity Issues; 4. Institutional Mechanisms and Responses. |
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C 855 Science and technology is widely advocated as the indisputable foundation for political and economic power in the modern world. However, it still remains marked by various layers and dimensions of gender inequality that work to the disadvantage of girls and women. Despite the fact that a lot of awareness has been created and that gender issues are now more readily acknowledged by various development initiatives in Africa, participation in science and technology remains a hurdle as far as girls and women are concerned. A common theme that runs through the book is how feminine identities, ideologies of domesticity and gender stereotypes, and the inadequacy or lack of clear policies facilitate the invisibility of women in science and technology. This notwithstanding, women have never ceased devising clever and ingenious ways to enable them to master nature, from the margins. |
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C 858 "Auf der ganzen Welt ist Kapstadt präsent als stilisierte Ikone, jeder kennt das hakenförmige Profil der Landzunge und den flachen Berg (...) Dieses vorgefertigte Bild gestattet keine Abweichung, keinen Wechsel der Perspektive", schreibt die Autorin. In den acht Kurzgeschichten zeigt Henrietta Rose-Innes allerdings vielfache Perspektiven beim Erforschen ihrer Heimatstadt und vor allem der Menschen, die dort leben. Aufgewachsen im Südafrika der Apartheid hat sie die Paranoia erlebt, die im weißen Teil der Gesellschaft, der "Inselgesellschaft", herrschte. "Erwachsen zu werden bedeutete für mich, aus einem kleinen geschlossenen System nach und nach immer mehr nach außen zu gehen", schreibt Henrietta Rose-Innes im Schlusskapitel von "Dream Homes". Die Figuren ihrer Kurzgeschichten zeugen von jenem Moment der Selbsterkenntnis, der von außergewöhnlichen Erfahrungen mit fremden Menschen und unbekannten Orten ausgelöst wird: in der Konfrontation mit jenen Randfiguren der Gesellschaft, die sich an verborgenen Orten zwischen Kapstadt und der urbanen Wildnis ihren Lebensraum ertrotzen. "Dream Homes", das sind geträumte Heime, vielleicht auch die Traum-Heimat, in der die Autorin nach der Erkundung der dunkelsten Plätze ihrer Stadt schließlich zu sich selbst zurückkommt. |
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I E 877 Die Anthologie widerspiegelt wie in einem Kaleidoskop den Alltag von Frauen der unterschiedlichsten Schichten der malaysischen Gesellschaft. Die Erzählungen berichten vom Verhältnis zwischen den beiden großen Ethnien (MalaiInnen und ChinesInnen) und dem Einfluß der Religion auf den einzelnen Menschen, von den Widersprüchen zwischen Stadt und Land, der ungerechten Verteilung des Reichtums, den veränderten Beziehungen zwischen den Geschlechtern und den Generationen durch die Moderne. Diese Sammlung von Kurzgeschichten von 23 Autorinnen aus Malaysia (viele von ihnen sind Literaturpreisträgerinnen im nationalen Rahmen) gibt einen Einblick in die Gefühle, Lebensregeln und sozialen Grundsätze der malaysischen Gesellschaft. |
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I C 857 This volume focuses on the impact on women's land rights from the contemporary drive towards the formulation and implementation of land tenure reforms which aim primarily at the private registration of land. It is solidly grounded in the findings from seven case studies, all based on in-depth qualitative research, from various regions of Tanzania, Kenya, Uganda and Rwanda. The detailed, local level research in this volume not only challenges the status quo, but demonstrates that another world is possible and documents the many ways women in Eastern Africa are finding to ensure their rights to land. |
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G 980 Since the second half of the 1980s social movements, which questioned the legitimacy of the hitherto seemingly stable systems of Kemalist Turkey and socialist Balkans, won ground. Political Islam struck Turkey; in the Balkan socialist countries the dams broke, and parliamentary democracies replaced monolithic socialist regimes. These processes have not been gender neutral. Therefore the central question is-after the abolition of patriarchy and the official installation of gender equality, are patriarchy and female discrimination returning in the region through the backdoor, although in a modernized version? The book is divided into three chapters: 1. Patriarchy in Power (1500-1950); 2. The Decline of Patriarchy (1950-1990); 3. The Continuity of Patriarchy. |
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A 2371 Unter welchen Bedingungen entsteht Rassismus? Gibt es "Rasse"-Kategorien auch außerhalb von europäischen und amerikanischen Gesellschaften? Diesen zentralen Fragen geht Bettina Beer in ihrer kulturvergleichenden Untersuchung von Körperkonzepten und Rassevorstellungen nach. Auf der Basis von Feldforschungsdaten aus Papua-Neuguinea und von den Philippinen sowie der Analyse von Quellen zur chinesischen Geschichte und zur Nation of Islam in den USA überprüft die Autorin gängige Rassismustheorien. Dabei setzt sie sich mit marxistischen, postmodernen und soziobiologischen Rassismustheorien sowie mit Ansätzen, die sich auf Theorien rationalen Handelns beziehen, auseinander. Es sind nicht nur euroamerikanische Gesellschaften und nicht nur koloniale Situationen, in denen unter bestimmten Bedingungen - etwa von Konkurrenz - Rassismus entstehen kann. |
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D 611 Die Beiträge in dem vorliegenden Sammelband setzen
sich mit der Konstruktion von Gender und den Geschlechterbeziehungen in
Nordafrika in der aktuellen gesellschaftlichen Praxis sowie der künstlerischen
Reflexion in Literatur und Film auseinander. Die AutorInnen gehen mit
interdisziplinären und multiperspektivischen Sichtweisen an die Themen
heran. |
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G 982 Die Infragestellung des Repräsentationsbegriffs durch poststrukturalistische und dekonstruktivistische Theorien hat insbesondere in der Frauen- und Geschlechterforschung zahlreiche Diskussionen ausgelöst. In der Auseinandersetzung mit Repräsentation als einer zentralen interdisziplinären Kategorie wurden Wege gesucht, das Verhältnis von Geschlecht und Repräsentation angesichts neuer theoretischer und praktischer Herausforderung anders zu denken. Das Buch ist in 6 Abschnitte unterteilt: 1. Ästhetische Repräsentationen, 2. Repräsentation durch Übersetzung, 3. Repräsentation als aktuelle Praxis: Popkutur und Politik, 4. Repräsentationen in politischen und juristischen Diskursen, 5. Soziale Repräsentation, 6. Repräsentation des Körpers. Encarnación Gutiérrez Rodríguez etwa beschäftigt sich mit den Grenzen der Übersetzbarkeit von Wissen am Beispiel einer aktuellen transkulturellen Begegnung zwischen Forscherin und Forschungsteilnehmerin ("Akademisches Wissen und militante Forschung"). Michaela Bank beschreibt in "Migrantinnen als Übersetzerinnen der amerikanischen Frauenbewegung im 19. Jahrhundert" wie Migrantinnen deutscher Herkunft zwischen den deutschen Einwandern und der amerikanischen Frauenbewegung vermitteln konnten. |
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G 983 Die Türkei. Das sind Dönerbuden, grillende Großfamilien und verschleierte Frauen - Klischees, die im deutschsprachigen Raum weit verbreitet sind. Nun bringen uns junge türkische AutorInnen - davon vier weibliche Autorinnen - der Wirklichkeit ein großes Stück näher. Ihr Thema: Istanbul. Eine der ältesten und extremsten Städte der Welt. Hier liegen Moderne und Tradition, Stillstand und rasante Entwicklung nah beieinander. Gerade Literatur vermag es, Vorurteile auszuräumen, und so erzählen die Stars der türkischen Literaturszene in zehn Geschichten von ihrem ganz anderen Alltag zwischen Basaren, Bädern und Moscheen und geben uns damit Einblicke in die türkische Kultur. |
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G 981 Haben sich Migrantinnen und Migranten in Deutschland gegen Rassismus zur Wehr gesetzt? Inwieweit lassen sich aus den Spuren des migrantischen Widerstands Folgerungen für eine kritische Gesellschaftstheorie entwickeln? Unter Rückgriff auf eine historische Analyse der Auseinandersetzungen von Migrantinnen und Migranten in der Bundesrepublik entwickelt Manuela Bojadzijev eine relationale Theorie des Rassismus, die in der Lage ist, seine historischen und aktuellen Konjunkturen zu bestimmen. Eine solche Theorie nimmt die Auseinandersetzungen gegen Rassismus zu ihrer Grundlage und nicht die Subjekte, die der Rassismus erst produziert. Die Autorin untersucht die Geschichte migrantischer sozialer Kämpfe in der Bundesrepublik in drei Aspekten: Einwanderungspraktiken als soziale Bewegung, Arbeitskämpfe sowie Auseinandersetzungen in den Bereichen der Reproduktion. Die Betonung auf die sozialen Auseinandersetzungen im Kontext der Migration reichert eine aktuelle kritische Gesellschaftstheorie des Rassismus mit Überlegungen zu einer Geschichtsschreibung "mit offenem Ende" und einer Diskussion nach den Grenzen des Politischen an. |
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A 2369 The book explores the challenges that culturally plural liberal states face when they hold competing political commitments to cultural rights and sexual equality, and advances an argument for resolving such dilemmas through democratic dialogue and negotiation. Exploring recent examples of gendered cultural conflicts in South Africa (customary law), Canada (native rights), and Britain (arranged marriage debate), this book shows that there is an urgent need for workable strategies to mediate the antagonisms between the cultural practices and arrangements of certain ethno-cultural and religious groups and the norms and constitutional rights endorsed by liberal states. Yet such strategies will be successful only insofar as they can resolve conflicts without either reinforcing women's subordination within cultural communities or unjustly dismissing calls for cultural recognition and forms of self-governance. To this end, the book develops an approach to mediating cultural tensions that takes seriously the demands of justice by cultural and religious minorities in liberal democratic states. Grounded in an argument for democratic legitimacy, this approach invokes norms of political inclusion and democratic dialogue, and highlights negotiation and compromise as the best vehicles for arriving at resolutions to conflicts of cultural value. However, it also reconceives the basis of democratic legitimacy so as to include not merely formal expressions of political consent, but also a range of non-formal democratic activity that occur in the private and social spheres, from acts of cultural reinvention and subversion to outright expressions of dissent and cultural refusal. |
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C 854 In diesem Gedichtband geht die Lyrikerin Eve Zvichanzi Nyemba aus Simbabwe über die Ängste, Sorgen und Hoffnungen junger Menschen in Simbabwe ein. Bei der Suche nach den Geheimnissen der Beziehung zwischen Mutter und Tochter, Mann und Frau, dem Geheimnis von Leidenschaft und Verrat, auf der Suche nach der Stärke der Frauen verharren die lyrischen Geschichten nicht innerhalb fest markierter Grenzen. Sie gewähren tiefe Einblicke und nehmen mit auf eine ungewöhnliche Reise. |
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G 979 Carmelita Tropicana, according to writer and performer Troyano, liberates the Cuban-feminist-lesbian-performance artist from thoughts that she is otherwise too self-conscious to speak. In this book, she collects some of Tropicana's work: four performance scripts, a screenplay, and three essays. She includes clear staging directions and actors' notes so that her work can be visualized by the reader and possibly future performers. |
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A 2370 Das Thema Prostitution berührt Kernthemen feministischer Debatten wie Lohnarbeit und sexuelle Selbstbestimmung und taucht auch ansonsten immer wieder in gesellschaftlichen Diskussionen auf. Abgesehen von dem Umstand, dass wissenschaftliche Studien aber auch andere Repräsentationsformen von der sozialen Positionierung ihrer Autor_innen bestimmt und darin partielle Sichtweisen zum Ausdruck gebracht werden, zeichnet sich die kommerzielle Sexualität in besonderer Weise als Projektionsfläche aus. Es ist für viele kaum vorstellbar, dass diese Tätigkeit freiwillig ausgeübt werden könnte. Der Zwang wird tendenziell immer schon mitgedacht. Wird dieser dann noch thematisiert, wie es bei der Zwangsprostitution der Fall ist, scheint es gänzlich unmöglich, Distanz zu wahren. Dieses Involviert-Sein und die daraus resultierenden Repräsentationspolitiken stehen im Mittelpunkt dieses Bulletins. |
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I C 856 This empirically rich collection of essays, the seventh of the CODESRIA Gender Series, deals with critical examinations of various shades and ramifications of Africas masculinities and what these portend for the peoples of Africa and for gender relations in the continent. So much has changed in terms of notions and expressions of masculinities in Africa since ancient times, but many aspects of contemporary masculinities were fashioned during and since the colonial period. The papers in this volume were initially discussed at the 2005 monthlong CODESRIA Gender Institute in Dakar. The contributors are gender scholars drawn from various disciplines in the wide fields of the humanities and the social sciences with research interests in the critical study of men and masculinities in Africa. |
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I E 829 In chapters on key issues of nationalism and nation-building, the third wave of democratization and globalization and governance, Rai argues that the gendered way in which nationalist statebuilding occured created deep fissures and pressures for development. She goes on to show how women have engaged with institutions of governance in developing countries, looking in particular at political participation, deliberative democracy, representation, leadership and state feminism. Through this engagement, Rai claims, vital new political spaces have been created. Though Rai focuses in-depth on how these debates have played out in India, the book's argument is highly relevant for politics across the developing world. |
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I A 2289 Discussions of globalization usually focus on political, economic, and technological transformations, but fail to recognize how we experience these processes in our daily lives, including our most intimate acts and practices. In this volume, anthropologists and sociologists draw on long-term ethnographic research on love, gender, and sexuality in a broad range of regions to discuss how global forces shape marriage, commercial sex, the political economy of intimacy, and lesbian and gay expressions of companionship. The richly-textured ethnographies provoke a series of questions about emerging vocabularies for friendship and romance; the adoption of cultural forms from faraway places; the emergence of new desires, pleasures, and emotions that circulate as commodities in the global marketplace; and the ways economic processes shape public and private expressions of sexual intimacy. |
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I C 821 Seit den 1990er Jahren hat die internationale Frauenbewegung die Verletzung der Menschenrechte von Frauen weltweit angeprangert und eine Stärkung des internationalen Schutzes der Frauenrechte erreicht. Aber welche Auswirkungen hat das auf Frauen vor Ort?Wie können Frauen und ihre Politik vom internationalen Menschenrechtschutz in ihren eigenen Ländern profitieren? Das Buch untersucht diese Fragen in Kenia, einem Land, in dem Menschenrechtsverletzungen an Frauen an der Tagesordnung sind. Es zeigt detailliert, wie sich die Frauenbewegung in Kenia seit Mitte der 1990er Jahre die internationalen FrauenMenschenrechte zu einer politischen Bezugsgröße erschlossen hat, um Frauenrechtsreformen zu erwirken und auf nationaler wie lokaler Ebene die Rechte von Frauen im Land zu stärken. |
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I E 870 The book examines new representations of diasporic
Chinese femininity emerging from Asia Pacific modernities since the late
twentieth century. Through an analysis of cultural artefacts such as films,
popular fiction, food and fashion cultures, the book challenges the dominant
tendency in contemporary cultural |
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I G 931 Seit dem Ende des Krieges im ehemaligen Jugoslawien
wurden dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes mehr als 30.000 Menschen
als vermisst gemeldet. Bis heute konnten nur etwa 15.000 Personen identifiziert
werden. Das ist der Hintergrund der Geschichte, die Anna Kim in ihrem
zweiten Buch erzählt: die Suche eines Kosovaren nach seiner verschwundenen
Frau und das allmähliche Eindringen der Ich-Erzählerin in die
komplexen Zusammenhänge hinter diesem traumatisierenden Ereignis.
Sie lernt nicht nur das alltägliche Leben in den albanisch-serbischen
Konfliktzonen des Kosovo kennen, die schockierende Arbeit der ArchäologInnen
und forensischen MedizinerInnen und AnthropologInnen, die Fragebögen
zur Erhebung der "Ante-Mortem-Daten" des Roten Kreuzes es öffnen
sich vor allem die Dimensionen von Erinnerung und Erinnerungsverlust,
von unterbrochenen Biografien, von "gefrorener Zeit". In diesem
außergewöhnlichen Buch setzt Anna Kim die Arbeit ihres Debütbandes
"Die Bilderspur" an den Themen "Fremde", "Fremdheit",
"gebrochene Lebensläufe" mit bedrückender Aktualität
fort. Aber nicht nur die Zeitgeschichte ist es, was sie interessiert,
sondern die sprachliche Abbildbarkeit eines unverständlichen Schreckens,
die Frage nach den richtigen Wörtern und Sätzen dafür. |
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I G 921 The book explores the politics of gender and democracy
in post-communist Europe. Utilising the concept of political representation,
the book scrutinises womens legislative presence and highlights the opportunities
and obstacles to parity democracy in this region of Europe. The book examines
the link between womens membership of national parliaments and the substantive
representation of gender interests. It investigates the role of civil
society, the state and the European Union in representing womens interests
and in promoting gender politics. The book provides a contribution to
the classical political questions of who represents, what is represented,
and how representation takes place. In adopting an integrated approach
to political representation, the book extends current understanding of
this fundamental concept. |
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I E 842 With the fall of the Soviet Union in 1991, former Communist Party leaders in Central Asia were faced with the daunting task of building states where they previously had not existed -- Kazakhstan, Kyrgyzstan, Tajikistan, Turkmenistan, and Uzbekistan. Their task was complicated by the institutional and ideological legacy of the Soviet system as well as by a more actively engaged international community. These nascent states inherited a set of institutions that included bloated bureaucracies, centralized economic planning, and patronage networks. Some of these institutions survived, others have mutated, and new institutions have been created. Experts on Central Asia here examine the emerging relationship between state actors and social forces in the region. Through the prism of local institutions, the authors reassess both our understanding of Central Asia and of the state-building process more broadly. They scrutinize a wide array of institutional actors, ranging from regional governments and neighborhood committees to transnational and non-governmental organizations. Two explicitly genderspecific articles: Between women and the state: Mahalla committees and social welfare in Uzbekistan (Marianne Kamp) * Women, marriage, and the nation-state: The rise of nonconsensual bride kidnapping in Post-Soviet Kazakhstan (Cynthia Werner) |
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I A 2303 Neben dem religiösen Fundamentalismus stehen politische Fundamentalismen in Geschichte und Gegenwart im Fokus dieses Bandes. Fundamentalismen sind nicht einfach Rückgriffe auf traditionelle Lebensweisen, sondern in sich spannungsreiche Reaktionsweisen auf die Erfahrung dramatischen gesellschaftlichen Wandels. Dabei sind die Retraditionalisierung der Geschlechterrollen wie der Sexualmoral und die Wertschätzung der patriarchalen Familie als Grundbaustein der Gesellschaft ein durchgehendes Kennzeichen aller religiös-fundamentalistischen Strömungen. Frauen werden auf ihre Rolle als Ehefrau und Mutter festgelegt und nehmen gleichzeitig aktive Rollen in den fundamentalistischen Bewegungen ein. |
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