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Ausgewählte Neuzugänge Hier finden Sie ausgewählte Neuzugänge der Bibliothek der Frauensolidarität, die von Ihnen auch direkt über Internet reserviert werden können (unter www.eza.at/literatur). Wenn Sie regelmäßig über Buchneuzugänge informiert werden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail. November 2008 |
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I
E 866 Literarische Texte leben in einem Spannungsfeld
zwischen autonomieästhetischer Produktion und individueller sowie
kollektiver Wahrnehmung und Reflexion der Umwelt. In der vorliegenden
Arbeit dienen sie dazu, Frauenbilder zweier nationaler Literaturen im
direkten Vergleich zwischen Realität und Fiktionalität, zwischen
Gesellschaft und Literatur zu untersuchen. Vietnam und Indonesien eint
ähnliche geschichtliche Erfahrungen, regionale Hintergründe
und Modernisierungstendenzen, sie trennt unter anderem Religion und Gesellschaftsordnung,
aber auch das literarische Selbstverständnis, der Literaturbetrieb.
Die Autorin fragt sich: wie ausschlaggebend sind diese einzelnen Parameter
erstens für die Stellung der Frauen in der Gesellschaft selbst, und
zweitens für ihr Abbild in der Literatur? Anhand konkreter Romane
und Kurzgeschichten wird die Realität oder Fiktionalität der
beschriebenen Frauenbilder analysiert. |
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I
A 2354 The book examines how development projects around
the world intended to promote population management, disease prevention,
and maternal and child health intentionally and unintentionally shape
ideas about what constitutes "normal" sexual practices and identities.
From sex education in Uganda to AIDS prevention in India to family planning
in Greece, various sites of development work related to sex, sexuality,
and reproduction are examined in the ethnographically grounded essays
in this volume. These essays demonstrate that ideas related to morality
are repeatedly enacted in ostensibly value-neutral efforts to put into
practice a "global" agenda reflecting the latest medical science.
"Sex in Development" combines the cultural analysis of sexuality,
critiques of global development, and science and technology studies. Whether
considering the resistance encountered by representatives of an American
pharmaceutical company attempting to teach Russian doctors a "value
free" way to offer patients birth control or the tension between
Tibetan Buddhist ideas of fertility and the modernization schemes of the
Chinese government, these essays show that attempts to make sex a universal
moral object to be managed and controlled leave a host of moral ambiguities
in their wake as they are engaged, resisted, and reinvented in different
ways throughout the world. The book makes a case for thinking in new directions
about sexuality in relation to the "scientization" of development
policies. It's an important reference work for scholarship in anthropology,
public health, and gender and sexuality studies, and in development studies. |
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I
E 865 This book breaks from tradition in exploring the developing
relationship between statelessness and migration. International lawyers,
refugee and migrant worker advocates will be drawn to the argument that
migration law is setting the parameters of the framework for international
protection. Statelessness used to be associated with state succession,
mass denationalisation and refugee flows in the twentieth century. However,
the rise in irregular migration is producing new forms of statelessness.
Neither customary international law, international conventions on statelessness,
refugees and migrant workers nor general human rights instruments provide
effective protection for these contemporary groups of stateless persons.
Women and children are among the most unprotected. The discussion on the
gendered construction of statelessness will interest those involved in
gender studies. The analysis of the interface between citizenship, migration
and other domestic laws and policies of Burma and Thailand will provoke
discussion among human rights advocates working on these two countries. |
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I E 865 The book shares an intimate look at the inspiring
women who are forging a new future in Afghanistan and playing a crucial
role in the changing landscape of this turbulent nation. First-hand stories
and experiences are shared in conversations with a wide array of women-from
a beekeeper to a presidential candidate to an Olympic sprinter to a schoolteacher.
Mesmerizing photographs accompany unfiltered interviews, giving voice
to a culture of women that has been silenced for decades under the oppressive
regime of the Taliban. Experience this transformational period through
the eyes and words of the Afghan women that are-for the first time in
decades-defining their own futures. |
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I A 2357 Der Sammelband beschäftigt sich mit der
Bedeutung der Genderperspektive für das Völker- und das Europarecht.
Absicht der Herausgeber war, klären zu lassen, ob es im materiellen
Völkerrecht zu einem gender mainstreaming dergestalt gekommen ist,
dass sich genderbezogene Ansätze inzwischen auch bei der Auslegung
und Anwendung bestehender oder der Schaffung neuer Völkerrechtsnormen
konkret nachweisen lassen. Welche Frauen haben es geschafft, sich in der
"Männerdomäne" Völkerrecht Gehör zu verschaffen?
Wie wirkt sich die teilweise noch vorfindbare Anknüpfung der Staatsangehörigkeit
an den Ehemann beziehungsweise an den Vater international aus? Welche
Stellung haben Homosexuelle, wie wird die Durchsetzung der Gleichberechtigung
in der Europäischen Union und der UN-Frauenrechtskonvention gewährleistet,
wie ist der Schutz von Frauen in bewaffneten Konflikten zu bewerten? Diese
sowie die verschiedenen feministischen Ansätze zur Analyse des Völkerrechts
sind die Themen, die im Band behandelt werden. |
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I
A 2356 Das weibliche Selbstverständnis speist
sich heute aus anderen Quellen als noch vor 30 Jahren. Eine wachsende
Zahl an Frauen gewinnt aus der Identifikation mit der Natur einen wesentlichen
Teil ihrer Identität. Durch die Renaissance der Hexen (Wicca) verbreitet
sich der Glaube an Karma und Reinkarnation. Erklärte Feministinnen
bringen mit einem vermeintlich historischen Matriarchat paradiesische
Zustände in Verbindung. Für die Unterdrückung der Frau
wird, ebenso wie für Naturzerstörung und Krieg, der Übergang
zum Patriarchat verantwortlich gemacht, der zeitlich mit der Herausbildung
des Judentums zusammenfalle. Birgit Schmidt hat die "Große
Göttin-Szene" kritisch unter die Lupe genommen. Sie analysiert
die Verkürzungen und Denkfehler, die den esoterischen Öko-Feminismus
prägen; sie verweist auf die Anschlussfähigkeit vieler Auffassungen
zu rechtem Gedankengut und warnt vor den immer wieder zutage tretenden
antisemitischen Untertönen. |
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I
G 968 Zur aktuellen Debatte um den Islam wird Österreich
in Bezug auf den Status des Islam häufig als Vorbild angegeben, da
der Islam hier rechtlich früh anerkannt wurde (1912), und in Form
einer staatlich anerkannten Vertretungsorganisation, der sogenannten Islamischen
Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ), seit 1979 institutionalisiert
ist. Neben der Darstellung der historischen, politischen und rechtlichen
Rahmenbedingungen, die zu dem "Sondermodell" geführt haben,
werden in diesem Buch aktuelle Bemühungen und Strategien der IGGiÖ
in öffentlichen Debatten zu Islam und MuslimInnen dargelegt. Zwei
Tätigkeitsfelder, das Medienreferat und das Frauenreferat der IGGiÖ,
bilden den Schwerpunkt einer Untersuchung, die politische und gesellschaftliche
Debatten zu Islam und MuslimInnen nicht außer Acht lässt. Dadurch
werden auch Widersprüche im politischen Diskurs zu Islam und MuslimInnen
in Österreich aufgezeigt. Diese Arbeit ist ein Versuch, Grenzen zu
hinterfragen, und Grenzziehungen aufzuzeigen, die oft nicht wahrgenommen
werden jene zwischen und innerhalb verschieden definierter Gruppen (MuslimInnen
Nicht-MuslimInnen, InländerInnen, AusländerInnen; religiös
säkular). |
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I
D 606 Nadje Al-Alis book explores the anthropological and
political significance of secular-oriented activism by focusing on the
women's movement in Egypt, highlighting their extensive struggles to achieve
political and civil rights. In so doing, it challenges stereotypical images
of Arab women as passive victims and demonstrates how they fight for their
rights and confront conservative forces.Al-Alis book also takes issue
with prevailing constructions of the West and its perceived dichotomous
relation to the East. The argument is constructed around interviews with
some eighty women activists, who offer fascinating insights into the history
of the women's movement in Egypt, notions about secularism and how Islamist
constituencies have impacted on women's activism generally. Another contribution
of the book is its challenge of prevailing dichotomous constructions of
"the West" versus "the East". The balance between
the empirical and conceptual material is adeptly handled. The author frames
her work in the context of current theoretical debates in Middle Eastern
and post-colonial scholarship: while some of the ideas are complex, her
lucid style means they are always comprehensible; the book will be of
great interest to all readers, specialist and non-specialist alike. |
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I
E 862 Reichtum und Armut, Hightech und Tradition, Wirtschaftsboom und politische Repressionen: In spannenden Reportagen erzählt Cornelia Vospernik vom Bauboom in den großen Städten, von bitterer Armut auf dem Land und von Kindern, die allein in der Provinz zurückgelassen werden, weil die Eltern Wanderarbeiter sind. Sie beschreibt das Frauenbild in China, wo das Konkubinentum wieder aufersteht, und schildert, wie Eltern in einem Park in Peking Ehepartner für ihre Kinder suchen, als wären sie auf einem Flohmarkt. Wie die neue chinesische Mittelklasse lebt und wovon sie träumt, wie schwierig es ist, Geld von einem Bankkonto abzuheben, oder wie die Medienzensur Internetseiten sperrt und chinesische Filmproduzenten einschränkt, sind weitere Themen. China live: Ein facettenreiches Bild eines Landes, das sich aufschwingt, eine Wirtschafts-Supermacht zu werden, gleichzeitig aber in vielen Bereichen noch in den alten kommunistischen Machtstrukturen verhaftet ist. |
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I
F 982 A Mexican tortilla company, "Tortimundo", has two production facilities within a hundred miles of each other, but on different sides of the U.S.-Mexico border. The workers at the two factories produce the same product with the same technology, but have significantly different work realities. Carolina Bank Muñoz reveals how management regimes and company policy on each side of the border apply different strategies to exploit their respective workforces' vulnerabilities. The author's in-depth ethnographic fieldwork shows that the U.S. factory is characterized by an "immigration regime" and the Mexican factory by a "gender regime". In the California factory, managers use state policy and laws related to immigration status to pit documented and undocumented workers against each other. Undocumented workers are subject to harsher punishment, night-shift work, and lower pay. In the Baja California factory, managers sexually harass women - who make up most of the workforce - and create divisions between light- and dark-skinned women, forcing them to compete for managerial attention, which they understand equates with job security. In describing and analyzing the differences in working conditions between the two plants, Bank Muñoz provides important insights into how, in a globalized economy, managerial strategies for labor control are determined by the interaction of state policies and labor market conditions with race, gender, and class at the point of production. |
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I
A 2355 Thema dieses Essays ist die Festschreibung ungerechter Verhältnisse auf der Grundlage der Menschenrechte. Ausgangspunkt von Gayatri Chakravorty Spivaks Überlegungen ist folgende Frage: Wer tritt - im Verhältnis von globalem Norden und globalem Süden - als Anwalt der Menschenrechte auf? Es geht bei den Menschenrechten offenkundig nicht nur darum, eines oder mehrere Rechte zu besitzen oder einfordern zu können; es geht vielmehr darum, diese Rechte zu vergeben und darum, wer in der Position des Gebenden bzw. des/der Nehmers/Nehmerin dieser Rechte ist. Dass lokale MenschenrechtsaktivistInnen großenteils Nachkommen der "kolonialen Subjekte" sind und somit aus der Elite heraus agieren, kreiert unweigerlich ein neues, postkoloniales Klassenproblem. "Es ist eure Pflicht, Rechte einzufordern", lautet das ebenso banale wie paradoxe Motto der Privilegierten gegenüber den "Subalternen", die von sozialer Mobilität in jeglicher Form abgetrennt sind. Nachdrücklich plädiert Spivak für einen lokalen, auf unterster Ebene ansetzenden Einsatz der Bildung und Erziehung, was sich wiederum auf das Konzept, das die Menschen von Menschenrechten haben, auswirkt. Weil die Konzeption der Menschenrechte zwischen Naturrecht und erklärtem und mithin gesetztem Recht oszilliert, stellen diese für die Beschreibung der Aporie zwischen Ethik und Politik ein Paradebeispiel dar. |
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II
D 631 Die faszinierende Geschichte einer ägyptischen
Königin - Antworten auf ungeklärte Fragen wie z.B. diejenige
ihrer Verfemung - Neue Erkenntnisse zu einer der aussergewöhnlichsten
Personen der ägyptischen Geschichte. Vor 3.500 Jahren gelang es einer
Frau im Alten Ägypten, den Königsthron zu besteigen und über
20 Jahre lang erfolgreich zu regieren: Hatschepsut. Sie gab dem Land neue
Impulse in Kunst und Architektur jedes Jahr bewundern Tausende von Besuchern
ihren Terrassentempel in Deir el-Bahari. Auch die religiöse Entwicklung
hat sie entscheidend beeinflusst.Durch die von ihr eingeführten Prozessionen
konnte das Volk erstmals an den großen Götterfesten teilnehmen
und die Gottheit aus der Nähe erfahren. Dennoch begann man 20 Jahre
nach ihrem Tod, ihre Namen und Reliefs auf Denkmälern auszuhacken,
ihre Statuen zu zertrümmern, ihr Andenken auszulöschen. Erst
die Neuzeit entriss sie dem Vergessen. Seitdem sind immer noch viele Fragen
offen: Warum wollte sie Königin werden? Wie war ihr Verhältnis
zum eigentlichen alleinigen Thronfolger Thutmosis III.? Was waren die
Gründe für ihre Verfemung? Im Licht der neueren Forschung zeigt
die Autorin ein differenzierteres und zutiefst menschliches Bild dieser
faszinierenden Frau. |
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I
G 956 In postsocialist Ukraine, with privatization and the
scaling back of the social safety net, it is primarily women who have
been left as leaders of service-oriented NGOs and mutual aid associations,
caring for the marginalized and destitute with little or no support from
the Ukrainian state. Sarah D. Phillips follows eleven activists over the
course of several years to document the unexpected effects that social
activism has produced for women: increasing social inequality and "differentiation"
in the form of new cultural criteria for productive citizenship and new
definitions of the rights and needs of various categories of citizens.
This study of Ukrainian femininity and feminism makes an important contribution
to feminist scholarship, to the still underdone scholarship on Ukrainian
women, and to comparative studies of Eastern European women. |
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I
E 858 Indonesische Schriftstellerinnen nutzen das liberalere
Klima seit dem Sturz Suhartos, um gesellschaftliche Probleme zu behandeln,
die bis dato größtenteils tabuisiert wurden. Die Themen der
vorliegenden Anthologie reichen von aktuellen politischen Konflikten bis
zu Polygamie und sexueller Gewalt. Die Kurzgeschichten bieten eine große
inhaltliche und stilistische Bandbreite, thematisieren unterschiedliche
Geschlechterrollen und geben Beispiele für säkulare wie für
religiöse Ansätze sowie Einblicke in das städtische und
ländliche Milieu. |
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I
A 2353 Issues of socio-economic development, democracy and
peace are inextricably linked to gender equality. The main argument of
the book is that gender equality needs to be placed on the policy programme
of the entire spectrum of peace and conflict-related initiatives and activities
in order to achieve conflict transformation. These include conflict prevention
and early warning mechanisms; peace negotiations and agreements; peacekeeping,
disarmament, demobilisation and reintegration; truth and reconciliation
commissions; post-conflict reconstruction; and peace building and peace
education. Armed conflict has moved into the village, the community, the
street and the home, resulting in a gendered distribution of suffering
among women and girls, and men and boys. What is less well known, however,
is that women have been making significant contributions to peace processes
and rebuilding their societies in all phases of the conflict. This book
brings together a series of symposia and workshops into an advocacy, capacity-building
and policy tool to contribute to gender mainstreaming in all processes
of conflict transformation and in building sustainable peace. |
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I G 969 Witziger Roman aus der Ukraine über die verschiedenen
Lieben und Leidenschaften von Olessja, die vergleichende Studien der Männerwelt
in der Ukraine und Deutschland anstellt."Ein potentieller Kultroman."
Andrej KurkowOlessja ist eine intelligente und selbstbewusste junge Frau
mit Charme und Witz, die aus "gutem galizischem Hause" stammt,
wie ihre Eltern nie müde werden zu betonen. Von frühester Jugend
an macht sie sich ihre Gedanken über Leben, Liebe, Leidenschaften
und beschließt zu guter Letzt, der Übersicht halber eine Sammlung
der Leidenschaften anzulegen - die eine amüsante Studie der ukrainischen
Gesellschaft unter besonderer Berücksichtigung des männlichen
Teils derselben beinhaltet.Es beginnt in Lemberg Ende der achtziger Jahre.
Olessja verknallt sich ausgerechnet in den uncoolen Mitschüler und
Bücherwurm Tolja, der ihre glühende Liebe allerdings nicht erwidert.
Eine schmachvolle Niederlage! Ab sofort ist Rache an der Männerwelt
angesagt. Olessja versucht es mit den verschiedensten Typen, die ihr nicht
nur Liebes-, sondern auch Studienobjekt sind und daher dem staunenden
Leser tiefe Einblicke in die ukrainische Männerwelt verschaffen.
Doch so richtig durchschlagenden Eindruck macht keiner auf sie, und so
begibt sie sich leichten Herzens gen Westen - nach Baden-Baden, wo sie
eine Stelle als Au-pair-Mädchen gefunden hat. Hier setzt sie ihre
Männerstudien unter Einbeziehung nationaler Eigenheiten fort - sie
bekommt es nicht nur mit deutschen Gutmenschen, sondern auch mit italienischen
Machos zu tun ... |
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I
G 966 Die Dozentin Aysel steckt in einer privaten Lebenskrise
und zieht sich, zum Sterben entschlossen, in ein Hotelzimmer zurück.
Denn der Konflikt zwischen gesellschaftlichen Pflichten und ihren eigenen
Bedürfnissen spitzt sich zu und zwingt sie zu dieser Entscheidung.
Ihren Tod vor Augen lässt sie noch einmal ihr Leben Revue passieren,
erinnert sich an ihre Schulzeit in der anatolischen Provinz und die Universitätsjahre
in Ankara. Sie selbst gehörte zu der kleinen Schar von Jungen und
Mädchen, den Kindern der Republik, die der Lehrer Dündar nach
seinen kemalistischen Idealen zu einer pflichtbewussten "Armee des
Wissens" erziehen wollte. Ihm hat sie, die Krämerstochter, es
zu verdanken, dass sie studieren durfte. Heute aber will sie nur noch
aus ihren eintönigen Verhältnissen ausbrechen und beginnt eine
Beziehung zu einem ihrer Studenten. Einen Abend nur hatte sie ungezwungen
und pflichtvergessen mit ihm verbracht, nun spürt sie neues Leben
in sich keimen. Schließlich ringt sie sich durch, die Herausforderung
anzunehmen - egal, ob das Kind nun von ihrem Ehemann, dem Wissenschaftler
Ömer, oder dem Studenten Engin stammt. Dieser facettenreiche Bilderbogen
umspannt dreißig Jahre republikanische Geschichte auf höchstem
literarischem Niveau, geschrieben von einer der bedeutendsten Autorinnen
der Türkei. |
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I G 967 Der Band bietet eine umfassende, facettenreiche Darstellung
der bislang kaum erforschten Geschichte jugoslawischer Partisaninnen im
Zweiten Weltkrieg. Im Mittelpunkt stehen die konkreten Kriegserfahrungen
von Frauen: Warum entschlossen sie sich zum Widerstand? In welchen Bereichen
waren sie aktiv? Wie gestaltete sich ihr Alltag als Sanitäterinnen
und Kämpferinnen der "Volksbefreiungsarmee"? Wie gingen
sie mit Hunger, Entbehrungen und der allgegenwärtigen Gewalt um?
Welches Verhältnis hatten sie zu KameradInnen und Vorgesetzten? Die
aus Dokumenten der Widerstandsbewegung gewonnenen Erkenntnisse werden
konsequent mit Einblicken in die in Memoiren und biografischen Interviews
geschilderten individuellen Erfahrungen und Erinnerungen ehemaliger Partisaninnen
verknüpft. Analysiert wurden außerdem die Repräsentationen
weiblichen Widerstands in der Propaganda der Kriegszeit sowie in der sozialistischen
Erinnerungskultur: Wie wurden Sanitäterinnen und Kämpferinnen
dargestellt? Was erfahren wir daraus über die Geschlechterpolitik
der Widerstandsbewegung bzw. der Partei? Welchen Platz hatte weiblicher
Widerstand in der sozialistischen Historiografie? Theoretisch und methodisch
reflektiert, sorgfältig recherchiert und überzeugend dargestellt
ist der Band ein wichtiger Beitrag zur Geschlechtergeschichte von Widerstand
und Krieg sowie zur Zeitgeschichte Südosteuropas, der mit dem Herbert-Steiner-Preis
2005 ausgezeichnet wurde. |
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I G 964 Eine türkische Insel in der nördlichen Ägäis. Die einheimischen Griechen und Türken leben von Weinbau, Fremdenverkehr und Fischfang. Leylan, die junge Bibliothekarin, munkeln sie, wolle ihren Vater, einen Trinker, umbringen. "Man hatte mir einen hinterhältigen Mord zugetraut. Und das Schlimme war, ich hatte mich sofort an meine Hinterhältigkeit gewöhnt." In Wirklichkeit versucht sie, ihren Vater mit einem speziellen Wein zum Sprechen zu bringen und zu heilen. Denn im Rausch quälen den Vater Alpträume. Und wirklich kommt Leylan hinter ein paar erschreckende Familiengeheimnisse. Doch deren Aufklärung reicht ihr nicht aus. In "Gold", dem zweiten Teil des Romans, setzt sie die Geschichten des ersten Teils ("Wein") neu zusammen. Ihre Erzählungen geben dem Leben des Vaters Sinn und verhelfen ihm zu einem guten Ende. Mit den fiktiven Geschichten ihrer Vorfahren und der Inselbewohner hat Leylan die Gerüchte "umgedreht", sie hat sich ihren eigenen Mythos geschaffen. |
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I G 960 Dieses Buch erzählt die Lebensgeschichte der
Prinzessin Sofka Dolgorukij (1907-1994), einer ungewöhnlich schönen,
klugen und eigensinnigen Frau. Ihr Lebensweg führte aus den Palästen
von St. Petersburg quer durch das brennende Europa, durch persönliche
Schicksalsschläge und Katastrophen, zuletzt in ein schlichtes Cottage
in Cornwall. Sofkas Familie, die eng mit der des Zaren verbunden war,
war vor den Schrecken der Oktoberrevolution in Russland ins Exil geflüchtet;
trotzdem begeisterte sich die Prinzessin für die Ideen des Kommunismus.
Neben mehreren Ehemännern und einer endlosen Zahl von Liebhabern
spielten in ihrem Leben die Literatur - sie war unter anderem persönliche
Assistentin von Sir Laurence Olivier - und ihr Kampf für Gerechtigkeit
die Hauptrolle. Einfühlsam erzählt Sofka Zinovieff, ihre Enkelin,
das Leben einer bewundernswert unabhängigen Frau, die nahezu das
gesamte 20. Jahrhundert miterlebt hat. Eine Biographie, die sich liest
wie ein historischer Roman. |
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I G 961 Das Gefühl, anders zu sein, ist Minh-Khai Phan-Thi
sehr vertraut. Sie ist in Darmstadt geboren und muss dennoch ständig
erklären, warum sie so gut deutsch spricht. Ihre erfolgreiche Karriere
als VIVA-Moderatorin beendete sie, um den Wurzeln ihrer Familie - und
damit ihren eigenen - in Vietnam nachzuspüren. In ihrem bewegenden
und eindrucksvollen Buch erzählt die deutsch-vietnamesische Schauspielerin
von einem Leben mit zwei Kulturen. |
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I E 861 Ihr Vater ist ein Mönch, ihre Mutter stammt
aus einer alten tibetischen Familie - für die chinesischen Machthaber
Grund genug, Soname und ihre Familie zu verfolgen. Im Alter von sechs
Jahren wird sie nach Lhasa geschickt, wo sie in einem Haushalt Sklavendienste
leisten muss. Zehn Jahre lang wird das kleine Mädchen wie eine Gefangene
gehalten. Doch ihren Willen kann niemand brechen. Eines Tages ergreift
sie die Gelegenheit zur Flucht über den Himalaya ... Die Geschichte
einer jungen Frau, die sich auf einen langen Weg begibt, um die Freiheit
und sich selbst zu finden. |
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I F 983 In Paris das freizügige, emanzipierte Leben, in Lateinamerika der vom Machismo geprägte Alltag: Die achtzehnjährige María Eugenia ist eine Frau zwischen zwei Welten. In Venezuela galt Teresa de la Parras Roman als skandalöser Angriff auf die patriarchalische Gesellschaft, ja als regelrechte Gefahr für junge Leserinnen, während er der Autorin in Spanien und Frankreich zum literarischen Durchbruch verhalf. Als María Eugenia nach mehreren Jahren in Europa in ihre Heimatstadt Caracas zurückkehrt, sieht sie sich im Haus ihrer sittenstrengen Großmutter unversehens aller gewohnten Freiheiten beraubt. Ein Leben in eintöniger Abgeschiedenheit ist indessen ihre Sache nicht, und so setzt sie auf ihre in Europa erworbene Bildung, ihre äußeren Reize und die aus Paris mitgebrachten Kleider, um aus der traditionsverhafteten Enge auszubrechen. Mit feinsinnigem Witz entwirft die Autorin ein Bild der gehobenen Gesellschaft von Caracas, die beharrlich an überholten Moralvorstellungen festhält. Unter dem amüsanten Plauderton zeichnet sich die Tragödie einer jungen Frau ab, über deren Leben der Familienrat entscheidet, ohne ihr ein Mitspracherecht einzuräumen. Zum ersten Mal auf deutsch: das bewegende Porträt einer jungen Frau zwischen Europa und Lateinamerika. |
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I G 962 Türkische Migrantinnen in Deutschland sind oft zwischen zwei Welten
hin- und hergerissen. Viele stellen sich zwischen beide Welten und geben
weder die türkische Herkunftsgesellschaft noch die deutsche Aufnahmegesellschaft
auf. Drei Generationen türkischer Frauen gestalten ihr Leben schon
in Deutschland. Die zweite und dritte Generation ist in Deutschland geboren
und aufgewachsen. Viele haben es geschafft in Deutschland Fuß zu
fassen, einige haben ihren Weg in die Türkei zurück gefunden.
Welche Erfahrungen sie gemacht, welche Lebenseinstellungen sie entwickelt
haben, beschreibt dieses Buch. Zuerst geht Mazlum Acet auf die Situation
der Frauen in der Türkei ein. Im Kapitel über die Immigration
nach Deutschland wird auf die Gründe für die Einwanderung und
die Verbleibsabsicht eingegangen. Die Integration der türkischen
Frauen in Deutschland wird u.a. anhand von Ausbildung, politischen Einstellungen,
Sprachkenntnissen und Diskriminierungserfahrungen untersucht. Abschließend
zeigt die Autorin die Präventionsmöglichkeiten im Rahmen der
sozialen Arbeit auf. |
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I G 963 Rap music and hip hop culture have engrossed American youth since the
mid-1980s. Although the first rappers were African Americans, rap and
hip hop culture quickly spread to other ethnic groups who have added their
own cultural elements to the music. "Chicano Rap" offers a look
at how Chicano/a youth have adopted and adapted rap music and hip hop
culture to express their views on gender and violence, as well as on how
Chicano/a youth fit into a globalizing world. Pancho McFarland examines
over five hundred songs and seventy rap artists from all the major Chicano
rap regions - San Diego, San Francisco and Northern California, Texas,
and Chicago and the Midwest. He discusses the cultural, political, historical,
and economic contexts in which Chicano rap has emerged and how these have
shaped the violence and misogyny often expressed in Chicano rap and hip
hop. In particular, he argues that the misogyny and violence of Chicano
rap are direct outcomes of the 'patriarchal dominance paradigm' that governs
human relations in the United States. McFarland also explains how globalization,
economic restructuring, and the conservative shift in national politics
have affected Chicano/a youth and Chicano rap. He concludes with a look
at how Xicana feminists, some Chicano rappers, and other cultural workers
are striving to reach Chicano/a youth with a democratic, peaceful, empowering,
and liberating message. |
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I F 986 El libro de Norma Mogrovejo, editado por la Universidad Autonoma de la
Ciudad de Mexico, es una compilacion de tres ensayos con los que se ofrece
una vision panoramica del estado del arte de los estudios lesbicos, un
recuento de los Encuentros Lesbicos latinoamericanos y un analisis de
la identidad, cuerpo, sexualidad y politica en cuatro poetas lesbianas.
Es un texto de divulgacion y reflexion teorica, facil de leer que podra
servir para la formacion de nuevas generaciones y la reflexion de las
activistas y publico interesado. |
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