Ausgewählte Neuzugänge

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November 2008

 

 

I E 866
Thimm, Ulrike
Frauen in Literatur und Gesellschaft : ein Vergleich zwischen Vietnam und Indonesien
Berlin : Logos-Verl., 2007. - 300 S. ; 21 cm; Berlin, Humboldt-Univ., Diss., 2007 ISBN 978-3-8325-1621-5 kart. : EUR 40.50 (DE), EUR 41.60 (AT), sfr 72.10 - ISBN 3-8325-1621-2 kart. : EUR 40.50 (DE), EUR 41.60 (AT), sfr 72.10
Vietnamesisch / Literatur / Frauenbild / Geschichte 1980-2000 ; Bahasa Indonesia / Literatur / Frauenbild / Geschichte 1980-2000 ; Literaturkritik ; Vietnam ; (Tc); Indonesien ; (Tc)

Literarische Texte leben in einem Spannungsfeld zwischen autonomieästhetischer Produktion und individueller sowie kollektiver Wahrnehmung und Reflexion der Umwelt. In der vorliegenden Arbeit dienen sie dazu, Frauenbilder zweier nationaler Literaturen im direkten Vergleich zwischen Realität und Fiktionalität, zwischen Gesellschaft und Literatur zu untersuchen. Vietnam und Indonesien eint ähnliche geschichtliche Erfahrungen, regionale Hintergründe und Modernisierungstendenzen, sie trennt unter anderem Religion und Gesellschaftsordnung, aber auch das literarische Selbstverständnis, der Literaturbetrieb. Die Autorin fragt sich: wie ausschlaggebend sind diese einzelnen Parameter erstens für die Stellung der Frauen in der Gesellschaft selbst, und zweitens für ihr Abbild in der Literatur? Anhand konkreter Romane und Kurzgeschichten wird die Realität oder Fiktionalität der beschriebenen Frauenbilder analysiert.


 

I A 2354
Sex in development : science, sexuality, and morality in global perspective
Vincanne Adams ; Stacy Leigh Pigg (eds.). - 2. print.. - Durham, NC [u.a.] : Duke Univ. Press, 2006. - X, 342 S. : Ill. ; 23 cm ISBN 0-8223-3491-7
Entwicklungsländer / Entwicklungsprojekt / Sexualethik / Aufsatzsammlung ; Entwicklungsländer / Entwicklungsprojekt / Sexualverhalten / Aufsatzsammlung ; Tibet / Sexualerziehung ; Russland ; (Tc~Te); Griechenland ; (Te); Uganda ; (Ta); Indonesien ; (Tc); Indien ; (Tc); Cote d'Ivoire ; (Ta); Sexualität ; (Nc~Nd); Empfängnisverhütung ; (Gf~Nc); Familienplanung ; (Gf); AIDS ; (Nb); Prostitution ; (Gd)

The book examines how development projects around the world intended to promote population management, disease prevention, and maternal and child health intentionally and unintentionally shape ideas about what constitutes "normal" sexual practices and identities. From sex education in Uganda to AIDS prevention in India to family planning in Greece, various sites of development work related to sex, sexuality, and reproduction are examined in the ethnographically grounded essays in this volume. These essays demonstrate that ideas related to morality are repeatedly enacted in ostensibly value-neutral efforts to put into practice a "global" agenda reflecting the latest medical science. "Sex in Development" combines the cultural analysis of sexuality, critiques of global development, and science and technology studies. Whether considering the resistance encountered by representatives of an American pharmaceutical company attempting to teach Russian doctors a "value free" way to offer patients birth control or the tension between Tibetan Buddhist ideas of fertility and the modernization schemes of the Chinese government, these essays show that attempts to make sex a universal moral object to be managed and controlled leave a host of moral ambiguities in their wake as they are engaged, resisted, and reinvented in different ways throughout the world. The book makes a case for thinking in new directions about sexuality in relation to the "scientization" of development policies. It's an important reference work for scholarship in anthropology, public health, and gender and sexuality studies, and in development studies.


 

I E 865
Lee, Tang Lay
Statelessness, human rights and gender : irregular migrant workers from Burma in Thailand
Leiden [u.a.] : Nijhoff, 2005. - XII, 285 S. . - (Refugees and human rights ; 9) ISBN 90-04-14648-2
Thailand / Birmanen / Ausländischer Arbeitnehmer / Staatenlosigkeit / Geschlechterrolle / Menschenrecht; Arbeitsmigrantin; Myanmar ; (Tc); Informeller Sektor ; (Rk); Menschenrechte ; (Lk~Pb)

This book breaks from tradition in exploring the developing relationship between statelessness and migration. International lawyers, refugee and migrant worker advocates will be drawn to the argument that migration law is setting the parameters of the framework for international protection. Statelessness used to be associated with state succession, mass denationalisation and refugee flows in the twentieth century. However, the rise in irregular migration is producing new forms of statelessness. Neither customary international law, international conventions on statelessness, refugees and migrant workers nor general human rights instruments provide effective protection for these contemporary groups of stateless persons. Women and children are among the most unprotected. The discussion on the gendered construction of statelessness will interest those involved in gender studies. The analysis of the interface between citizenship, migration and other domestic laws and policies of Burma and Thailand will provoke discussion among human rights advocates working on these two countries.


 

I E 865
Kiviat, Katherine
Women of courage : intimate stories from Afghanistan
Katherine Kiviat. - 1. ed.. - Layton, Utah : Gibbs Smith, 2007. - xi, 128 S. : zahlr. Ill. ; 26cm ISBN 1-423-60253-6 (hbk.) : £11.99 hbk.
Afghanistan / Frau / Bildband

The book shares an intimate look at the inspiring women who are forging a new future in Afghanistan and playing a crucial role in the changing landscape of this turbulent nation. First-hand stories and experiences are shared in conversations with a wide array of women-from a beekeeper to a presidential candidate to an Olympic sprinter to a schoolteacher. Mesmerizing photographs accompany unfiltered interviews, giving voice to a culture of women that has been silenced for decades under the oppressive regime of the Taliban. Experience this transformational period through the eyes and words of the Afghan women that are-for the first time in decades-defining their own futures.


 

I A 2357
Gender und Internationales Recht
hrsg. von Andreas Zimmermann ; Thomas Giegerich. - Berlin : Duncker & Humblot, 2007. - 299 S. ; 23 cm. - (Walther-Schücking-Institut für Internationales Recht <Kiel>: Veröffentlichungen des Walther-Schücking-Instituts für Internationales Recht an der Universität Kiel ; 166) ISBN 978-3-428-12626-2 Pb. : EUR 64.00
Gleichberechtigung / Völkerrecht / Aufsatzsammlung ; Völkerrecht ; (Pb); Frauenrechte ; (Gk)

Der Sammelband beschäftigt sich mit der Bedeutung der Genderperspektive für das Völker- und das Europarecht. Absicht der Herausgeber war, klären zu lassen, ob es im materiellen Völkerrecht zu einem gender mainstreaming dergestalt gekommen ist, dass sich genderbezogene Ansätze inzwischen auch bei der Auslegung und Anwendung bestehender oder der Schaffung neuer Völkerrechtsnormen konkret nachweisen lassen. Welche Frauen haben es geschafft, sich in der "Männerdomäne" Völkerrecht Gehör zu verschaffen? Wie wirkt sich die teilweise noch vorfindbare Anknüpfung der Staatsangehörigkeit an den Ehemann beziehungsweise an den Vater international aus? Welche Stellung haben Homosexuelle, wie wird die Durchsetzung der Gleichberechtigung in der Europäischen Union und der UN-Frauenrechtskonvention gewährleistet, wie ist der Schutz von Frauen in bewaffneten Konflikten zu bewerten? Diese sowie die verschiedenen feministischen Ansätze zur Analyse des Völkerrechts sind die Themen, die im Band behandelt werden.


 

I A 2356
Schmidt, Birgit
Freundliche Frauen : eine Kritik an der Juden- und Frauenfeindlichkeit des esoterischen Feminismus
1. Aufl.. - Aschaffenburg : Alibri-Verl., 2007. - 132 S. ; 21 cm ISBN 978-3-86569-020-3 kart. : ca. EUR 12.00 - ISBN 3-86569-020-3 kart. : ca. EUR 12.00
Esoterik / Feminismus / Antisemitismus ; Esoterik / Feminismus / Frauenfeindlichkeit ; Matriarchat

Das weibliche Selbstverständnis speist sich heute aus anderen Quellen als noch vor 30 Jahren. Eine wachsende Zahl an Frauen gewinnt aus der Identifikation mit der Natur einen wesentlichen Teil ihrer Identität. Durch die Renaissance der Hexen (Wicca) verbreitet sich der Glaube an Karma und Reinkarnation. Erklärte Feministinnen bringen mit einem vermeintlich historischen Matriarchat paradiesische Zustände in Verbindung. Für die Unterdrückung der Frau wird, ebenso wie für Naturzerstörung und Krieg, der Übergang zum Patriarchat verantwortlich gemacht, der zeitlich mit der Herausbildung des Judentums zusammenfalle. Birgit Schmidt hat die "Große Göttin-Szene" kritisch unter die Lupe genommen. Sie analysiert die Verkürzungen und Denkfehler, die den esoterischen Öko-Feminismus prägen; sie verweist auf die Anschlussfähigkeit vieler Auffassungen zu rechtem Gedankengut und warnt vor den immer wieder zutage tretenden antisemitischen Untertönen.


 

I G 968
Sticker, Maja
Sondermodell Österreich? : die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ)
Klagenfurt : Drava-Verl., 2008. - 169 S. ; 210 mm x 148 mm. - (Drava-Diskurs ; 11) Zugl.: Wien, Univ., Dipl.-Arb., 2006 ISBN 978-3-85435-548-9 Pb. : ca. sfr 44.90 (freier Pr.), ca. EUR 24.80, ca. EUR 24.80 (AT)
Österreich / Islam ; Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich / Muslimin / Zwangsheirat / Genitale Verstümmelung ; (Gd/Mb)

Zur aktuellen Debatte um den Islam wird Österreich in Bezug auf den Status des Islam häufig als Vorbild angegeben, da der Islam hier rechtlich früh anerkannt wurde (1912), und in Form einer staatlich anerkannten Vertretungsorganisation, der sogenannten Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ), seit 1979 institutionalisiert ist. Neben der Darstellung der historischen, politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, die zu dem "Sondermodell" geführt haben, werden in diesem Buch aktuelle Bemühungen und Strategien der IGGiÖ in öffentlichen Debatten zu Islam und MuslimInnen dargelegt. Zwei Tätigkeitsfelder, das Medienreferat und das Frauenreferat der IGGiÖ, bilden den Schwerpunkt einer Untersuchung, die politische und gesellschaftliche Debatten zu Islam und MuslimInnen nicht außer Acht lässt. Dadurch werden auch Widersprüche im politischen Diskurs zu Islam und MuslimInnen in Österreich aufgezeigt. Diese Arbeit ist ein Versuch, Grenzen zu hinterfragen, und Grenzziehungen aufzuzeigen, die oft nicht wahrgenommen werden jene zwischen und innerhalb verschieden definierter Gruppen (MuslimInnen Nicht-MuslimInnen, InländerInnen, AusländerInnen; religiös säkular).


 

I D 606
Al-Ali, Nadje
Secularism, gender and the state in the Middle East : the Egyptian women's movement
1. publ.. - Cambridge : Cambridge University Press, 2000. - XV, 264 S. ; 24 cm. - (Cambridge Middle East studies ; 14) ISBN 0-521-78022-5 - ISBN 0-521-78504-9 (pbk.) : £14.95
Ägypten / Frauenbewegung ; Ägypten / Säkularismus ; Postkolonialismus / Feministische Theorie ; Säkularisierung ; (Gg~Me)

Nadje Al-Alis book explores the anthropological and political significance of secular-oriented activism by focusing on the women's movement in Egypt, highlighting their extensive struggles to achieve political and civil rights. In so doing, it challenges stereotypical images of Arab women as passive victims and demonstrates how they fight for their rights and confront conservative forces.Al-Alis book also takes issue with prevailing constructions of the West and its perceived dichotomous relation to the East. The argument is constructed around interviews with some eighty women activists, who offer fascinating insights into the history of the women's movement in Egypt, notions about secularism and how Islamist constituencies have impacted on women's activism generally. Another contribution of the book is its challenge of prevailing dichotomous constructions of "the West" versus "the East". The balance between the empirical and conceptual material is adeptly handled. The author frames her work in the context of current theoretical debates in Middle Eastern and post-colonial scholarship: while some of the ideas are complex, her lucid style means they are always comprehensible; the book will be of great interest to all readers, specialist and non-specialist alike.


 

I E 862
Vospernik, Cornelia
China live : Alltagsleben zwischen Tradition und Hightech
Wien : Kremayr & Scheriau, 2008. - 191 S. ; 22 cm ISBN 978-3-218-00784-9 Gb. : sfr 34.90 (freier Pr.), EUR 19.90, EUR 19.90 (AT)
China / Alltag / Erlebnisbericht; China VR ; (Tc)

Reichtum und Armut, Hightech und Tradition, Wirtschaftsboom und politische Repressionen: In spannenden Reportagen erzählt Cornelia Vospernik vom Bauboom in den großen Städten, von bitterer Armut auf dem Land und von Kindern, die allein in der Provinz zurückgelassen werden, weil die Eltern Wanderarbeiter sind. Sie beschreibt das Frauenbild in China, wo das Konkubinentum wieder aufersteht, und schildert, wie Eltern in einem Park in Peking Ehepartner für ihre Kinder suchen, als wären sie auf einem Flohmarkt. Wie die neue chinesische Mittelklasse lebt und wovon sie träumt, wie schwierig es ist, Geld von einem Bankkonto abzuheben, oder wie die Medienzensur Internetseiten sperrt und chinesische Filmproduzenten einschränkt, sind weitere Themen. China live: Ein facettenreiches Bild eines Landes, das sich aufschwingt, eine Wirtschafts-Supermacht zu werden, gleichzeitig aber in vielen Bereichen noch in den alten kommunistischen Machtstrukturen verhaftet ist.


 

I F 982
Bank Muñoz, Carolina
Transnational tortillas : race, gender, and shop-floor politics in Mexico and the United States
Ithaca [u.a.] : Cornell Univ. Press, 2008. - XI, 202 S. : graph. Darst. ISBN 978-0-8014-4649-8 cloth : alk. paper - ISBN 978-0-8014-7422-4 pbk. : alk. paper
Mexiko / Tortilla / Industrie / Frauenarbeit / Migration / Kalifornien ; Race-gender-relations ; USA ; (Te); Arbeitsbedingungen ; (Ga~Rc)

A Mexican tortilla company, "Tortimundo", has two production facilities within a hundred miles of each other, but on different sides of the U.S.-Mexico border. The workers at the two factories produce the same product with the same technology, but have significantly different work realities. Carolina Bank Muñoz reveals how management regimes and company policy on each side of the border apply different strategies to exploit their respective workforces' vulnerabilities. The author's in-depth ethnographic fieldwork shows that the U.S. factory is characterized by an "immigration regime" and the Mexican factory by a "gender regime". In the California factory, managers use state policy and laws related to immigration status to pit documented and undocumented workers against each other. Undocumented workers are subject to harsher punishment, night-shift work, and lower pay. In the Baja California factory, managers sexually harass women - who make up most of the workforce - and create divisions between light- and dark-skinned women, forcing them to compete for managerial attention, which they understand equates with job security. In describing and analyzing the differences in working conditions between the two plants, Bank Muñoz provides important insights into how, in a globalized economy, managerial strategies for labor control are determined by the interaction of state policies and labor market conditions with race, gender, and class at the point of production.


 

I A 2355
Spivak, Gayatri Chakravorty
Righting Wrongs - Unrecht richten
1. Aufl.. - Zürich [u.a.] : Diaphanes-Verl., 2008. - 103 S. : Ill. ; 160 mm x 110 mm. - (TransPositionen) Einheitssacht.: Righting wrongs <dt.> ISBN 978-3-03-734030-1 Ebr. : ca. sfr 19.00 (freier Pr.), ca. EUR 10.00 - ISBN 3-03-734030-4 Ebr. : ca. sfr 19.00 (freier Pr.), ca. EUR 10.00
Menschenrecht / Soziale Ungleichheit / Nord-Süd-Konflikt ; Postkolonialismus ; Menschenrechte ; (Lk~Pb); Theorie ; (A)

Thema dieses Essays ist die Festschreibung ungerechter Verhältnisse auf der Grundlage der Menschenrechte. Ausgangspunkt von Gayatri Chakravorty Spivaks Überlegungen ist folgende Frage: Wer tritt - im Verhältnis von globalem Norden und globalem Süden - als Anwalt der Menschenrechte auf? Es geht bei den Menschenrechten offenkundig nicht nur darum, eines oder mehrere Rechte zu besitzen oder einfordern zu können; es geht vielmehr darum, diese Rechte zu vergeben und darum, wer in der Position des Gebenden bzw. des/der Nehmers/Nehmerin dieser Rechte ist. Dass lokale MenschenrechtsaktivistInnen großenteils Nachkommen der "kolonialen Subjekte" sind und somit aus der Elite heraus agieren, kreiert unweigerlich ein neues, postkoloniales Klassenproblem. "Es ist eure Pflicht, Rechte einzufordern", lautet das ebenso banale wie paradoxe Motto der Privilegierten gegenüber den "Subalternen", die von sozialer Mobilität in jeglicher Form abgetrennt sind. Nachdrücklich plädiert Spivak für einen lokalen, auf unterster Ebene ansetzenden Einsatz der Bildung und Erziehung, was sich wiederum auf das Konzept, das die Menschen von Menschenrechten haben, auswirkt. Weil die Konzeption der Menschenrechte zwischen Naturrecht und erklärtem und mithin gesetztem Recht oszilliert, stellen diese für die Beschreibung der Aporie zwischen Ethik und Politik ein Paradebeispiel dar.


 

II D 631
Schnittger, Marianne
Hatschepsut : eine Frau als König von Ägypten
Mainz : <<von>> Zabern, 2008. - 150 S. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt. ; 30,5 cm. - (Zaberns Bildbände zur Archäologie) (Sonderbände der Antiken Welt) ISBN 978-3-8053-3810-3 Gb. : ca. sfr 49.90 (freier Pr.), ca. EUR 29.90 - ISBN 3-8053-3810-4 Gb. : ca. sfr 49.90 (freier Pr.), ca. EUR 29.90
Hatschepsut <Ägypten, Königin> / Geschichte / Bildband ; Hatschepsut <Ägypten, Königin> / Biographie ; Ägypten ; (Tb)

Die faszinierende Geschichte einer ägyptischen Königin - Antworten auf ungeklärte Fragen wie z.B. diejenige ihrer Verfemung - Neue Erkenntnisse zu einer der aussergewöhnlichsten Personen der ägyptischen Geschichte. Vor 3.500 Jahren gelang es einer Frau im Alten Ägypten, den Königsthron zu besteigen und über 20 Jahre lang erfolgreich zu regieren: Hatschepsut. Sie gab dem Land neue Impulse in Kunst und Architektur jedes Jahr bewundern Tausende von Besuchern ihren Terrassentempel in Deir el-Bahari. Auch die religiöse Entwicklung hat sie entscheidend beeinflusst.Durch die von ihr eingeführten Prozessionen konnte das Volk erstmals an den großen Götterfesten teilnehmen und die Gottheit aus der Nähe erfahren. Dennoch begann man 20 Jahre nach ihrem Tod, ihre Namen und Reliefs auf Denkmälern auszuhacken, ihre Statuen zu zertrümmern, ihr Andenken auszulöschen. Erst die Neuzeit entriss sie dem Vergessen. Seitdem sind immer noch viele Fragen offen: Warum wollte sie Königin werden? Wie war ihr Verhältnis zum eigentlichen alleinigen Thronfolger Thutmosis III.? Was waren die Gründe für ihre Verfemung? Im Licht der neueren Forschung zeigt die Autorin ein differenzierteres und zutiefst menschliches Bild dieser faszinierenden Frau.


 

I G 956
Phillips, Sarah D.
Women's social activism in the new Ukraine : development and the politics of differentiation
Bloomington, Ind. : Indiana Univ. Press, 2008. - XVI, 206 S. : Ill., Kt. ; 24 cm. - (New anthropologies of Europe) ISBN 978-0-253-21992-3 (pbk) : £13. hbk. Ukraine / Nichtstaatliche Organisation / Frau / Soziales Engagement ; Ukraine / Sozialreformerin ; Sozio-ökonomisches Ungleichgewicht ; (Gk~Rk)

In postsocialist Ukraine, with privatization and the scaling back of the social safety net, it is primarily women who have been left as leaders of service-oriented NGOs and mutual aid associations, caring for the marginalized and destitute with little or no support from the Ukrainian state. Sarah D. Phillips follows eleven activists over the course of several years to document the unexpected effects that social activism has produced for women: increasing social inequality and "differentiation" in the form of new cultural criteria for productive citizenship and new definitions of the rights and needs of various categories of citizens. This study of Ukrainian femininity and feminism makes an important contribution to feminist scholarship, to the still underdone scholarship on Ukrainian women, and to comparative studies of Eastern European women.


 

I E 858
Duft der Asche : Literarische Stimmen indonesischer Frauen
aus dem Indonesischen und mit einem Vorw. von Monika Arnez ; Edwin Wieringa. - Bd Honnef : Horlemann, 2008. - 126 S. ; 210 mm x 135 mm, 200 gr. ISBN 978-3-89502-269-2 Pb. : EUR 12.90, EUR 13.40 (AT)
Indonesien / Erzählung / Anthologie

Indonesische Schriftstellerinnen nutzen das liberalere Klima seit dem Sturz Suhartos, um gesellschaftliche Probleme zu behandeln, die bis dato größtenteils tabuisiert wurden. Die Themen der vorliegenden Anthologie reichen von aktuellen politischen Konflikten bis zu Polygamie und sexueller Gewalt. Die Kurzgeschichten bieten eine große inhaltliche und stilistische Bandbreite, thematisieren unterschiedliche Geschlechterrollen und geben Beispiele für säkulare wie für religiöse Ansätze sowie Einblicke in das städtische und ländliche Milieu.


 

I A 2353
Gender mainstreaming in conflict transformation : building sustainable peace
ed. by Rawwida Baksh ; Linda Etchart ; Elsie Onubogu ; Tina Johnson. - repr. 2007. - London : Commwealth Secretariat, 2005. - XII, 232 S. : Ill. ; 26 cm. - (New gender mainstreaming series on development issues) ISBN 978-0-85092-754-2 pbk
Entwicklungsländer / Konfliktregelung / Gender Mainstreaming ; Entwicklungsländer / Friedensarbeit / Frau Bangladesch ; (Tc); Indien ; (Tc); Jamaika ; (Td); Pazifischer Raum ; (Td/Te); Papua-Neuguinea ; (Tc); Guinea ; (Ta); Liberia ; (Ta); Sierra Leone ; (Ta); Sri Lanka ; (Tc); Konfliktmanagement ; (A); Nachkriegsplanung ; (Bf)

Issues of socio-economic development, democracy and peace are inextricably linked to gender equality. The main argument of the book is that gender equality needs to be placed on the policy programme of the entire spectrum of peace and conflict-related initiatives and activities in order to achieve conflict transformation. These include conflict prevention and early warning mechanisms; peace negotiations and agreements; peacekeeping, disarmament, demobilisation and reintegration; truth and reconciliation commissions; post-conflict reconstruction; and peace building and peace education. Armed conflict has moved into the village, the community, the street and the home, resulting in a gendered distribution of suffering among women and girls, and men and boys. What is less well known, however, is that women have been making significant contributions to peace processes and rebuilding their societies in all phases of the conflict. This book brings together a series of symposia and workshops into an advocacy, capacity-building and policy tool to contribute to gender mainstreaming in all processes of conflict transformation and in building sustainable peace.


 

I G 969
Snjadanko, Natalka V.
Sammlung der Leidenschaften
Dt. von Anja Lutter. - Dt. Erstausg.. - München : Dt. Taschenbuch-Verl., 2007. - 237 S. ; 210 mm x 135 mm. - (Dtv ; 24633 : premium) Einheitssacht.: Kolekcija pristrastej <dt.> ISBN 978-3-423-24633-0 Pb. : EUR 12.00, EUR 12.40 (AT), sfr 21.10 - ISBN 3-423-24633-2 Pb. : EUR 12.00, EUR 12.40 (AT), sfr 21.10
Roman ; Ukraine ; (Te); Deutschland BR ; (Te)

Witziger Roman aus der Ukraine über die verschiedenen Lieben und Leidenschaften von Olessja, die vergleichende Studien der Männerwelt in der Ukraine und Deutschland anstellt."Ein potentieller Kultroman." Andrej KurkowOlessja ist eine intelligente und selbstbewusste junge Frau mit Charme und Witz, die aus "gutem galizischem Hause" stammt, wie ihre Eltern nie müde werden zu betonen. Von frühester Jugend an macht sie sich ihre Gedanken über Leben, Liebe, Leidenschaften und beschließt zu guter Letzt, der Übersicht halber eine Sammlung der Leidenschaften anzulegen - die eine amüsante Studie der ukrainischen Gesellschaft unter besonderer Berücksichtigung des männlichen Teils derselben beinhaltet.Es beginnt in Lemberg Ende der achtziger Jahre. Olessja verknallt sich ausgerechnet in den uncoolen Mitschüler und Bücherwurm Tolja, der ihre glühende Liebe allerdings nicht erwidert. Eine schmachvolle Niederlage! Ab sofort ist Rache an der Männerwelt angesagt. Olessja versucht es mit den verschiedensten Typen, die ihr nicht nur Liebes-, sondern auch Studienobjekt sind und daher dem staunenden Leser tiefe Einblicke in die ukrainische Männerwelt verschaffen. Doch so richtig durchschlagenden Eindruck macht keiner auf sie, und so begibt sie sich leichten Herzens gen Westen - nach Baden-Baden, wo sie eine Stelle als Au-pair-Mädchen gefunden hat. Hier setzt sie ihre Männerstudien unter Einbeziehung nationaler Eigenheiten fort - sie bekommt es nicht nur mit deutschen Gutmenschen, sondern auch mit italienischen Machos zu tun ...


 

I G 966
Agaoglu, Adalet
Sich hinlegen und sterben
Aus dem Türk. von Ingrid Iren. - Zürich : Unionsverl., 2008. - 509 S. ; 21 cm. - (Türkische Bibliothek) Einheitssacht.: Ölmeye yatmak <dt.> ISBN 978-3-293-10012-1 Ln. : sfr 39.90 (freier Pr.), EUR 22.90
Türkei / Bildungselite / Kemalismus / Konformität / Geschichte 1938-1968 / Belletristische Darstellung Ankara / Weibliche Gelehrte / Lebenskrise / Selbstmordversuch / Geschichte 1968 / Belletristische Darstellung / Roman

Die Dozentin Aysel steckt in einer privaten Lebenskrise und zieht sich, zum Sterben entschlossen, in ein Hotelzimmer zurück. Denn der Konflikt zwischen gesellschaftlichen Pflichten und ihren eigenen Bedürfnissen spitzt sich zu und zwingt sie zu dieser Entscheidung. Ihren Tod vor Augen lässt sie noch einmal ihr Leben Revue passieren, erinnert sich an ihre Schulzeit in der anatolischen Provinz und die Universitätsjahre in Ankara. Sie selbst gehörte zu der kleinen Schar von Jungen und Mädchen, den Kindern der Republik, die der Lehrer Dündar nach seinen kemalistischen Idealen zu einer pflichtbewussten "Armee des Wissens" erziehen wollte. Ihm hat sie, die Krämerstochter, es zu verdanken, dass sie studieren durfte. Heute aber will sie nur noch aus ihren eintönigen Verhältnissen ausbrechen und beginnt eine Beziehung zu einem ihrer Studenten. Einen Abend nur hatte sie ungezwungen und pflichtvergessen mit ihm verbracht, nun spürt sie neues Leben in sich keimen. Schließlich ringt sie sich durch, die Herausforderung anzunehmen - egal, ob das Kind nun von ihrem Ehemann, dem Wissenschaftler Ömer, oder dem Studenten Engin stammt. Dieser facettenreiche Bilderbogen umspannt dreißig Jahre republikanische Geschichte auf höchstem literarischem Niveau, geschrieben von einer der bedeutendsten Autorinnen der Türkei.


 

I G 967
Wiesinger, Barbara N.
Partisaninnen : Widerstand in Jugoslawien 1941 - 1945
Wien [u.a.] : Böhlau, 2008. - 173 S. : Ill. ; 24 cm. - (L' homme / Schriften : Reihe zur feministischen Geschichtswissenschaft ; 17) Teilw. zugl.: Salzburg, Univ., Diss., 2005 u.d.T.: Wiesinger, Barbara N.: "... denn die Freiheit kommt nicht von alleine" ISBN 978-3-205-77736-6 kart. : EUR 29,90 - ISBN 3-205-77736-0
Jugoslawien / Partisanenkrieg / Partisanin / Alltag / Geschichte 1941-1945 / Widerstandskämpferin

Der Band bietet eine umfassende, facettenreiche Darstellung der bislang kaum erforschten Geschichte jugoslawischer Partisaninnen im Zweiten Weltkrieg. Im Mittelpunkt stehen die konkreten Kriegserfahrungen von Frauen: Warum entschlossen sie sich zum Widerstand? In welchen Bereichen waren sie aktiv? Wie gestaltete sich ihr Alltag als Sanitäterinnen und Kämpferinnen der "Volksbefreiungsarmee"? Wie gingen sie mit Hunger, Entbehrungen und der allgegenwärtigen Gewalt um? Welches Verhältnis hatten sie zu KameradInnen und Vorgesetzten? Die aus Dokumenten der Widerstandsbewegung gewonnenen Erkenntnisse werden konsequent mit Einblicken in die in Memoiren und biografischen Interviews geschilderten individuellen Erfahrungen und Erinnerungen ehemaliger Partisaninnen verknüpft. Analysiert wurden außerdem die Repräsentationen weiblichen Widerstands in der Propaganda der Kriegszeit sowie in der sozialistischen Erinnerungskultur: Wie wurden Sanitäterinnen und Kämpferinnen dargestellt? Was erfahren wir daraus über die Geschlechterpolitik der Widerstandsbewegung bzw. der Partei? Welchen Platz hatte weiblicher Widerstand in der sozialistischen Historiografie? Theoretisch und methodisch reflektiert, sorgfältig recherchiert und überzeugend dargestellt ist der Band ein wichtiger Beitrag zur Geschlechtergeschichte von Widerstand und Krieg sowie zur Zeitgeschichte Südosteuropas, der mit dem Herbert-Steiner-Preis 2005 ausgezeichnet wurde.



 

I G 964
Kaygusuz, Sema
Wein und Gold : Roman
Aus d. Türk. von Barbara Yurtdas .... - 1. Aufl.. - Frankfurt am Main : Suhrkamp, 2008. - 387 S. ; 21 cm Einheitssacht.: Yere düen dualar <dt.> ISBN 978-3-518-41996-0 geb. : ca. sfr 42.50 (freier Pr.), ca. EUR 24.80, ca. EUR 25.50 (AT)
Ägäis / Alkoholiker / Erwachsene ; Tochter / Lebenslauf / Manipulation / Belletristische Darstellung

Eine türkische Insel in der nördlichen Ägäis. Die einheimischen Griechen und Türken leben von Weinbau, Fremdenverkehr und Fischfang. Leylan, die junge Bibliothekarin, munkeln sie, wolle ihren Vater, einen Trinker, umbringen. "Man hatte mir einen hinterhältigen Mord zugetraut. Und das Schlimme war, ich hatte mich sofort an meine Hinterhältigkeit gewöhnt." In Wirklichkeit versucht sie, ihren Vater mit einem speziellen Wein zum Sprechen zu bringen und zu heilen. Denn im Rausch quälen den Vater Alpträume. Und wirklich kommt Leylan hinter ein paar erschreckende Familiengeheimnisse. Doch deren Aufklärung reicht ihr nicht aus. In "Gold", dem zweiten Teil des Romans, setzt sie die Geschichten des ersten Teils ("Wein") neu zusammen. Ihre Erzählungen geben dem Leben des Vaters Sinn und verhelfen ihm zu einem guten Ende. Mit den fiktiven Geschichten ihrer Vorfahren und der Inselbewohner hat Leylan die Gerüchte "umgedreht", sie hat sich ihren eigenen Mythos geschaffen.


 

I G 960
Zinovieff, Sofka
Die rote Prinzessin : ein revolutionäres Leben
Aus dem Engl. von Aurelia Batlogg. - Wien : Deuticke, 2008. - 366 S. : Ill., graph. Darst. ; 22 cm Einheitssacht.: Red princess <dt.> ISBN 978-3-552-06080-7 geb. : EUR 21,50
Dolgoruki, Sofka / Biographie ; Russland ; (Tc~Te)

Dieses Buch erzählt die Lebensgeschichte der Prinzessin Sofka Dolgorukij (1907-1994), einer ungewöhnlich schönen, klugen und eigensinnigen Frau. Ihr Lebensweg führte aus den Palästen von St. Petersburg quer durch das brennende Europa, durch persönliche Schicksalsschläge und Katastrophen, zuletzt in ein schlichtes Cottage in Cornwall. Sofkas Familie, die eng mit der des Zaren verbunden war, war vor den Schrecken der Oktoberrevolution in Russland ins Exil geflüchtet; trotzdem begeisterte sich die Prinzessin für die Ideen des Kommunismus. Neben mehreren Ehemännern und einer endlosen Zahl von Liebhabern spielten in ihrem Leben die Literatur - sie war unter anderem persönliche Assistentin von Sir Laurence Olivier - und ihr Kampf für Gerechtigkeit die Hauptrolle. Einfühlsam erzählt Sofka Zinovieff, ihre Enkelin, das Leben einer bewundernswert unabhängigen Frau, die nahezu das gesamte 20. Jahrhundert miterlebt hat. Eine Biographie, die sich liest wie ein historischer Roman.


 

I G 961
Phan-Thi, Minh-Khai
Zu Hause sein : mein Leben in Deutschland und Vietnam
München : Diana-Verl., 2007. - 271 S. : Ill. ; 21 cm ISBN 978-3-453-29025-9 kart. : EUR 17.95 (DE), EUR 18.50 (AT), sfr 31.80 - ISBN 3-453-29025-9 kart. : EUR 17.95 (DE), EUR 18.50 (AT), sfr 31.80
Minh-Khai Phan-Thi / Autobiographie ; Deutschland BR ; (Te); Vietnam ; (Tc)

Das Gefühl, anders zu sein, ist Minh-Khai Phan-Thi sehr vertraut. Sie ist in Darmstadt geboren und muss dennoch ständig erklären, warum sie so gut deutsch spricht. Ihre erfolgreiche Karriere als VIVA-Moderatorin beendete sie, um den Wurzeln ihrer Familie - und damit ihren eigenen - in Vietnam nachzuspüren. In ihrem bewegenden und eindrucksvollen Buch erzählt die deutsch-vietnamesische Schauspielerin von einem Leben mit zwei Kulturen.


 

I E 861
Yangchen, Soname
Wolkenkind
Soname Yangchen mit Vicki Mackenzie. Aus d. Engl. von Reinhard Kreissl. - München : Knaur-Taschenbuch-Verl., 2006. - 303 S. : Ill. ; 19 cm. - (Knaur ; 77926) Einheitssacht.: Child of Tibet <dt.> ISBN 978-3-426-77926-2 kart. : EUR 8.95 (DE), EUR 9.20 (AT) - ISBN 3-426-77926-9 kart. : EUR 8.95 (DE), EUR 9.20 (AT)
Yangchen, Soname / Autobiographie ; Tibet

Ihr Vater ist ein Mönch, ihre Mutter stammt aus einer alten tibetischen Familie - für die chinesischen Machthaber Grund genug, Soname und ihre Familie zu verfolgen. Im Alter von sechs Jahren wird sie nach Lhasa geschickt, wo sie in einem Haushalt Sklavendienste leisten muss. Zehn Jahre lang wird das kleine Mädchen wie eine Gefangene gehalten. Doch ihren Willen kann niemand brechen. Eines Tages ergreift sie die Gelegenheit zur Flucht über den Himalaya ... Die Geschichte einer jungen Frau, die sich auf einen langen Weg begibt, um die Freiheit und sich selbst zu finden.


 

I F 983
Parra, Teresa <<de la>>
Tagebuch einer jungen Dame, die sich langweilt : Roman
Teresa Parra. Nachw. von Maike Albath. Aus d. Span. von Petra Strien-Bourmer. - Zürich : Manesse Verl., 2008. - 762 S. ; 15 cm. - (Hardcover Fiction) Einheitssacht.: Ifigenia. Diario de una señorita que escribió porque se fastidiaba <dt.> ISBN 978-3-7175-2155-6 Ld. : sfr 99.00 (freier Pr.), EUR 59.90, EUR 61.60 (AT) - ISBN 978-3-7175-2154-9
Roman ; Venezuela ; (Td)

In Paris das freizügige, emanzipierte Leben, in Lateinamerika der vom Machismo geprägte Alltag: Die achtzehnjährige María Eugenia ist eine Frau zwischen zwei Welten. In Venezuela galt Teresa de la Parras Roman als skandalöser Angriff auf die patriarchalische Gesellschaft, ja als regelrechte Gefahr für junge Leserinnen, während er der Autorin in Spanien und Frankreich zum literarischen Durchbruch verhalf. Als María Eugenia nach mehreren Jahren in Europa in ihre Heimatstadt Caracas zurückkehrt, sieht sie sich im Haus ihrer sittenstrengen Großmutter unversehens aller gewohnten Freiheiten beraubt. Ein Leben in eintöniger Abgeschiedenheit ist indessen ihre Sache nicht, und so setzt sie auf ihre in Europa erworbene Bildung, ihre äußeren Reize und die aus Paris mitgebrachten Kleider, um aus der traditionsverhafteten Enge auszubrechen. Mit feinsinnigem Witz entwirft die Autorin ein Bild der gehobenen Gesellschaft von Caracas, die beharrlich an überholten Moralvorstellungen festhält. Unter dem amüsanten Plauderton zeichnet sich die Tragödie einer jungen Frau ab, über deren Leben der Familienrat entscheidet, ohne ihr ein Mitspracherecht einzuräumen. Zum ersten Mal auf deutsch: das bewegende Porträt einer jungen Frau zwischen Europa und Lateinamerika.


 

I G 962
Acet, Mazlum
Die türkische Frau in Deutschland : die gesellschaftliche Entwicklung der Integration türkischer Migrantinnen im Kontext beider Gesellschaften ; eine Studie mit Folgerungen für die soziale Arbeit
Marburg : Tectum-Verl., 2008. - 105 S. ; 210 mm x 148 mm ISBN 978-3-8288-9742-7 Pb. : sfr 43.70 (freier Pr.), EUR 24.90, EUR 24.90 (AT)
Deutschland / Türkin / Integration Türkei / Frau ; Migrantin ; Deutschland BR ; (Te)

Türkische Migrantinnen in Deutschland sind oft zwischen zwei Welten hin- und hergerissen. Viele stellen sich zwischen beide Welten und geben weder die türkische Herkunftsgesellschaft noch die deutsche Aufnahmegesellschaft auf. Drei Generationen türkischer Frauen gestalten ihr Leben schon in Deutschland. Die zweite und dritte Generation ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Viele haben es geschafft in Deutschland Fuß zu fassen, einige haben ihren Weg in die Türkei zurück gefunden. Welche Erfahrungen sie gemacht, welche Lebenseinstellungen sie entwickelt haben, beschreibt dieses Buch. Zuerst geht Mazlum Acet auf die Situation der Frauen in der Türkei ein. Im Kapitel über die Immigration nach Deutschland wird auf die Gründe für die Einwanderung und die Verbleibsabsicht eingegangen. Die Integration der türkischen Frauen in Deutschland wird u.a. anhand von Ausbildung, politischen Einstellungen, Sprachkenntnissen und Diskriminierungserfahrungen untersucht. Abschließend zeigt die Autorin die Präventionsmöglichkeiten im Rahmen der sozialen Arbeit auf.


 

I G 963
McFarland, Pancho
Chicano rap : gender and violence in the postindustrial barrio
Austin, Tex. : Univ. of Texas Press, 2008. - X, 198 S., [4] Bl. : Ill. ; 24 cm ISBN 0-292-71803-9 (cased) : £36.00 : £13.99
Rap / Chicanos / Gewalt / Chicana ; Geschlechterrolle ; USA ; (Te); Musik ; (Mc); Jugend ; (Gc)

Rap music and hip hop culture have engrossed American youth since the mid-1980s. Although the first rappers were African Americans, rap and hip hop culture quickly spread to other ethnic groups who have added their own cultural elements to the music. "Chicano Rap" offers a look at how Chicano/a youth have adopted and adapted rap music and hip hop culture to express their views on gender and violence, as well as on how Chicano/a youth fit into a globalizing world. Pancho McFarland examines over five hundred songs and seventy rap artists from all the major Chicano rap regions - San Diego, San Francisco and Northern California, Texas, and Chicago and the Midwest. He discusses the cultural, political, historical, and economic contexts in which Chicano rap has emerged and how these have shaped the violence and misogyny often expressed in Chicano rap and hip hop. In particular, he argues that the misogyny and violence of Chicano rap are direct outcomes of the 'patriarchal dominance paradigm' that governs human relations in the United States. McFarland also explains how globalization, economic restructuring, and the conservative shift in national politics have affected Chicano/a youth and Chicano rap. He concludes with a look at how Xicana feminists, some Chicano rappers, and other cultural workers are striving to reach Chicano/a youth with a democratic, peaceful, empowering, and liberating message.


 

I F 986
Mogrovejo Aquise, Norma
Teoría lésbica, participación política y literatura
1. ed.. - Méxiko, D.F. : Universidad de la Ciudad de México, 2004. - 119 S. . - (Pensamiento crítico ; 3) ISBN 968-5720-31-2
Lateinamerika / Feminismus / Queer-Theorie ; Karibik / Feminismus / Queer-Theorie ; Lyrikerin / Lesbierin ; Lesbische Theorie / Literaturkritik / Lesbe

El libro de Norma Mogrovejo, editado por la Universidad Autonoma de la Ciudad de Mexico, es una compilacion de tres ensayos con los que se ofrece una vision panoramica del estado del arte de los estudios lesbicos, un recuento de los Encuentros Lesbicos latinoamericanos y un analisis de la identidad, cuerpo, sexualidad y politica en cuatro poetas lesbianas. Es un texto de divulgacion y reflexion teorica, facil de leer que podra servir para la formacion de nuevas generaciones y la reflexion de las activistas y publico interesado.


 

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