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Ausgewählte Neuzugänge Hier finden Sie ausgewählte Neuzugänge der Bibliothek der Frauensolidarität, die von Ihnen auch direkt über Internet reserviert werden können (unter www.eza.at/literatur). Wenn Sie regelmäßig über Buchneuzugänge informiert werden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail. Mai 2008 |
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A 2287 How and why do women's contributions matter
in peace and security processes? Why should women's activities in this
sphere be explored separately from peacebuilding efforts in general? In
her book, Sanam Anderlini offers a comprehensive, cross-regional analysis
of women's peacebuilding initiatives around the world. Anderlini also
traces the evolution of international policies in this arena and highlights
the endemic problems that stunt progress. Her analysis, based on extensive
research and field experience, demonstrates how gender sensitivity in
programming can be a catalytic component in the complex task of building
sustainable peace, and provides concrete examples of how to draw on women's
untapped potential (El Salvador, Sierra Leone, Rwanda, Cambodia, Afghanistan
etc.). |
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I
G 892 The female writer Üstün Bilgen-Reinart was
born in Ankara, moved to Canada when she was a teenager and recently returned
to Turkey. In this memoir and travel literature she describes the people,
politics, and passions of her native country, whisking the reader on a
journey through time, memory, and space. She looks at the roots of her
own ancestry and uncovers a family secret, breaks taboos in a nation that
still takes tradition very seriously, and navigates through dangerous
territory that sees her investigating brothels in Ankara, probing honour
murders in Sanliurfa, encountering Kurds in the remote southeast, and
witnessing the rape of the earth by a gold mining company in Bergama. |
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A 2285 Nach Jahren intensiver Debatten schien "gender"
der Königsweg der Geschlechtertheorie zu sein für die empirische
Forschung und im politischen Feld. Mittlerweile wird der feministischen
Theoriebildung Ratlosigkeit und ein Ende der produktiven Phase diagnostiziert.
Dieser Bestandsaufnahme stellen sich die Autorinnen und Autoren dieses
Bandes und entwickeln aus je verschiedenen Disziplinbezügen Anregungen
für eine Repolitisierung, Historisierung und neue Radikalisierung
der Geschlechtertheorie. Sie rekonsturieren die Theorie-Entwicklungen
und stellen grundsätzliche Überlegungen zum Begriff "gender",
seinem Potenzial sowie seinen Fallen und Grenzen an. Gudrun-Axeli Knapp
fragt, inwieweit "Intersectionality" ein neues Paradigma der
Geschlechterforschung darstellt. Birgit Sauer untersucht die Relevanz
der Kategorie Geschlecht im Kontext neoliberaler Globalisierung und des
Wandels politischer Institutionen. Weitere Beiträge stammen von Claudia
Opitz, Pia Schmid, Helga Kelle, Silvia Kontos, Bettina Dausien, Juliane
Jacobi, Susanne Maurer, Barbara Rendtorff, Ida Dominijanni, Astrid Deuber-Mankowsky,
Eva Borst, Edgar Forster, Sabine Hark und Karin Priem. |
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A 2284 Der Band diskutiert Veränderungen des Geschlechterverhältnisses im Kontext der Globalisierung. Zwei übergreifende Trends sind dabei erkennbar: zum einen die Herausbildung einer "genderlosen" ökonomischen Person, die sich immer flexibel den Gegebenheiten des Markts anpasst; zum anderen das formale Verbot der Ungleichheit, das sich in den meisten Staaten durchgesetzt hat, allerdings häufig durch indirekte Diskriminierung ersetzt wird. Im ersten Teil untersuchen die AutorInnen die Auswirkungen der Globalisierung auf die Geschlechterrollen. Diane Elson, zeigt, dass die ökonomische und politische Teilhabe von Frauen weltweit zugenommen hat, aber die Frauen weiter kulturell mit dem Haushalt verbunden werden und ihre öffentliche Bedeutung nicht anerkannt wird. Mirjana Morokvasic untersucht den Zusammenhang zwischen Migration und Gender und kommt zum Ergebnis, dass Migrationnicht unbedingt eine Veränderung der traditionellen Geschlechtsrolle von Frauen bedeutet. Im zweiten Teil befassen sich die AutorInnen mit Transnationalismus, Global Governance und Frauenbewegungen. Alison E. Woodward betrachtet die Geschlechtergerechtigkeit in der EU unter dem Aspekt von Intersektionalität, insbesondere von Geschlecht, Homosexualität und Migration. Helen Schwenken analysiert die drei hauptsächlichen Gleichheitsstrategien der EU, Gender Mainstreaming, Anti-Diskriminierung und Managing Diversity. Elena Zdravomyslava untersucht die Soldatenmütterorganisation in Russland. Arbeit, Familie und der Wohlfahrtsstaat stehen im Fokus des dritten Teils des Bandes. Mari Osawa z.B. entwirft ein neues Modell der Sicherung des Lebensunterhalts (livelihood security system) zum Vergleich der westlichen und ostasiatischen Wohlfahrtsstaaten: Sie versteht darunter die Verknüpfung der staatlichen und privaten Sicherungssysteme mit den privaten Unterstützungsleistungen der Familien, der Betriebe und der Wohlfahrtsverbände. |
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II A 1232/XII Todays model of childbirth involves the imposition of an over-medicalized, interventionist approach that on many occasions involves violence and violations of the rights of expectant mothers. This publication describes the experiences that have developed over the past few years with the intention of reversing this situation, which affects the rights of women and their children and families. Most of the articles were prepared by members of RELACAHUPAN, who work throughout the region to restore womens protagonism during this stage of their lives and to revalidate the role of midwives as qualified medical personnel. The contents of this publication also clearly decry the way in which Western medicine continues to exercise control over womens bodies, pathologizing such vital stages as menstruation, pregnancy, labor and menopause and turning them into processes that must be treated and controlled from an exclusively biological perspective. By doing so, all of the emotional, psychological and social aspects of a womans life and their cultural, religious, ethnic/racial and other specificities are ignored. |
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G 897 Warum suchen bikulturelle Paare und Familien eine Beratungsstelle auf? Welches sind mögliche "Kulturfallen"? Welche Strategien haben sich in der Beratung erfolgreich gezeigt? Die AutorInnen berichten aus der Praxis und schreibenüber Chancen und Risiken der interkulturellen Beratung. Ein Buch für BeraterInnen und Ratsuchende. In bikulturellen Familien und Partnerschaften spielt die Erfahrung einer anderen kulturellen Herkunft und Bindung, manchmal auch einer anderen Religion, eine Rolle. Familien sind deshalb vor Herausforderungen gestellt, die individuell und kreativ gelöst werden müssen. Sie können zur Zerreißprobe oder zum Labor neuer Chancen werden. Bikulturelle Erfahrungen wirken sich auch auf die Beratungssituation aus. Die BeraterInnen können mit Situationen konfrontiert werden, die Fremdheit, Angst, Abwehr oder Unsicherheit erzeugen. Von Bedeutung ist das Wissen über andere kulturelle Werthaltungen, Normen, Verhaltensweisen und Moralvorstellungen. Es kann jedoch auch zu Stereotypisierungen führen und eine Begegnung mit den Ratsuchenden verhindern. |
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C 814 This collection of studies is published by the Department of Women & Gender Studies at the University of Buea, Cameroon. It provides examples of research undertaken in different parts of Cameroon on poverty reduction, women plantation workers, gender relations within the University and on masculinity in the city of Douala. It includes contributions on the efforts of local faith communities to enhance the quality of life and empowerment of women; the voices representing a wide range of men and women of the faith communities. The papers further consider the role of international NGOs and work done by the church in and conclude with two papers on labour relations in Barbados. The book is the result of a collaborative, international research project. |
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A 2286 Lässt sich die kulturelle Dimension der Geschlechterdifferenz untersuchen, ohne "Kultur", "Geschlecht" und ein Subjekt vorauszusetzen? Diese Studie nimmt die in neueren feministischen und postkolonialen Arbeiten formulierte Essentialismus-Kritik auf und wendet die Diskursanalyse auf Interviewtexte an, indem sie Regeln für die Subjektpositionen von "Frau" und "Mann" im westlichen und im muslimischen Diskurs herausarbeitet. Im einleitenden Kapitel stellt Ursula Mihçiyazgan die Idee des Forschungsprojekts vor und entwickelt ein Modell der Trennungslinien, das auf Foucaults historischen Arbeiten zu "Sexualität und Wahrheit" und Butlers "Gender Trouble" beruht. Im zweiten Kapitel erläutert sie die Kritik an Differenzannahmen bzw. -behauptungen und zeigt, dass bislang weder in den Gender Studies noch in der Kulturanthropologie ein Ansatz zu finden ist, der Butlers Kritik Rechnung trägt. Ob aus Butlers Ansatz eine eigene methodische Anleitung für das empirische Arbeiten zu gewinnen ist, untersucht die Autorin im Folgenden. Sie veranschaulicht anhand eines Feld- bzw. Regel-Modells und einer Typologie der Wiederholungen, wie in einer diskurstheoretischen Analyse die Regeln des Sprechens herauszufinden sind. Sie zeigt, welche Regeln des Sprechens als "Frau" und als "Mann" sie herausgearbeitet hat, welche Beziehungen diese untereinander haben und welche Möglichkeiten für "Misch-" und "Hybridformen" sie bieten. Die Regeln des muslimischen und westlichen Diskures zeigen eine unterschiedliche Akzentuierung des Subjekts, das Begehrenssubjekt des westlichen Diskurses steht dem Praxissubjekt des muslimischen Diskurses gegenüber. |
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F 957 Der Kriegsreporter Theo wird überraschend von einem alten Freund aus seiner studentischen Zeit in ein Haus am See in Chile eingeladen. Lange Zeit war Theo nicht mehr in Chile, da er dieses Land und insbesondere eine Frau zu vergessen versuchte. Trotzdem fährt Theo hin und muss erkennen, dass sein alter Freund nun mit eben dieser Frau zusammen ist. Vorsichtig tasten sich die drei an ihre gemeinsame Vergangenheit heran und an den Sommer 1986, als ihre Freundschaft jäh zerbrach. Sie hatten sich an der Universität von Essex kennen gelernt: Theo, aus guter englischer Familie, und der charismatische Exilchilene Antonio. Dessen unangepasster Blick und kämpferische Reden eröffnen Theo eine neue Welt, und zwischen den beiden Männern entwickelt sich eine intensive Freundschaft, in der kaum Platz für andere Menschen bleibt. Antonio, der vermeintlich Starke, ist besessen von dem Gedanken, in sein Heimatland zurückzukehren und dort wie sein vom Militär getöteter Bruder gegen die Diktatur zu kämpfen. Gerade er aber trägt schwer an der Liebesbeziehung zwischen seiner engsten Freundin, der Tänzerin Clara, und Theo. In einer rauschhaften Nacht begeht Antonio nicht nur Verrat an Theos Freundschaft, er stellt ihn auch vor die schwierigste Entscheidung seines Lebens. In diesem Roman erzählt die Autorin eine komplexe Dreiecksgeschichte, in der eine Frage immer dränger wird: Wie stark darf man in das Leben eines anderen Menschen eingreifen? |
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G 821 Im vorliegenden Band werden kritische Stimmen
ausnahmslos von People of Color zusammen gebracht Schwarze Deutsche, Roma
und Menschen mit außereuropäischen Flucht- und Migrationshintergründen.
Sie setzen sich mit Rassismus, Islamophobie und ausgrenzenden Migrations-
und Integrationsregimes auseinander und diskutieren Fragen von individuellem
und kollektivem Widerstand, antirassistischer Kulturpolitik und postkolonialen
Denkansätzen. Selbstbestimmte Räume und solidarische Visionen
werden sichtbar, welche die rassistische Logik des Teilens und Herrschens
herausfordern und auf grenzüberschreitende Identitäten und Bündnisse
zielen. Die politischen Analysen, literarischen Essays, Glossen sowie
Gespräche verweisen auf eine große Bandbreite von Ausdrucksformen.
Zu Wort kommen Theoretiker/-innen, Aktivist/-innen und Kulturarbeiter/-innen.
Ihre Standpunkte sind vielschichtig und unterschiedlich, doch verbindet
sie ein gemeinsamer gesellschaftlicher Ausgangspunkt: Alle vermessen,
von diversen rassifizierten Subjektpositionen aus, den dominanten Mainstream
in neuer Weise. Durch den People of Color-Ansatz wird ein Paradigmenwechsel
möglich, der die weiße Norm hinterfragt und nachhaltig untergräbt.
Ein Ziel dieses Buches ist es, andere Sensibilitäten und Artikulationen
zugänglich zu machen und mit befreienden Impulsen in aktuelle politische
Debatten einzugreifen, die bisher von weißen Perspektiven geprägt
sind. |
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A 2251 In "Women, Development, and the UN", internationally noted development economist and activist Devaki Jain traces the ways in which women have enriched the work of the United Nations from the time of its founding in 1945. Synthesizing insights from the extensive literature on women and development and from her own broad experience, Jain reviews the evolution of the UN's programs aimed at benefiting the women of developing nations and the impact of women's ideas about rights, equality, and social justice on UN thinking and practice regarding development. Jain presents this history from the perspective of the southern hemisphere, which recognizes that development issues often look different from the standpoint of countries in Africa, Asia, and Latin America. The history that Jain chronicles reveals both the achievements of committed networks of women in partnership with the UN and the urgent work remaining to bring equality and justice to the world and its women. |
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D 569 Tami Amanda Jacoby investigates the constraints and opportunities for women's civic engagements in zones of conflict through a case study of three women's political movements in Israel: Women in Green, The Jerusalem Link, and the lobby for women's right to fight in the Israeli Defence Forces (IDF). "Women in Zones of Conflict" challenges the traditional view, which suggests a natural connection between women and pacifism, based on the feminine qualities of caring, cooperation, and empathy. Studies of nationalism also envision women as either victimized by patriarchy within nationalist movements or as adopting masculine qualities to conform to the culture of their male compatriots. Jacoby takes an alternative approach, considering how women are situated across the political spectrum. She argues that when categories other than gender - such as class, ethnicity, religion, and political perspective - are considered, there is no single perspective on what it means to be a woman in conflict. |
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G 824 |
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A 1232/XI This issue is about bodies, women's bodies in particular,
as a personal, private territory that should offer the opportunity for
expressions of autonomy, equality, dignity and freedom of decision-making
and action. Nonetheless, the patriarchy historically has used biological
differences between women and men to deny full equality of the sexes,
women's physical characteristics, above all their capacity to reproduce
the human species, were the primary cause of discrimination against them.
This issue of the Womens Health Collection hopes to encourage women to
take ownership of their rights, to move forward from being a "body
for others" for to being a "body for themselves." A body
over which they are able to make informed, responsible and autonomous
decisions. A body that they may use to become mothers if they want to
have children. A body that they may use to enjoy their sexuality with
men or women or by themselves. A body through which they may experience
joy, pleasure and peace, free from sexist violence of any sort. This publication
addresses sexual and reproductive rights and focuses on three key issues:
contraception, abortion and the right to live free from violence. Finally
there's a series of selected texts by renowned Latin American feminists
on the body and women's rights. |
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D 582 Frühjahr 2002: Die israelische Armee belagert den Regierungssitz von Jassir Arafat in Ramallah. Atemlos verfolgt die Welt die dramatischen Vorgänge. Unter den letzten Verteidigern des in Trümmer liegenden Hauptquartiers ist auch Madschid, der seine Erlebnisse und Eindrücke in einem Tagebuch festhält. Madschids Jugendtraum war eigentlich, als Sänger berühmt zu werden. Aber auch sein jüngerer Bruder Ahmed wird durch die Ereignisse aus der Bahn geworfen. Während die Frauen den immer schwierigeren Alltag meistern und sich um die Notleidenden kümmern, ist Ahmed zutiefst verstört. Er verschließt sich seiner Familie und seinen Freunden, wird immer radikaler in seinen Ansichten - bis er schließlich handelt. Ein Verzweiflungs- oder ein Terrorakt? Für diesen Roman hat Sahar Khalifa Tagebuchaufzeichnungen eines Presseberaters von Jassir Arafat verwendet, die während der Belagerung von Arafats Regierungssitz entstanden sind. Zudem hat sie viele Gespräche mit Frauen aus der Altstadt von Nablus geführt. |
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A 2288 The 'feminisation of poverty' is widely viewed as
a global trend, and of particular concern in developing regions. Yet although
popularisation of the term may have raised women's visibility in development
discourses and gone some way to 'en-gender' policies for poverty reduction,
the construct is only weakly substantiated. Its over-emphasis on income
and on female household headship also conveys little of the contemporary
complexities of gendered disadvantage. Drawing on case studies from Gambia,
Philippines and Costa Rica, the author demonstrates the weaknesses of
this concept and calls for a more nuanced approach. |
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