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Ausgewählte Neuzugänge Hier finden Sie ausgewählte Neuzugänge der Bibliothek der Frauensolidarität, die von Ihnen auch direkt über Internet reserviert werden können (unter www.eza.at/literatur). Wenn Sie regelmäßig über Buchneuzugänge informiert werden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail. Jänner 2008 |
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A 2273 Der Sammelband enthält Beiträge von mehr als 40 Autorinnen
weltweit. Unter dem Begriff "New Feminism" machen die Autorinnen
aus unterschiedlichen Perspektiven und Blickwinkeln neue Handlungsmöglichkeiten
sichtbar und diskutieren diese. Mit der Beifügung "neu"
sollen die Auswirkungen der Prekarisierung, der Migration und der Ausbeutung
postkommunistischer Länder sowie der Länder des Südens
thematisiert werden, die zu einem neuen Typus der Ungleichheit führen
zwischen jenen, die innerhalb des "neuen Europa" leben, und
jenen, die außerhalb beheimatet sind. Die Interviews, Artikel, Essays
und künstlerischen Beiträge werfen Fragen nach den unterschiedlichen
Lebensbedingungen, nach kulturellen und theoretischen Produktionen von
Frauen aus südlichen, östlichen, westlichen und nördlichen
Teilen der Welt auf mit dem Ziel, politische Handlungsfähigkeit zu
stärken. Unter den Autorinnen sind u.a. Rosi Braidotti, Rutvica Andrijasevic,
Rada Ivekoviæ, Encarnacíon Gutiérrez Rodríguez,
Judith Halberstam, Birgit Rommelspacher, maiz und Klub Zwei, Emily Roysdon
und JD Samson, Gayatri Chakravorty Spivak, Zeynep Tul Akbal Sualp, Trinh
T. Minh-Ha, Judith Butler, Maria Klonaris und Katarina Thomadaki, Suzana
Milevska, Tanja Ostojiæ, Antke Engel und Birgit Rommelspacher. |
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G 838 Der gesellschaftliche Blick auf binationale Paare
in Deutschland ist ambivalent: Er bewegt sich zwischen den Polen der Idealisierung
(als Symbole einer multikulturellen Gesellschaft) und der Ablehnung (als
Symbole für das "Fremdgehen" deutscher Frauen). Doch wie
gestalten binationale Paare ihre Paarbiographien? Die vorliegende Studie
analysiert Formen biographischen Lernens der Paare und wirft Licht auf
die Bedeutung von Konstruktionen "kultureller Differenz" und
von Geschlechterbeziehungen. Sie ist in drei Themenblöcke unterteilt:
Im ersten Teil werden die theoretischen und empirischen Zugänge zum
Forschungsfeld vorgestellt. Der zweite Teil präsentiert und interpretiert
die Ergebnisse der durchgeführten Interviews. Der letzte Abschnitt
fragt, inwieweit binationale Paare "Prototypen der Moderne"
sind, und kommt zu dem Ergebnis, dass sich durch die binationale Partnerschaft
Möglichkeiten der Realisierung von Lebensentwürfen eröffnen,
die herkömmliche Geschlechterbeziehungen herausfordern und erweitern. |
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A 2176 This reference book for Gender Ministers provides
an account of the achievements in promoting gender equality and records
the advances made by women from the mid-1990s to 2007. As the official
publication of the Eighth Conference of Commonwealth Womens Affairs Ministers,
the 2007 edition covers both the current trends in gender and the main
themes of the conference, financing gender equality for development and
democracy. The publication also highlights the work of the 53 member countries
and partner organisations across the Commonwealth. The country profiles
will enable policy-makers, development practitioners and partner organisations
to build on achievements and learn from the challenges encountered. |
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G 837 Das Leben junger türkischer Frauen in Deutschland ist nur zu verstehen,
wenn die Sozialisation türkischer Frauen in den Bereichen Familie,
Schule und Beruf betrachtet wird. Serpil Ulutas, selbst Türkin der
zweiten Generation, gibt in diesem Buch zunächst einen historischen
Überblick über die Zuwanderung türkischer MitbürgerInnen.
Anschließend geht sie auf die aktuelle Situation türkischer
Frauen hinsichtlich der Merkmale türkischer Kultur, des Werte- und
Normensystems und der schulischen und beruflichen Weiterbildung ein. Sie
thematisiert auch die Kopftuchfrage und den Identitäts- und Kulturkonflikt.
Sozialprojekte für junge türkische Frauen wie Türk kadinlar
Birligi und TIO zeigen konkrete Bemühungen um die Integration auf.
Abschließend untersucht sie die Integrationsmöglichkeiten und
damit verbundene Probleme. |
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I A 2270 More than half a century ago the concepts of formal and informal economy were introduced. These concepts help to structure the way that statistical services collect data on the economies of developing countries, the development of theoretical and empirical analysis, and, most important, the formulation and implementation of policy. This volume brings together a significant new collection of studies on formality and informality in developing countries. The volume is multidisciplinary in nature, with contributions from anthropologists, economists, sociologists, and political scientists. It contains contributions from among the very best analysts in development studies. Between them the chapters argue for moving beyond the formal-informal dichotomy. Useful as it has proven to be, a more nuanced approach is needed in light of conceptual and empirical advances, and in light of the policy failures brought about by a characterization of the 'informal' as 'disorganized'. The wealth of empirical information in these studies, and in the literature more widely, can be used to develop guiding principles for intervention that are based on ground level reality. |
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D 579 Die PalästinenserInnen leben in einem besetzten Land, ihr Alltag ist von geschriebenen und ungeschriebenen Regeln geprägt, von der Willkür der Besatzungsmacht Israel, von der Schwierigkeit und der Mühsal, in einem von Mauern mehr und mehr begrenzten Gebiet zu überleben. Wie sieht der Alltag der Palästinenserinnen und Palästinenser aus? Sumaya Farhat-Naser lebt mit ihrem Mann Munîr in Birseit, mitten in der kargen Schönheit der palästinensischen Landschaft, seit vielen Jahren setzt sie sich für eine friedliche Lösung im Nahen Osten ein. Sie schildert ihren Alltag in einem Tagebuch, das von Juni 2006 bis März 2007 geschrieben wurde. Wir lernen ihre Familie, ihre Verwandten und deren Schicksale kennen, und wir begleiten die Autorin bei ihrer Friedensarbeit in Schulen und in Frauengruppen, bei den Auseinandersetzungen mit Israelis an den Checkpoints, bei Vorträgen im Ausland, aber auch beim Wiederaufbau ihres Weinbergs, bei Festen mit Angehörigen und FreundInnen. |
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G 835 Die in Trinidad geborene Autorin Dionne Brand, die mit 17 selbst nach Kanada zog, beschreibt in ihrem Roman "Wonach sich alle sehnen" das Leben von vier jungen Menschen - Tuyen, Carla, Jackie und Oku - in Toronto. Die vier verbindet, dass sie Kinder von MigrantInnen der ersten Generation sind, wenn auch ihre Familien aus verschiedenen Ländern kommen (u.a. aus Vietnam und Thailand) und aus unterschiedlichen Gründen nach Toronto gezogen sind. Konflikte mit den Eltern, Konflikte mit Traditionen, das Großstadtleben, Erwachsenwerden sind ebenso Thema dieses Romans wie auch Fragen der Identität, Verlangen und Lust angesprochen werden. |
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A 2272 "Gender in Primary and Secondary Education" has been written in the context of rapidly expanding education systems worldwide, and particularly the rising enrolment of girls in schools. The author argues that now the challenge of gender mainstreaming goes beyond building schools and ensuring access, to sustaining these gains to secure the future of education for girls. Gender mainstreaming in education needs to address the more strategic questions of the relationship between education and wider development and change, and of the relationships between men and women in a rapidly changing world. The handbook is divided into six chapters: 1. Gender, Education and Development; 2. Reframing the Education Policy Discourse: Rights, Capabilities and Empowerment; 3. The Gendered Construction of the Demand for Girls Education; 4. Supply-side Constraints on Girls Schooling; 5. Policies and Programmes for Promoting Gender-equitable Schooling; 6. Institutional Transformation and Gender Mainstreaming in Education. |
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A 2271 Unravelling the complex relationship between gender
inequality and trade, this book combines the tools of economic and gender
analysis to examine the relationship between international trade and gender
relations. It brings together 14 contributions from a variety of economic
perspectives, including structuralist, institutionalist, neoclassical
and Post-Keynesian by a range of authors. It demonstrates what feminist
economics contributes to the analysis of international trade, through
theoretical modelling, econometric analysis and policy-oriented contributions.
The book includes evidence from industrialised, semi-industrialised, and
agrarian economies, using country case studies and cross-country analysis.
The contributors argue that trade expansion and reduction of gender inequality
can be combined, but only if an appropriate mix and sequence of trade
and other economic policies is implemented. |
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E 815 This book explores gender and education in Pakistan by looking at the underlying processes that result in different patterns of educational experiences of and outcomes for females and males. The book ist divided into six parts. It starts with a general overview and then looks at the gendered aspects of teaching - three articles describe the situation of female teachers in Pakistan. Gendered schooling practices are the topic of the third part followed by gendered leadership and gendered research. The issue of gender and education is therefore looked at from several points of views in this book. |
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C 775 Die in London lebende Abie bekommt von ihrem Cousin einen Brief, in dem er sie darauf auffordert in ihr Heimatland zurück zu kehren, da sie nun den Besitz einer Kaffeeplantage in Rofathane inne habe. Abie kehrt zurück in das Land ihrer Ahnen, in einen entlegenen Winkel der Erde, der ihr aus der Kindheit vertraut ist und der nun ihr gehört - wenn sie ihn will. In Rofathane hört sie die Geschichten ihrer vier dort lebenden Tanten. Vier Frauen, deren Mütter alle mit dem Patriarch Gibril Umaru Kholifa, dem Gründer der Plantage, verheiratet waren: Abies Großvater. 1926 war er in unwegsamstes Gelände aufgebrochen, hatte es urbar gemacht, war zu Reichtum gelangt und hatte im Laufe seines langen Lebens elf Frauen geehelicht. In den Geschichten von Asana, Mariama, Hawa und Serah wird das Bild dieser längst vergangenen Zeit lebendig. Kraftvoll, farbig und voller Poesie erzählt Aminatta Forna von den Leben der Frauen, von ihrem Bestreben, sich aus erdrückenden Strukturen zu befreien, und vom Verschwinden einer spirituellen Welt. |
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F 947 In 13 Geschichten lässt Rigoberta Menchú, Friedensnobelpreisträgerin von 1992, Szenen ihrer Kindheit vorüberziehen. Sie erzählt über ihr Heimatdorf Chimel in den Tagen, als sie noch Li Min gerufen wurde. Li Min bedeutet Sonntag und die Bilder ihrer Erinnerung sind voller Harmonie und Heiterkeit. Sie spiegeln einen Alltag, der durchdrungen ist von der Weisheit der Maya-Kultur. Die Menschen von Chimel sehen jedes Ding belebt von einem eigenen Geist, dem sie ihren Respekt entgegenbringen. Sie leben im Einklang mit der Natur, die sie umgibt. Li Min war ein glückliches Kind, Chimel das Paradies. Erst als die Honigbienen eines Tages aus ihren Stöcken fliehen und nicht zurückkommen, klingt ganz leise eine düstere Ahnung an. Rigoberta Menchú lässt es bei diesen Andeutungen und offenbart ihre Kindheit als die Quelle ihrer besonderen Kraft und Lebensfreude. Barbara Steinitz greift mit ihren Tuschezeichnungen die Atmosphäre des bäuerlichen Lebens in Guatemala auf. |
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D 578 Im Gegensatz zur PKK, der ArbeiterInnenpartei Kurdistans, findet die kurdische Frauenarmee, die Mitte der 90er Jahre gegründet wurde, wenig Beachtung. Auf der Basis von Interviews und ihrer Beobachtung während ihres zweijährigen Aufenthalts in der kurdischen Frauenarmee analysiert Anja Flach Motive der kurdischen Kämpferinnen und das Geschlechterverhältnis in der PKK. Auf den theoretischen Teil zur Rolle von Frauen in Kriegen und Befreiungskämpfen folgt ein Überblick über die KurdInnenpolitik in der Türkei, über die Situation der Frauen in traditionellen kurdischen Gesellschaften, die Anfänge des kurdischen Befreiungskampfes und die kurdische Frauen im Guerillakrieg. Anja Flach erläutert den Alltag und die Sichtweise der kurdischen Kämpferinnen. Ausschnitte aus den Interviews zeigen selbstbewusste Kämpferinnen, die sich für die Unabhängigkeit und die Rechte der Frauen einsetzen. |
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D 577 Die Fernsehjournalistin Antonia Rados berichtet in diesem Buch über den Iran, ein Land, das sie seit mehr als 20 Jahren bereist. Sie erzählt von ihren Arbeitsbedingungen wie etwa den Unannehmlichkeiten des Kopfttuchtragens. Von den Revolutionswächtern, die die Einhaltung der Kleidungsvorschriften und jede Form von Dreharbeiten strengstens kontrollieren. Von Machtmissbrauch und Moralverständnis; von den Hürden, die die Bevölkerung tagtäglich zu überwinden hat. Aber auch von regimekritischen Menschen, die sich ihre kleinen Freiheiten erkämpfen. Den Unmut der Bevölkerung über die alltäglichen Schikanen lässt sie stellvertretend ihre iranische Freundin Shala aussprechen. Rados Geschichten bieten Einblicke in die alltägliche Seite des Iran, die in den Nachrichten keinen Platz hat. |
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G 834 In "Das Irgendwo-Haus", Oyeyemis zweitem
Roman, bildet der engere Lebensraum einer Familie in London das soziale
Umfeld. Helen Oyeyemi selbst lebt dort seit ihrem vierten Lebensjahr,
interkulturelle Erfahrungen, die sie selber gemacht hat, sind ihr literarischer
Gegenstand. Die Hauptakteurinnen diese Romanes sind die Ich-Erzählerin
Maja, AkademikerInnentochter und Jazzsängerin in London, und die
Göttin Yemaya. Als Maya bemerkt, dass sie von ihrem Freund Aaron,
einem weißen Juden, der in Ghana aufgewachsen ist, schwanger ist,
begibt sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln. Diese liegen irgendwo
zwischen ihren nigerianischen VorfahrInnen, einer Kindheit in Kuba und
ihrem Leben als Sängerin in London. Maya fühlt sich heimatlos
zwischen den Kulturen. Diese Heimatlosigkeit verbindet sie mit Yemaya,
der Göttin des Meeres und der Mutterschaft in der Religion der Yoruba.
In einer poetischen Sprache erkundet Oyeyemi die Grenzen zwischen Realität
und Mythos. |
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G 833 This book documents the feminisation of migration through an exploration of the lives of women who have moved from Bulgaria and Hungary to Italy and the Netherlands. The research is based on the oral histories of eighty migrant women and thirty additional interviews with native women in the receiving countries. The research assumes migrants to be active subjects, creating possibilities and taking decisions in their own lives, as well as being subject to legal and political regulation, and the book analyses the new forms of subjectivity that come about through mobility. Part I is a largely conceptual exploration of subjectivity, mobility and gender in Europe. The chapters in Part II focus on love, work, home, communication, and food, themes which emerged from the migrant womens accounts. In Part III, based on the interviews with native women employers, friends, or in associations relevant to migrant women the chapters analyse their representations of migrants, and the book goes on to explore forms of intersubjectivity between European women of different cultural origins. A major contribution of this book is to consider how the movement of people across Europe is changing the cultural and social landscape with implications for how we think about what Europe means. |
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G 831 Alice Schwarzer prägt als Autorin und Aktivistin seit Anfang der
1970er Jahre den Diskurs und die Praxis des Feminismus in Deutschland
und weit darüber hinaus. Die neuen Freiheiten, die Folgen der Emanzipation,
sind Herausforderung und Bedrohung zugleich, und sie erfordern neue Antworten,
so Schwarzer. Pornografie, Prostitution, Islamismus sowie Diät- und
Modeterror sind u.a. die Themen, die Schwarzer in "Die Antwort"
auf die Tagesordnung setzt. Ihre Bilanz fällt ernüchternd aus:
Sei es Männergewalt gegen Frauen, Prostitution oder Abtreibung: Der
Backlash ist im Vormarsch und engagierte feministische Einmischung ist
nach wie vor dringend von Nöten. |
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G 832 Die verwaiste 17-jährige Luc¡a lebt in einer Klosterschule in Madrid. Eine Begegnung mit dem Historiker Manuel beginnt, ihr zuvor eher eintöniges Leben zu verändern. Manuel ist fasziniert von Lucia. Er meint bei Lucia eine Ähnglichkeit mit einer historischen Figur - Johanna die Wahnsinnige, jene Königin, die Ende des 15. Jahrhunderts wegen legitimer Machtansprüche, leidenschaftlicher Liebe und Eifersucht bis zu ihrem Tod in der Festung von Tordesillas gefangengehalten wurde - zu erkennen. Manuel weiß alles über Johanna. Was ihm fehlt, ist einzig die Innensicht auf die Gefühlswelt dieser außergewöhnlichen Frau. Dazu braucht er Luc¡a. Neugierig willigt das Mädchen ein und lässt sich bei heimlichen Treffen in seiner Wohnung von Manuels eindringlichen Erzählungen 500 Jahre zurückversetzen. Johannas Empfindungen scheinen zu jener von Lucia zu werden. |
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A 2265 Walgenbach, Katharina Gender als interdependente Kategorie : neue Perspektiven auf Intersektionalität, Diversität und Heterogenität Katharina Walgenbach ; Gabriele Dietze ; Antje Hornscheidt ; Kerstin Palm. - Opladen [u.a.] : Budrich, 2007. - 192 S. ISBN 978-3-86649-131-1 Kt. : ca. EUR 19.90, ca. EUR 20.50 (AT), ca. sfr 34.70 - ISBN 3-86649-131-X Kt. : ca. EUR 19.90, ca. EUR 20.50 (AT), ca. sfr 34.70 Geschlechterforschung / Interdependenz / Aufsatzsammlung ; Feministische Theorie / Race-class-gender-relations / Queer Studies Heterogenität und Diversität stehen auf der Tagesordnung einer globalisierten Welt. In den Gender Studies sind im Rahmen der Debatten über Intersektionalität bzw. Interdependenz wichtige Impulse entwickelt worden, wie Gender, Sexualität, Ethnizität, "Rasse", Klasse und andere Kategorien zusammengedacht werden können. Das Buch bietet eine theoretische Reflexion dieser Diskussionen aus der Perspektive unterschiedlicher Fachdisziplinen sowie disziplinübergreifender Ansätze und entwickelt den Vorschlag, von Gender als interdependenter Kategorie auszugehen. Nach einer Einleitung beschäftigt sich Katharina Walgenbach mit der Bedeutung von Gender als interdependenter Kategorie. Antje Hornscheidt untersucht die sprachliche Kategorisierung als Grundlage und Problem des Redens über Interdependenzen. Gabriele Dietze, Elahe Haschemi Yekani und Beatrice Michaelis analysieren das Verhältnis von Intersektionalität und Queer Theory. Abschließend beschäftigt sich Kerstin Palm mit Objektivitätskritik als Ausgangsbasis für interdependenztheoretische Theorie und Praxis der Naturwissenschaften. |
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A 2264 Die Autorin Christine M. Klapeer setzt sich in "Queer.contexts" mit der Entstehung und der Rezeption des Begriffes "queer" sowie mit Queer Theory auseinander. Das Buch, eine Hochschulschrift aus dem Jahre 2003, leistet einen Beitrag zu gegenwärtigen Debatten um (Homo-)Sexualität und Fragen nach Identität in einer demokratischen Gesellschaft im 21. Jahrhundert und eröffnet neue Perspektiven auf scheinbare Normalitäten und Selbstverständlichkeiten. Klapeer stellt dar, dass der Begriff "queer" im deutschsprachigen Kontext vielfach als kurzer und "hip" klingender Sammelbegriff für Schwule, Lesben und Transgender-Personen verwendet wird. Der radikale politische Gehalt des Begriffs entstanden in seiner angloamerikanischen Bedeutungsgeschichte findet darin jedoch kaum Niederschlag. Dementsprechend findet "queeres" (Nach-)Denken in Österreich mehrheitlich in einem universitären Kontext statt und wird überwiegend von (Nachwuchs-)WissenschaftlerInnen und StudentInnen getragen. Das Buch macht deutlich, aus welchen politischen und theoretischen Kontexten sich "queer" zu einem Begriff mit besonderem politischem und theoretischem Gehalt entwickelt hat. In einem abschließenden Kapitel geht Klapeer auf die Verwendung, Bedeutung von "queer" und Queer Theory in Österreich ein. |
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F 944 Coyoacán nahe Mexiko City, ein früher Morgen im Juli 1954: Die 47-jährige Frida Kahlo liegt nach einer unruhigen Nacht in ihrem Bett. Sie spürt den Tod, überlässt sich aber nicht dem Schicksal, das ihr ein Leben lang übel mitgespielt hat. Die Entscheidung, wie sie stirbt, will sie selbst treffen. Zuvor lässt sie das Leben Revue passieren. Der Roman von Slavenka Drakulic ist eine fiktive Geschichte, geschrieben aus den Splittern einer Biografie. Was sie bei ihrer Erkundung nicht gefunden hat, war die engagierte Kommunistin Frida Kahlo. Die Beschreibung der Schmerzen - Krankheit und Leid, körperliche Schmerzen und seelische Qualen - nimmt einen Großteil des Buches in Anspruch, womit die Autorin auch in diesem Roman die Grundthemen ihres literarischen Werkes behandelt. |
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F 943 "Ich habe niemals Träume gemalt. Was ich dargestellt habe, war meine Wirklichkeit." Frida Kahlos Bilder erzählen von Schmerz und Verletzlichkeit, von Auflehnung und Courage. Sie ist eine Ikone geworden, die von einem Millionenpublikum verehrt wird. Das übersichtliche, bebilderte und gut recherchierte Buch von Karin Genschow eignet sich als Einführungslektüre zur mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo. Es beschäftigt sich mit ihrem Leben, ihrem Werk, und auch ihrer Wirkung, dem Phänomen "Frida Kahlo". |
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