Ausgewählte Neuzugänge

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Februar 2007

 

 

I A 2207
Deproduktion : Schwangerschaftsabbruch im internationalen Kontext
Sarah Diehl [Hrsg.]. - 1. Aufl.. - Aschaffenburg : Alibri, 2007. - 256 S. : Ill. ; 205 mm x 135 mm ISBN 3-86569-016-5 Kt. : ca. EUR 16.00
Schwangerschaftsabbruch / Aufsatzsammlung Literaturkritik /Kindestötung /Reproduktive Rechte Argentinien ; (Td) ; Südafrikanische Republik ; (Ta) ; Madagaskar ; (Ta) ; Eritrea ; (Ta) ; Nigeria ; (Ta) ; Kamerun ; (Ta) ; Nikaragua ; (Td) ; USA ; (Te) ; Simbabwe ; (Ta) ; Grossbritannien ; (Te) ; Serbien und Montenegro ; (Tb) ; Deutschland BR ; (Te) ; Surinam ; (Td) ; Schwangerschaftsabbruch ; (Gc~Gf) ; Reproduktive Gesundheit ; (Gf/Na) ; Film ; (If~Kb) ; Erfahrungsbericht ; (Kd)Laut

WHO stirbt weltweit alle sieben Minuten eine Frau an einem unsicheren Schwangerschaftsabbruch. Der von Sarah Diehl herausgegebene Sammelband verbindet historische Begebenheiten, kulturwissenschaftliche Perspektiven und persönliche Erfahrungsberichte von Frauen, Aktivistinnen und Wissenschaftlerinnen aus Ländern mit unterschiedlichen gesetzlichen Regelungen und stellt die Selbstverständlichkeit in Frage, mit der Frauen noch immer ihre reproduktiven Rechte und ihre körperliche Selbstbestimmung verwehrt werden. In einem ersten Abschnitt wird die Situation in einzelnen Ländern wie Argentinien, Südafrika, Madagaskar, Eritrea, Kamerun, Nigeria, Nikaragua und den USA behandelt. Die Beiträge des zweiten Abschnitts widmen sich dem Thema in Film und Literatur, u.a. am Beispiel der simbabwischen Schriftstellerein Yvonne Vera. Unter dem Titel "Geschichte der Selbstbestimmung" werden im dritten Abschnitt Themen wie das weibliche Wissen über abtreibende Pflanzen in Surinam oder die Individualisierung der Eugenik thematisiert. In den im letzten Abschnitt zusammengefassten Beiträgen "Persönliche Erfahrungen" kommen Frauen aus Argentinien, Großbritannien, Serbien und Deutschland zu Wort. Die Vielfalt der Beiträge zeigt, dass vom "Recht jedes Menschen auf reproduktive Gesundheit", das auf der Internationalen Konferenz über Bevölkerung und Entwicklung in Kairo 1994 ratifiziert wurde, nirgendwo ernsthaft die Rede sein kann.

 

I A 2209
Von Priesterinnen, Riot Girls und Dienstmädchen : Stimmen für eine feministische Globalisierung von unten
Sandra Lassak ; Katja Strobel (Hg.). - Münster : Inst. für Theologie und Politik, 2005. - 187 S. ; 21 cm. - (Institut für Theologie und Politik <Münster, Westfalen>: Edition ITP-Kompass ; Bd. 4) ISBN 3-9809421-2-0 kart. : EUR 13.00 NBN-Nr.: 06,B13,0032
Frau / Neoliberalismus / Globalisierung Globalisierung / Frau / Migration; Philippinen / Frau / Politisches Handeln / Spiritualität; Angola / Nachkriegszeit / Frau; Theologie der Befreiung / Sexualität / Globalisierung; Feministische Theologie / Migrantin / Queer Studies Brasilien ; (Td) ; Informeller Sektor ; (Rk)

Das Buch dokumentiert ein internationales Seminar zum Thema Frauen und Globalisierung. Politische und feministisch- theologische Herausforderungen, das 2004 in Münster stattfand. Eine zentrale Frage dabei war, ob sich angesichts von Globalisierungsprozessen Erfahrungshorizonte von Frauen aus Nord und Süd annähern. Wo und wie melden sich Frauengruppen zu Wort, wie kämpfen sie auf unterschiedliche Weise gegen die Auswirkungen von z.B. Privatisierungen, Flexibilisierung der Arbeit und den immer größer werdenden Effizienz-Druck auf alle Bereiche des Lebens? Gibt es Parallelen zwischen den Bewegungen von Frauen im Norden und im Süden? Und welche Unterschiede lassen sich feststellen? Das Thema der Migration von Frauen, das die Veränderungen in einer globalisierteren, d.h. informalisierten, flexiblen und damit prekären Arbeitswelt aktuell sehr deutlich macht, bildete einen thematischen Schwerpunkt. Das Buch gliedert sich in drei Teile: Globalisierung und Neoliberalismus: feministische Perspektiven, Feministisch-theologische Kontexte und Religion und Politik queer gelesen.

 

I C 643/XI
Sexuality and power in African literature
Martina Kopf (ed.). - 1. Aufl.. - Wien : ECCo, 2006. - 122 S. . - (Stichproben ; 6.2006 = Nr. 11) Geschlechterrolle / Homosexualität / Erotik / Literaturkritik ; Afrika ; (Ta~Tb) ; Nigeria ; (Ta) ; Simbabwe ; (Ta) ; Südafrikanische Republik ; (Ta) ; Kamerun ; (Ta) ; Tunesien ; (Ta) ; Sexualität ; (Nc~Nd) ; Macht ; (Lh) ; Film ; (If~Kb)

Die elfte Ausgabe der "Stichproben" fokussiert das Thema Sexualität und Macht in der afrikanischen Literatur. Ein Anliegen dieses mehrsprachigen Bandes ist es – so die Herausgeberin Martina Kopf –, Literatur als einen Ort sichtbar zu machen, der sowohl Ausbeutung und Unterdrückung von Sexualität reflektiert als auch selbstbestimmte Konzepte von Erotik und Begehren thematisiert. Und ein weiterer Aspekt ist jener der Manifestation von unterschiedlichsten Geschlechterkonzeptionen. Taiwo Oloruntoba-Oju analysiert am Beispiel nigerianischer Spielfilme die Repräsentation von weiblichen Strategien, Sexualität im Kampf um Macht und Kontrolle einzusetzen. Die Beiträge von Felicity Palmer, Bettina Weiss und Julian Tapprich beschäftigen sich mit der literarischen Inszenierung von Begehren und Erotik in den Werken Ivonne Veras (Simbabwe), Dianne Cases (Südafrika) und Werewere Likings (Kamerun) und untersuchen dabei u.a. die Dekonstruktion von Geschlechterstereotypen. Renaud Lagabrielle richtet seinen Blick auf männliche Homosexualität am Beispiel des tunesischen Autors Eyet-Chékib Djaziri und zeigt die enge Verknüpfung von Homophobie und Abwertung des Weiblichen in der Gesellschaft auf. Und für diejenigen, die sich nach dieser Lektüre weiter mit dem Thema (u.a. auch lesbischer) Sexualität in Afrika beschäftigen möchten, bietet die Literaturbesprechung Hanna Hackers zahlreiche Tipps zum Weiterlesen.

 

I D 554
Rüttimann, Karin
Der letzte Gast : Roman
1. Aufl.. - Berlin : Orlanda-Frauenverl., 2006. - 264 S. ; 19 cm ISBN 3-936937-36-2 kart. : ca. EUR 10.00 (DE) (freier Pr.), EUR 10.30 (AT), ca. sfr 17.80 CIP-Nr.: 06,N03,2151NBN-Nr.: 06,A19,2128
Marokko / Deutsche Frau / Reiseleiterin / Belletristische Darstellung / Roman

Sophie kam in Marokko, als sich ihre deutschen Eltern gerade auf Urlaub in Agadir befanden, bei einem Erdbeben auf die Welt. Mit über dreißig Jahren macht sie sich auf nach Marokko um ihre Familiengeschichte, zu erforschen. Sie lässt sich in Marokko nieder und arbeitet dort als Reiseleiterin in dem sie IndividualtouristInnen mit einem Geländewagen durch Marokko führt. Zur letzten Fahrt nimmt sie spontan einen jungen Zeichenlehrer aus der Schweiz mit auf eine Tour, bei der beide - Sophie und Daniel - den Spuren ihrer Vergangenheit und den Familiengeheimnissen folgen. Die beiden verlieben sich ineinander. Der Roman der deutschen Schrifstellerin Rüttimann beinhaltet eine Liebesgeschichte aber ist zugleich auch eine Liebeserklärung an die Landschaft, die Kultur und die Menschen in Marokko.

 

I A 2210
Feminists under fire : exchanges across war zones
Wenona Giles ; Malathi de Alwis ; Edith Klein ; Neluka Silva (Co-Eds.). Maja Korac ; Djurdja Knezevic ; Zarana Papic (Advisory Eds.). - 1. ed.. - Toronto : Between the lines, 2003. - xv, 238 S. : Kt. ; 23cm ISBN 1-896357-78-4
Krieg / Frau / Lebensbedingungen ; Bürgerkrieg ; (Bf~Le) ; Sri Lanka ; Serbien und Montenegro ; (Tb) ; Kroatien ; (Te) ; Friedensbewegung ; (Bb) ; Bosnien-Herzegowina ; (Te) ; Frauenbewegung ; (Ld)

This volume focuses on women living and working in conflict zones. The lives of women during the civil wars in Sri Lanka and the former Yugoslavia are being analyzwd. Problems of nationalism, ethnic conflict, and militarized violence are being discussed. The book is divided into three parts: the first section is about ethnic nationalism and the militarization of women; the second part discusses gendered violence in times of conflict and the third part is about politics and cultures of resistance. The authors explore commonalities and differences between Sri Lanka and the former Yugoslawia, and consequences for women, their societies, and feminist politics. The collection also addresses issues of domestic violence, rape, intermarriage, victimization, feminist organizing and anti-war activism, women's self-help organization, and political resistance. This vibrant collection emerges from The Women in Conflict Zones Network, an international collaboration of activists and scholars.

 

I C 746
Re-thinking sexualities in Africa
ed. by Signe Arnfred. - 2. ed.. - Uppsala : Nordiska Afrikainstitutet, 2005. - 276 S. : Ill. ISBN 91-7106-513-X
Afrika / Sexualverhalten / Aufsatzsammlung ; Afrika / Geschlechterrolle / Aufsatzsammlung ; HIV / Männlichkeit ; Sexualität ; (Nc~Nd) ; Namibia ; (Ta) ; Genitale Verstümmelung ; (Gd/Mb) ; Senegal ; (Ta) ; AIDS ; (Nb) ; Ghana ; (Ta) ; Mali ; (Ta) ; Tansania ; (Ta)

In this volume African and Scandinavian writers critically discuss existing concepts of sexuality and sexualities in Africa. The authors develop alternative approaches based on feminist, queer and postcolonial theory. The volume consists of twelf articles. Among the topics that are being discussed are female circumcision and HIV prevention. The book is divided into three parts: under Western eyes, problems of pleasure and desire, female agency. The articles of the first part are all polemic articles against established, mainstream lines of thinking regarding gender and sexuality in Africa. In the second part the articles focus on female and male lust and desire. The third section focuses on female agency. The articles are based on lectures that were being held 2002 in Sweden at a conference called "Contexts of gender in Africa".

 

I G 770
Muttenthaler, Roswitha
Gesten des Zeigens : zur Repräsentation von Gender und Race in Ausstellungen
Roswitha Muttenthaler ; Regina Wonisch. - 1. Aufl.. - Bielefeld : transcript, 2006. - 264 S. : Ill. ; 23 cm ISBN 3-89942-580-4 Pb. : ca. EUR 25.80, ca. sfr 45.20 NBN-Nr.: 06,N26,0035
Wien / Ausstellung / Ureinwohner / Präsentation; Wien / Ausstellung / Naturdarstellung / Präsentation; Wien / Frau <Motiv> / Kunst / Präsentation; Wien / Geschlechtsunterschied <Motiv> / Kunst / Präsentation; Wien / Ausstellungsraum / Präsentation; Ausstellung / Analyse / Methode; Race-Class-Gender-Relations / Ausstellungsraum ; Indigene Bevölkerung ; (Gc~Gh) ; Soziale Schicht ; (Gl) ; Museum ; (Mc)

Die beiden Autorinnen, beide selbst im Ausstellungs- und Museumsbereich tätig, analysieren im Hinblick auf die Kategorien "gender" und "race" und zum Teil auch "class" das Museum für Völkerkunde sowie das Natur- und Kunsthistorische Museum in Wien. Sie untersuchen auf welche Weise Bilder und Narrationen in Bezug auf diese Kategorien in den Ausstellungen dieser drei Museen vermittelt werden. In einem ersten theoretischen Teil werden für die Analyse relevante museologische und kulturwissenschaftliche Diskurse vorgestellt, während im zentralen Teil dann die Analyse selbst erfolgt. Abschließend erfolgt eine vergleichende Darstellung der jeweiligen Konstruktionen des Geschlechterverhältnisses sowie des "Eigenen" und des "Anderen".

 

I D 552
Skalli, Loubna H.
Through a local prism : gender, globalization, and identity in Moroccan women's magazines
Lanham, Md. : Lexington Books, 2006. - IX, 204 S. ; 24 cm ISBN 978-0-7391-1194-9 - ISBN 0-7391-1194-9 Marokko / Frauenzeitschrift / Identität / Geschlechterrolle / Globalisierung; Marokko / Massenmedien ; Medien ; (Kb)

Laubna H. Skalli untersucht das Zusammenwirken und die Machtverhältnisse zwischen einem - europäischen und amerikanischen - Kosmopolitismus und lokalen Definitionen von Geschlecht, Identität und Gemeinschaft in einer arabisch-muslimischen Kultur. Seit den späten 1980er Jahren haben sich in Marokko, einem postkolonialen muslimischen Staat, große politische, ökonomische und soziokulturelle Veränderungen vollzogen. Die Autorin analysiert am Beispiel der marokkanischen Frauenzeitschriften "Citadine" und "Femmes du Maroc" die Spannungen und das Zusammenspiel von globalen Mächten und lokalen Traditionen und betrachtet dabei schwerpunktmäßig deren Auswirkungen auf Geschlechterbilder und -rollen in der marokkanischen Gesellschaft. Unter Einbeziehung von Kommunikations-, Medien- und Kulturtheorien nimmt Skalli eine Um- bzw. Neudefinition von Kultur, Geschlecht und nationaler Identität im Kontext einer globalisierten Welt vor.

 

I E 739
Moon, Seungsook
Militarized modernity and gendered citizenship in South Korea
Durham, N.C. ; London : Duke University Press, 2005. - x, 254 p. : ill, ports., map. . - (Politics, history and culture) ISBN 0-8223-3627-8 - ISBN 0-8223-3616-2 (pbk) : £14.95 NBN-Nr.: GBA559038
Geschlechterrolle / Geschlechterforschung ; Südkorea ; (Tc) ; Modernisierung ; (A) ; Militarismus ; (Lc) ; Staat ; (Lk)

This book is a feminist analysis of the politics of membership in the South Korean nation over the last fourty years. The book is divided into two parts. The first section analyzes the time from 1963 until 1987 and the second part examines the time from 1988 until 2002. The author looks at the ambitious effort by which South Korea transformed itself into a modern industrial and militarized nation. Moon demonstrates that the pursuit of modernity in South Korea involved the construction of the anticommunist national identity and a massive effort to mold the populace into useful, docile members of the state. This process, which she terms militarized modernity, treated men and women differently. Men were mobilized for mandatory military service and then, as conscripts, utilized as workers and researchers in the industrializing economy. Women were consigned to lesser factory jobs, and their roles as members of the modern nation were defined largely in terms of biological reproduction and household management. Moon situates militarized modernity in the historical context of colonialism and nationalism in the twentieth century. She follows the course of militarized modernity in South Korea from its development in the early 1960s through its peak in the 1970s and its decline after rule by military dictatorship ceased in 1987. She highlights the crucial role of the Cold War in South Koreas militarization and the continuities in the disciplinary tactics used by the Japanese colonial rulers and the postcolonial military regimes. Moon reveals how, in the years since 1987, various social movements - particularly the women's and labor movements - began the still-ongoing process of revitalizing South Korean civil society and forging citizenship as a new form of membership in the democratizing nation.

 

I F 911
Davies, Catherine:
South American independence : gender, politics, text
Catherine Davies ; Clair Brewster ; Hilary Owen. - 1. ed.. - Liverpool : Liverpool University Press, 2006. - 321 S. : Ill. . - (Liverpool Latin American studies ; 7) ISBN 1-84631-027-X
Südamerika / Geschlechterforschung ; Unabhängigkeitsbewegung ; (Be) ; Brasilien ; (Td) ; Argentinien ; (Td) ; Chile ; (Td) ; Peru ; (Td) ; Kolumbien ; (Td)

In this book the writers discuss the role of gender in the independence struggles of South America. They analyze the wide-ranging debate about political rights, nationality and citizenship that accompanied the independence struggles and investigate the neglected role of gender in that discussion. Looking at published and unublished writings of women from Brazil, Argentina, Chile, Peru, the book traces the contradictions inherent in revolutionary movements that, while arguing for the rights of all, remained ambivalent, at best, about the place of women. Among the writers that are being examined are Simón Bolivar, Andrés Bello, Esteban Echeverria, Josefa Acevedo, Mercedes Marin, Delfina Benigna da Cunha, Ana de Barandas and Juana Manso. The book shows the complex role of women in shaping and challenging the vexed ideologies of independence.

 

I A 2208
Gender and slave emancipation in the Atlantic world
ed. by Pamela Scully and Diana Paton. - Durham, N.C. [u.a.] : Duke Univ. Press, 2005. - VI, 376 S. : Kt. ISBN 0-8223-3581-6 - ISBN 0-8223-3594-8 (pbk) : £15.95
Amerika / Sklaverei / Abschaffung / Geschlechterrolle / Aufsatzsammlung; Amerika / Frau / Abolitionismus / Geschichte / Aufsatzsammlung; Südafrika / Karibik Brasilien ; (Td) ; Kuba ; (Td) ; Puerto Rico ; (Td) ; Westafrika ; (Ta) ; Südafrikanische Republik ; (Ta) ; Karibischer Raum ; (Td)

This collection of 16 essays written by authors from the United States, Canada, Europe, the Caribbean, Brazil analyzes the slave emancipation from a gendered point of view. In the introduction a good overview of the impact and relevance of gender to slave emancipation is given. The book provides a comparative perspective on the way ideas of gender relations and identities shaped the struggle over resources, cultural practices, and political rights that followed the end of slavery in the Atlantic world. All the diverse actors in slave emancipation are being discussed: slaves, abolitionists, free people of color, state officials. The book is divided into three parts: Men, women, citizens; Families, land, labor; The public sphere in the age of emancipation.

 

I G 766
Pfluger-Schindlbeck, Ingrid
Verwandtschaft, Religion und Geschlecht in Aserbaidschan
Wiesbaden : Reichert, 2005. - IX, 208 S. : graph. Darst. ; 25 cm. - (Iran - Turan ; 8) Zugl.: Berlin, Freie Univ., Habil.-Schr., 2003 u.d.T.: Pfluger-Schindlbeck, Ingrid: Verwandtschaft, Religion und Geschlecht im postsowjetischen, ländlichen Aserbaidschan ISBN 3-89500-419-7 Pp. : EUR 69.00
Aserbaidschan / Verwandtschaft / Geschlechterbeziehung / Islam / Sozialordnung / Feldforschung; Aserbaidschan / Dorf / Islam / Religiöses Leben / Feldforschung / Völkerkunde; Geschlechterforschung; Kulturanthropologie ; (Gg~Gm~Mb)

Basierend auf ihren Feldforschungen in Aserbaidschan, setzt sich Pfluger-Schindlbeck in diesem Buch, welches ihre Habilitationsschrift ist, mit den Themen Verwandtschaft, Geschlecht und Religion in Aserbaidschan auseinander. Im ersten Teil des Buches beschäftigt sich die Autorin mit Verwandschaft und Affinität der BewohnerInnen eines Dorfes in Aserbaidschan in Bezug auf Geschlecht. Hierbei präsentiert sie neue Erkenntnisse für die allgemeine ethnologische Verwandtschaftstheorie sowie für die Geschlechterforschung. Der zweite Teil des Buches ist dem Bereich Religion und Kosmologie gewidmet. Hier werden die Themen religiöse Institutionen in sowjetischer und post-sowjetiwscher Zeit, Wahllfahrt, Traum und Wahrsagung, lebenszyklische Rituale, Krankheiten und Störungen des Lebenszyklus behandelt, wobei die Autorin auch hier zu neuen Erkenntnissen kommt.

 

I F 874
Allende, Isabel:
Inés del alma mia
Buenos Aires : Editorial Sudamericana, 2006. - 367 S. : Ill., Kt. ; 24,5 cm ISBN 950-07-2761-7
Suárez, Inés / Chile / Spanierin / Biographie / Roman

Esta novela está basada en la vida de Inés Suárez, una mujer extremeña cuyo esposo, Juan de Málaga, viaja al Nuevo Mundo en el s. XVI en busca de El Dorado. Años después ella decide ir en su búsqueda. Cuando recibe la noticia de que su esposo ha fallecido, se une al grupo de conquistadores que pretenden llegar a Chile. La fuerza de Inés le ayuda a sobrevivir ante todo tipo de percances: el viaje en barco, su llegada a Perú y cómo sale airosa de todas las situaciones gracias a sus habilidades femeninas mezcladas con un espíritu masculino. La parte más épica es la que se centra en el instinto de superviviencia cuando se lleva a cabo la travesía hasta Chile y cómo tienen que reaccionar frente al ataque de los indios mapuche, y la parte más amable es una espectacular historia de amor que tiene como protagonista a Pedro de Valdivia: un hombre ambicioso al que Inés consigue dominar y compartir con él la aventura de la conquista de Chile. La intuición femenina les ayuda a superar muchos percances y el amor entre ambos es tan potente que es inimaginable pensar en una separación. Las aspiraciones políticas de Pedro potenciarán la ruptura entre ambos pero la huella que dejará el conquistador en esta mujer fuerte y valiente perdurará hasta el resto de sus días. Los indios nunca llegan a aceptar que los conquistadores españoles se afinquen en sus tierras. Atacan y saquean Santiago y hay que comenzar de nuevo. Inés no se da por vencida y junto a Rodrigo de Quiroga, que ha sido hombre de confianza de Pedro de Valdivia reconstruyen la ciudad. Nace entre ellos una relación distinta, un amoradulto, que no se puede comparar a la relación de complicidad que había existido entre Inés y Pedro, pero que se traduce en estabilidad y confianza.

 

I E 735
The agency of women in Asia
ed. by Lyn Parker. - Singapore : Marshall Cavendish Academic, 2005. - III, 235 S. . - (Gender and women studies) ISBN 981-210-431-3
Asien / Frau / Alltag / Aufsatzsammlung; Heilerin / Geburt / Eheschließung; Indonesien ; (Tc) ; Singapur ; (Tc) ; Japan ; (Tc) ; Religion ; (Me) ; Medizin ; (Nc) ; Theater ; (Mc) ; Reichtum ; (Gl) ; Migration ; (Gc) ; Hausangestellte ; (Gb)

In attempting give depth and reality to the representation of everyday lives of women in Asia, this book works against two, almost oppositional, representations of Asian women. The first common representation is of victims - child prostitutes, battered maids and mail-order brides - and the second is the imagined subversive. Discarding these assumptions, the contributors assess the actual possibilities for and realizations of agency for women in various Asian cultures.

 

I G 757
Delmas, Clémence
Das Kopftuchverbot in Frankreich : ein Streit um die Definition von Laizität, Republik und Frauenemanzipation
Frankfurt am Main ; Wien [u.a.] : Lang, 2006. - 133 S. : Ill., graph. Darst. ; 210 mm x 148 mm. - (Europäische Hochschulschriften / Reihe 31, Politikwissenschaft = Sciences politiques = Political science ; 532) ISBN 3-631-54666-1 Pb. : EUR 27.50, EUR 27.50 (AT)
Frankreich / Muslimin / Kopftuch / Verbot / Debatte / Geschichte 2003-2004 / Kopftuchdebatte

Nach einer 15 Jahre währenden Kopftuchdebatte in Frankreich wurde 2004 ein Gesetz verabschiedet, das SchülerInnen das Tragen auffälliger religiöser Symbole verbietet. In der letzten Phase der Debatte, die in diesem Buch untersucht wird, haben PolitikerInnen, Vereine, Gewerkschaften, Intellektuelle und AkademikerInnen heftig um das Auslegungsmonopol nationaler Werte gekämpft. Die Debatte wird in einer jeweils laizistischen, republikanischen und feministischen Perspektive untersucht und historisch verortet. Die Analyse zeigt eine allgemeine Rückbesinnung auf sakralisierte nationale Werte, die Rückkehr zu einem kulturell definierten Assimilationsmodell und den schwierigen Umgang mit Pluralismus in Frankreich.

 

I G 763
Gruner-Domi, Sandra:
Latinas in Deutschland : eine ethnologische Studie zu Migration, Fremdheit und Identität
Münster [u.a.] : Waxmann, 2005. - 267 S. ; 21 cm. - (Internationale Hochschulschriften ; 439) Zugl.: Berlin, Humboldt-Univ., Diss., 2002 ISBN 3-8309-1458-X kart. : EUR 29.90
Deutschland / Lateinamerikanische Einwanderin / Ethnische Identität / Latina / Identität / Deutschland BR ; (Te)

Die Studie gibt anhand biographischer Erzählungen von Lateinamerikanerinnen Aufschlüsse über die geschlechtsspezifischen Verhältnisse, die Ursachen und den Verlauf ihrer Migration sowie über die Probleme, die sie in der neuen Gesellschaft vorfinden. Das Buch analysiert die persönliche Auseinandersetzung mit den in Deutschland dominierenden Diskursen über Integration und Identität. Sandra Gruner-Domi zeigt, wie Lateinamerikanerinnen imstande sind, parallel existierende Identitätsdiskurse für ihre Integrationsstrategie zu nutzen. Diese Flexibilität erlaubt ihnen, auch an von "Deutschen" benutzten Identitäten teilzuhaben. Die Untersuchung ergibt, dass die Suche der Frauen nach hybriden Identitäten aus dem Versuch resultiert, Ausgrenzung, Vorurteilen und kultureller Differenzierung zu entkommen.

 

I F 873
Brennan, Denise:
What's love got to do with it? : transnational desires and sex tourism in the Dominican Republic
Durham, N.C. : Duke University Press, 2004. - XII, 280 S. : Ill., Kt. ; 24cm. - (Latin America otherwise) ISBN 0-8223-3259-0 - ISBN 0-8223-3297-3 (pbk.) : £16.95
Dominikanische Republik / Sextourismus; Prostitutionstourismus ; (Gd/Ge)

In locations around the world, sex tourism is a booming business. "What's Love Got to Do with It?" is an in-depth examination of the motivations of workers, clients, and others connected to the sex tourism business in Sosua, a town located on the northern coast of the Dominican Republic. Denise Brennan considers why Dominican and Haitian women move to Sosua to pursue sex work, and she describes how the sex tourists, primarily Europeans, come to Sosua to buy sex cheaply and live out racialized fantasies. For the sex workers, Brennan explains, the sex trade is more than a means of survival - it is an advancement strategy that hinges on their successful "performance" of love. Many of these women, she reveals, seek to turn a commercialized sexual transaction into a long-term relationship that could lead to marriage, migration, and a way out of poverty. Illuminating the complex world of Sosua's sex business in rich detail, Brennan draws on extensive interviews not only with sex workers and clients, but also with others who facilitate and benefit from the sex trade. She weaves these voices into an analysis of Dominican economic and migration histories to consider the opportunities - or lack thereof - available to poor Dominican women. She shows how these women, local actors caught in a web of global economic relations, try to take advantage of the foreign men who are in Sosua to take advantage of them. Through her detailed study of the lives and working conditions of the women in Sosua's sex trade, Brennan raises important questions about women's power, control, and opportunities in a globalized economy.

 

I A 2159
Wright, Melissa W.:
Disposable women and other myths of global capitalism
London : Routledge, 2006. - XII, 195 S. ISBN 0-415-95144-5 (hbk.) - ISBN 0-415-95145-3 (pbk) : £15.99
China VR(Tc); Mexiko(Td); Freie Produktionszone(Rl); Maquiladora

Everyday, around the world, women who work in the Third World factories of global firms face the idea that they are disposable. Melissa W. Wright explains how this notion proliferates, both within and beyond factory walls, through the telling of a simple story: the myth of the disposable Third World woman. This myth explains how young women workers around the world eventually turn into living forms of waste. The book follows this myth inside the global factories and surrounding cities in northern Mexico and in southern China, illustrating the crucial role the tale plays in maintaining not just the constant flow of global capital, but the present regime of transnational capitalism. The author also investigates how women challenge the story and its meaning for workers in global firms. These responses illustrate how a politics for confronting global capitalism must include the many creative ways that working people resist its dehumanizing effects.

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