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Ausgewählte Neuzugänge Hier finden Sie ausgewählte Neuzugänge der Bibliothek
der Frauensolidarität, die von Ihnen auch direkt über Internet
reserviert werden können (unter www.eza.at/literatur).
Juni 2006 |
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I D 519 Hochschule(Dd); Literatur(Mc); Fundamentalismus(Lc); Islam(Me); Frauenrechte(Gk); Mädchenerziehung(Dc); Zensur(Ld); Erlebnisbericht Zwei Jahre lang trifft sich jeden Donnerstagmorgen eine Hand voll Studentinnen der Literaturwissenschaft im Wohnzimmer ihrer ehemaligen Professorin, der Autorin dieses Buches, um über westliche Literatur zu diskutieren. Das Zimmer wird so zu einem Ort der Grenzüberschreitung, denn das Gelesene fällt unter die strenge Zensur der Khomeni-Diktatur. Das klandestine Lesen aus den Werken Nabokovs, Fitzgeralds, James' und Austens verleiht den Träumen der ausgehungerten Seelen wieder Farbe, wie eine der jungen Leserinnen bemerkt. Die besondere Fähigkeit der Professorin, ihren StudentInnen den Zusammenhang von Fiktion und Realität zu vermitteln, den Roman Lolita so zu lesen, dass der Alltag nach der islamistischen Revolution sich darin spiegelt, lässt auch die Leserin zur faszinierten Hörerin werden. Aus den USA zurückgekehrt, in der Hoffnung auf eine neue, linke Gesellschaftsordnung nach dem Sturz des Schahs, schlägt Nafisi schon bald der fundamentalistische Wind entgegen, der jedes freie Denken verbietet. Da sind sich Zensoren uneinig, ob man ein Buch frei geben soll, weil darin zum Glück keine Frauen vorkommen oder es gerade deswegen zu verbieten sei. Da agitieren islamistische Studentenführer gegen den großen Gatsby, als sei er der realexistierende US-Präsident, und da werden Andersdenkende von der Uni vertrieben. Wie wichtig das Lesen, die Phantasie für die Aufrechterhaltung eines menschenwürdigen Lebens in Zeiten des Krieges ist und wie es das Aufbegehren gegen Herrschaft nährt, führt uns dieses Buch vor Augen. |
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I D 522 Iran(Tb); Menschenrechtsarbeit(Ld); Biographie(Kd); Autobiographie; Rechtsanwältin; Preisträgerin Mit nicht einmal 30 Jahren wurde Shirin Ebadi als erste Frau im Iran zur Richterin ernannt und übernahm schließlich den Vorsitz des Teheraner Gerichts. 1979 wurde sie im Zuge der islamischen Revolution ihres Amtes enthoben und zur Sekretärin degradiert. Sie entschloss sich, Anwältin zu werden. Im Jahr 2000 wurde sie aufgrund ihrer Tätigkeit als Verteidigerin vor Gericht angeklagt. Doch weder Einzelhaft noch Berufsverbot konnten Shirin Ebadi von ihrem Kampf für Freiheit und Menschenrechte abhalten. Ihr besonderes Engagement gilt dabei den Rechten von Frauen und Kindern. Ein Leben zwischen Verfolgung, Demütigung und Verhaftung und ein Zeugnis politischen Muts und Engagements: das Buch der ersten Richterin des Iran und der ersten muslimischen Friedensnobelpreisträgerin. |
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R 3/26 The complicated link between women and religion in the Middle East has been a source of debate for centuries, and has special resonance today. Whether religion reinforces female oppression or provides opportunities for women - or a combination of both - depends on time, place and circumstance. This book seeks to contextualize women's roles within their religious traditions rather than through the lens of a dominant culture. Gender, Religion and Change in the Middle East crosses boundaries and borders, and will appeal to a global audience. This book provides a comprehensive survey of women in Muslim, Jewish and Christian communities in the Middle East during the last two centuries. The authors consider women's defined roles within these religious communities, as well as exploring how women themselves develop and apply their own strategies within religious societies. The wide-ranging accounts draw on case studies from Iran, Turkey, Afghanistan, Israel, Jordan, Egypt, Palestine and Lebanon since 1800. |
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I G 717 In this research commissioned by WIDE to the Bulgarian Gender Research Foundation, BGRF looked at the long-term affects the concession of Sofia water supply and wastewater services to external corporations has on women. This undertaking has proven that crucial provisions to human development and gender equality are greatly compromised. The study highlights the inconsistencies found in the regulation of trade and compliance to several ratified human rights treaties such as CEDAW and the ICESCR, which Bulgaria is a member to. The research analysed the fundamental impacts caused by privatisation of public services and its implication on women, whom are most susceptible to such change. |
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II D 413 Ein wichtiges Element in der iranischen Teppichproduktion sind die von Nomadinnen geknüpften Teppiche - bekannt unter dem Namen 'Gabbeh Teppich'. Durch den Wandel der Gesellschaft sind die NomadInnen mit völlig neuen sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Am Beispiel der jungen Nomadin Jayran bringt der Autor den LeserInnen dieses Bildbandes das Alltagsleben der Frauen und die Tradition und Kunst des Teppichknüpfens in der Fars-Region im Südiran näher. Mit dem Buch werden breite Teile der iranischen Öffentlichkeit, aber auch die NomadInnen selbst auf den Reichtum der Tradition des NomadInnentums hingewiesen. Ohne den Rückhalt aus der sesshaften Bevölkerung kann es den NomadInnen kaum gelingen, ihren Lebensraum langfristig zu erhalten. Dementsprechend soll das Buch die Bewusstseinsbildung zur Erhaltung dieser Kultur vor Ort und in den Konsumländern der Teppiche unterstützen. |
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I G 721 Shirin Neshat - in New York lebende Iranerin - ist eine der gefragtesten und meistdiskutierten Künstlerinnen der Gegenwart. Ein besonderer Aspekt ihrer künstlerischen Arbeit ist ihre Bezugnahme auf moderne persische Literatur aus der Feder iranischer Schriftstellerinnen wie Shahrnush Parsipur, ein Aspekt, dem sich Maryam Mameghanian-Prenzlow im einleitenden Essay widmet. Das Bändchen enthält weiters die Rede Shirin Neshats im Neuen Berliner Kunstverein 2004, ein Interview der Künstlerin mit Anja Osswald und Maryam Mameghanian-Prenzlow sowie eine Filmographie und eine Bibliographie. Zahlreiche Abbildungen der Werke Neshats illustrieren die Publikation. |
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II B 188 This report uniquely focuses on national reporting of sex disaggregated statistics in such areas as demographics, health, education, work, violence against women, poverty, human rights and decision-making. This is the fourth Worlds Women report since 1990. The previous three focused on statistical trends in the situation of women. Five years ago, the Worlds Women report emphasized that there was a lack of sex disaggregated data and that the improvement of national statistical capacity - the ability to provide timely and reliable statistics - is essential for improving gender statistics. As a response to the concerns raised in the previous issue," The Worlds Women 2005: Progress in Statistics" reviews and analyses the current availability of data and assesses progress made in the provision of national statistics, as opposed to internationally prepared estimates, relevant to gender concerns during the past 30 years. This report proposes a set of strategies to strengthen national capacity to collect and report statistics and also for improved mainstreaming of gender concerns. |
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I G 720 Die Literaturen Südosteuropas sind aus verschiedenen Gründenwenig bekannt und zudem nicht selten marginalisiert. Gleichwohl ist, so Tzveta Sofronieva, eine anstehende Entdeckung der Literaturen der (süd)osteuropäischen Peripherie zu konstatieren, die "einerseits das Zentrum in Frage stellen und damit seine Entwicklung fördern und anderseits die Verbindung zu den Denkweisen außereuropäischer Kulturen erleichtern. Interkulturelle Begegnungen, vor allem die Bekanntschaft mit den Sprachen und der Literatur anderer macht die Differenzen und die Ähnlichkeiten der Sichtweisen der Menschen besser begreifbar, sensibler beobachtbar und - besonders wichtig - emotional erfahrbar." In diesem Kontext stellt "Frauen schreiben" Positionen von Schriftstellerinnen aus verschiedenen südosteuropäischen Ländern vor, denen bei aller individueller Unterschiedlichkeit der selbstbewusste und "lange Atem von Langstreckenläuferinnen" (Magda Cârneci) gemeinsam ist. Der Band enthält sowohl literaturtheoretische Beiträge als auch Gedichte und Erzählungen. |
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I E 708 The author, now a scholarship student at an American university, writes of her daily life in war-besieged Baghdad. She describes the events just prior to the U.S. and Britain's "shock & awe" attack on Iraq. Her family braces for the imminent onslaught, the tension growing. From worrying about who will take care of the dogs when the family evacuates to finding enough insulin for her diabetic sister, she shows what it's like to live with war. Al-Windawi describes wearing a mask to filter air tainted by the noxious fumes from oil fires around the city and from the dust that the bombs and sandstorms stir up. She writes about the rumbling approach of B52's and the barrage of bombs that makes her house shudder. Interspersed are the refreshing dreams and goals of a bright and self-motivated young woman. Perhaps some of the emotion has been distilled through translation, as Thura seems removed from the action, panning through the terror to present the facts. Perhaps it's self-preservation. Politicalsentiments occasionally poke through, but the focus is on explicitly and calmly exposing the ravages of war on the vulnerable members of society. A postscript describes the author's reaction to the capture of Saddam Hussein. |
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I D 528 Nach einem guten Essen im Hause Satrapi begeben sich die Männer zum Mittagsschlaf und die Frauen in die Küche. Marjane muss sich um den Samowar kümmern. Endlich unter sich, reden die Frauen frisch drauf los. Da wird kein Thema ausgelassen, ob Drogen, Männer, Sex, oder heiße Tipps, wie frau ihre Jungfräulichkeit wieder herstellen kann. Die Iranerin Marjane Satrapi bietet uns einen humorvollen Einblick in den Alltag der bürgerlichen Frauen Teherans. Sie legt nach ihrem Welterfolg "Persepolis" einen weiteren Comic vor, der Einblick in die iranische Gesellschaft gewährt. |
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I A 2146 The failure of orthodox economic models to generate growth and eradicate poverty has led to a renewed interest in social policy and social institutions. While there is enormous debate on the scope and values of social policy, gender has been the silent term in these debates. This book illustrates why both academic research and policy thinking need to factor-in gender hierarchies and structures if they are to address some of the key challenges of contemporary societies: the widespread informality and insecurity of paid work and the crisis of care. |
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I E 707 Women make up about half of the worlds migrants, so the international migration of women has been attracting significant attention in recent years. Most agree that global restructuring increasingly forces a large number of women in developing countries to emigrate to richer countries. But is poverty the only motivating factor? In "Women in Motion", Nana Oishi examines the cross-national patterns of international female migration in Asia. Drawing on fieldwork in ten countries - both migrant-sending and migrant-receiving - the author investigates the differential impact of globalization, state policies, individual autonomy, and various social factors. This is the first study of its kind to provide an integrative approach to and a comparative perspective on female migration flows from multiple countries. |
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I A 2147 Inseln sind Orte für Träumereien. Und Träume sind der Rohstoff der Tourismusindustrie. Dieser Band blickt hinter die touristischen Kulissen so genannter "Trauminseln": Die AutorInnen beleuchten gesellschaftliche und politische Realitäten von Zypern bis Rapanui und von der Dominikanischen Republik bis Mauritius. Kindersextourismus ist dabei ebenso Thema wie die Traumata durch Bürgerkrieg und Tsunami auf Sri Lanka oder die sozialistische Utopie auf Kuba. Der Tourismus, als eine der Triebfedern der Globalisierung, ist häufig Teil der Probleme - und gleichzeitig eine der wenigen Hoffnungsbranchen für kleine Inseln. |
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II A 2161 Einleitend beschäftigt sich die Broschüre mit den verschiedenen Formen von FGM, deren Verbreitung, deren medizinischen und psychologischen Konsequenzen sowie den Gründen für deren Durchführung. Danach werden Initiativen von amnesty international und der UNO zur Abschaffung von FGM vorgestellt. Es folgen eine Betrachtung des Themas unter dem Aspekt der Menschenrechte sowie Strategien zur Veränderung. Abschließend gibt eine Länderliste Auskunft über die rechtliche Situation und die Verbreitung von FGM in afrikanischen Ländern. . |
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I A 2145 This research was funded by an ILO Global Programme, Strategies and Tolls against Social Exclustion and Poverty (STEP), Women in Informal Employment: Globalizing Organizing (WIEGO) and the World Bank. The book talks about the increase in the number of workers in tenuous work situations, working with no contracts or with contracts which offer little or no social protection across the world. The authors contend that women workers in the developing world form a large sub-segment of the working population that is at particular risk. The core question posed by the authors in this book about social protection is: Under what conditions can what kind of workers in the informal economy (an despecially poorer women) get access to what core measures of provision, which can be incrementally improved upon in the future? They also outline a framework within which to view life-cycle risks faced by workers under informal contracts. They consider the specific risks that women workers face, which need specific forms of intervention. They also review some innovative social protection programs around the world that have taken steps towards long-term comrehensive social protection coverage for the more vulnerable groups of workers. They question some basic models of labor, gender, public and private and formal and informal sector dichotomies that hinder the development of such programs. They argue for a new and different assessment based on open participation and new roles for different actors in civil society. They also suggest some ways for fruitful collaborations between state and non-state actors.
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