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2018

Stellungnahme zum Interview mit Frauenministerin Bogner-Strauß im Ö1-Mittagsjournal

Frauenministerin Bogner-Strauß rechtfertigt im Ö1 Mittagsjournal die Streichung der Förderungen für die Frauensolidarität u.a. damit, dass hier eine "Radiosendereihe" gemacht wurde, die sich mit den "Auswirkungen von Olympia in Brasilien beschäftigt hat".

Wie viele Medien haben wir uns in der Zeitschrift frauen*solidarität und der Sendereihe "Globale Dialoge" kritisch mit den sozialen und ökologischen Folgen von Mega-Sport-Events auseinandergesetzt und dabei besonderes Augenmerk auf die Auswirkungen auf Frauen gelegt - etwa die Frauenarbeit in der Sportkleidungsproduktion. Denn wir halten es für wichtig, die Schattenseiten dieser Events ins Licht der Öffentlichkeit zu bringen, ihre globale Dimension zu beleuchten sowie die Mitverantwortung und Handlungsmöglichkeiten von teilnehmenden Ländern aufzuzeigen.

Frauen*solidarität und Globale Dialoge sind die einzigen feministisch-entwicklungspolitischen Medien im deutschsprachigen Raum. Wir beschäftigen uns mit Frauenanliegen im globalen Kontext. Wir widmen uns einer Vielzahl von Themen, die oft zu kurz kommen. Übrigens sehr häufig auch - dem von der Frauenministerin so gerne zitierten Thema - Gewalt gegen Frauen. Denn wir sind überzeugt davon: Emanzipatorische Bildungs-und Öffentlichkeitsarbeit kann vorbeugend gegen Gewalt und Ausbeutung wirken.

Kontakt für Rückfragen:

- Frauen*solidarität, Wien, 01-3174020-0, office@frauensolidaritaet.org, http://www.frauensolidaritaet.org/

Zum Nachhören:

https://oe1.orf.at/player/20180728/520750

http://www.oe24.at/tv/fellnerlive-live/Fellner-Live-Juliane-Bogner-Strauss-im-Interview/343074513

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