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© Dominik Stoppacher

Aktuelles

Verleihung des Österreichischen Entwicklungsforschungspreises 2017 an die Frauen*solidarität

Im Rahmen der 7. Entwicklungstagung in Graz erhielt die Frauen*solidarität für 35 Jahre frauenspezifische Bildungs- und Forschungsarbeit im Bereich Entwicklungs- und Genderforschung gemeinsam mit der ÖFSE am 17. November den Preis für Entwicklungsforschung 2017. Der Nachwuchspreis ging an Salomé Ritterband.

Österreichischer Entwicklungsforschungspreis 2017

Am 17. November erhielt die Frauen*solidarität im ehrwürdigen Rahmen der Aula der Universität Graz den Preis für Entwicklungsforschung 2017, der von Kommission für Entwicklungsforschung (KEF) aus Mitteln des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) vergeben wird.

Moderiert wurde der Abend von Dr. Andreas Obrecht, dem Leiter der KEF. Sektionschefin Barbara Weitgruber, Mitarbeiterin des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft  leitete die Zeremonie mit allgemeinen Informationen zum „Entwicklungsforschungspreis“ ein, die Laudatio für die beiden Organisationen hielt der Vorsitzende der Preisjury Univ. Prof. Dr. Erich Thöni, Dr.in Gabriele Habinger, Sozialanthropologin und Mitglidied der Preisjury, die Laudatio für Salomé Ritterband.

Die Wahl der Frauen*solidarität wurde begründet mit 35 Jahren frauenspezifischer Bildungs- und Forschungsarbeit im Bereich Entwicklungs- und Genderforschung sowie der entwicklungspolitisch relevanten Durchführung frauenspezifischer Projekte mit nationalen und internationalen Partner_innenorganisationen. Für die Frauen*solidarität waren die Geschäftsführerin Mag.a Claudia Temper sowie die Vorstandsobfrau Mag.a Ulrike Lunacek vertreten.

„Das ist vor allem eine wichtige Ehrung für 35 Jahre feministisch-entwicklungspolitisches Engagement und eine Wertschätzung dafür, was hunderte Ehrenamtliche, Mitarbeiterinnen, Vorstandsmitglieder, Autorinnen, Praktikantinnen und Radiomacherinnen in diesen Jahren geleistet haben“, so Ulrike Lunacek in ihrer Dankesrede. „Der Preis bestärkt uns, weiter Öffentlichkeit zu schaffen für die Lebensbedingungen von Frauen weltweit, für ihre Kämpfe, ihre Erfolge, aber auch für die Schwierigkeiten, die sie vorfinden.“

Im Anschluss an die Verleihung gab die Vorsitzende des KEF-Kuratoriums Univ.-Doz. Dr. Ruth Kutalek einen kurzen Ausblick über die kommende Zeit und eröffnete den Ausklang der würdigen Preisverleihung.


 

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