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Alternativengipfel
Nähere Informationen: www.alternativas.at Nachlese: Feministische Interventionen am EA2 Die feministischen Frauen, insbesondere jene, die
den Workshop "Feministische Interventionen" mitgemacht haben,
zeigten sich sehr unzufrieden mit der mangelnden Sichtbarkeit von Aktivistinnen
und feministischen Positionen auf dem Alternativengipfel Enlazando Alternativas
2. Frauen, feministische Organistionen und Frauenbewegungen gehören v.a. in Lateinamerika zum engagiertesten Teil der neuen sozialen Bewegungen, die gegen die negativen Auswirkungen des Neoliberalismus kämpfen. Sie sind auch massiv von Repression betroffen und führen ihren Kampf oft unter Lebensgefahr. Ihre Bedeutung muss anerkannt, gewürdigt und unterstützt werden - auch und gerade von den sozialen Bewegungen selbst. Wir dokumentieren hier die Feministische Deklaration zum EA2 in Deutsch und Spanisch. Die offizielle Schlusserklärung finder sich unter www.alternativas.at
Das Medienportal ctv-net.org veröffentlicht in den
nächsten Tagen mehrere Vorberichterstattungen
über den kommenden Alternativgipfel "Enlazando Alternativas". Aktivitäten der Frauensolidarität rund um den Alternativengipfel (Termine)
Enlazando Alternativas 2 Die Frauensolidarität unterstützt die Initiative "Enlazando alternativas 2" und ruft gemeinsam mit anderen NGOs und sozialen Bewegungen aus Europa und Lateinamerika zum Alternativengipfel nach Wien auf. Warum ist ein Alternativengipfel nötig? In den vergangenen Jahren
wurde in der öffentlichen Debatte vermehrt die Position vertreten, dass
die Europäische Union das Potenzial zu einer besseren Weltmacht besäße
und der aggressiven Außenpolitik der Vereinigten Staaten zivilgesellschaftliches
Paroli bieten könne. Dieser Eindruck wurde nicht zuletzt durch das Nein
einer Gruppe von EU-Ländern um Frankreich und Deutschland zum Irakkrieg
im Frühjahr 2003 bestärkt. Dieses Verhalten lässt sich besonders plastisch an den außenhandelspolitischen Verhandlungen der EU mit den lateinamerikanischen Staaten verdeutlichen. Spätestens seit dem Gipfel zwischen der EU und den Staaten Lateinamerikas und der Karibik im Mai 2004 in Guadalajara hat die EU eine klare, in sich kohärente Strategie formuliert. Sie will den gesamten Subkontinent mit Handelsverträgen überziehen: Abkommen mit Mexiko (2000) und Chile (2003) sind bereits in Kraft. Ein Vertrag mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten wird verhandelt, liegt aber infolge des Widerstands der Cono Sur-Länder seit Herbst 2004 auf Eis. Verhandlungen mit den mittelamerikanischen, den Anden- und Karibikstaaten sind in Vorbereitung oder im Anlaufen. Die Inhalte der Verträge: Liberalisierungen im Handel und Investitionsbereich, die Durchsetzung intellektueller Eigentumsrechte und Klauseln zur staatlichen Güterversorgung, die den politischen und ökonomischen Handlungsspielraum der lateinamerikanischen Länder massiv einengen. |
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