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BESSER.FAIR. Plakataktion zu Arbeitsrechten von Frauen in der Blumenindustrie Unter dem Titel "BESSER.FAIR" stellen die Frauensolidarität und FIAN die Arbeitsrechte von Frauen in der Blumenproduktion ins Zentrum des öffentlichen Interesses.Die Plakataktion startet am 25. August bei der Tullner Blumenmesse. Die Globalisierung der Weltwirtschaft hat vor rund 30 Jahren auch die Blumenindustrie erfasst. "Gerade in der kalten Jahreszeit haben Schnittblumen in Österreichs Blumengeschäften bereits eine halbe Weltreise hinter sich. Um den Preis für die KonsumentInnen hier attraktiv zu halten, wird oftmals bei den arbeitsrechtlichen Standards und den Umweltstandards in den Produktionsländern, wie Ekuador, Kolumbien, Kenia und Simbabwe, gespart. Diese Situation trifft besonders Frauen, da vor allem sie in der Blumenproduktion tätig sind," erklärt Veronika Mayr von der Frauensolidarität. Gerade bei Blumen ist es einfach für faire statt unfaire Arbeitsbedingungen zu sorgen und eine gesunde Umwelt zu erhalten. FLP, das Flower Label Programm von FIAN, bietet eine wirkungsvolle Alternative zur herkömmlichen Blumenproduktion." FLP-Farmen werden einmal jährlich kontrolliert. Es wird darauf geachtet, dass es keine Kinderarbeit gibt, dass die ArbeiterInnen eine fixe Anstellung und eine geregelte Arbeitszeit haben und die Löhne existenzsichernd sind," berichtet Margot Fassler von FIAN. Weiters werden Gewerkschaftsfreiheit und Gesundheitsschutz für ArbeiterInnen garantiert. Um dem Gebot der Nachhaltigkeit gerecht zu werden, ist ein verantwortlicher Umgang mit natürlichen Ressourcen ein zusätzliches Kriterium. "Die Botschaft des Plakats lautet: "Fragen sie nach fair produzierten Blumen!" Das Sujet wurde aus den Arbeiten der Klasse für Werbegraphik an der Wiener Universität für Angewandte Kunst ausgewählt. Die StudentInnen haben sich mit großem Engagement mit dem Thema auseinander gesetzt, damit faire Blumen immer mehr KäuferInnen finden. FIAN und die Frauensolidarität hoffen, dass sich auch die FloristInnen an der Werbeaktion zahlreich beteiligen werden, damit die KonsumentInnen faire Blumen in den Geschäften vorfinden. Mit dem Kauf fair produzierter Blumen können KonsumentInnen in Österreich die Lebenssituation von Frauen und ihren Familien in den Produktionsländern verbessern. Plakatiert wird in Tulln, Wien, St. Pölten und Salzburg. Mit verschiedenen Aktionen werden die Frauensolidarität, FIAN und Südwind Regionalstellen in diesen Städten auf ihr Anliegen aufmerksam machen. Offizieller Start der Plakataktion ist der 25. August 2005. Im Rahmen der Tullner Messe (25. - 29. August) können sich, FloristInnen und KonsumentInnen am Stand von FLP informieren. In Wien wird es am 4. September 2005 eine Filmvorführung und eine Ausstellung im Top Kino geben. In St. Pölten ist in Zusammenarbeit mit der Südwind Regionalstelle St.Pölten für den 8. September eine Straßenaktion und für den 25. September eine Filmvorführung im Cinema Paradiso geplant. In Salzburg stehen am 14. September mit der Südwind Regionalstelle Salzburg eine Straßenaktion, eine Lesung und eine Diskussionsveranstaltung auf dem Programm, um KonsumentInnen, FloristInnen und PolitikerInnen über die Arbeitssituation von Frauen in der Blumenindustrie und die Alternative fair produzierter Blumen zu informieren. Nähere Informationen gibt es bei Veronika Mayr 01/317 40 20 351 oder 0699/12139733 oder v.mayr@frauensolidaritaet.org und www.frauensolidaritaet.org, www.fian.at und www.flower-label-programm.org. |
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