Verhaltenskodizes für Multinationale Unternehmen

CoC – Eine Informations- und Mobilisierungskampagne
der Frauensolidarität für MultiplikatorInnen
unter besonderer Berücksichtigung der Süd- und Frauenperspektive

 

Neuauflage: Let's wear fair

Die Broschüre richtet sich an Jugendliche, die Hauptzielgruppe aller Jeans-Produzenten. An Hand konkreter Beispiele von jungen Textilarbeiterinnen werden die Bedingungen bei der Jeans-Produktion geschildert – leicht verständlich und ohne Umschweife. Die Broschüre macht klar, wie einfach es wäre, die Lebensverhältnisse der Betroffenen zu verbessern. Und was die Leser/innen selbst machen können, wenn sie nicht tatenlos zusehen wollen: sei es durch Beteiligung an Postkartenaktionen oder den Kauf von Hanf-Jeans. Die Jeansbroschüre Let’s wear fair kann in ihrer neuen Auflage unter office@frauensolidaritaet.org zum Preis von 2 EUR bestellt werden.

BESSER. FAIR.

Plakataktion zu Arbeitsrechten von Frauen in der Blumenindustrie

Unter dem Titel "BESSER.FAIR" stellen die Frauensolidarität und FIAN die Arbeitsrechte von Frauen in der Blumenproduktion ins Zentrum des öffentlichen Interesses.

Die Plakataktion startet am 25. August 2005 bei der Tullner Blumenmesse. Die Globalisierung der Weltwirtschaft hat vor rund 30 Jahren auch die Blumenindustrie erfasst. "Gerade in der kalten Jahreszeit haben Schnittblumen in Österreichs Blumengeschäften bereits eine halbe Weltreise hinter sich. Um den Preis für die KonsumentInnen hier attraktiv zu halten, wird oftmals bei den arbeitsrechtlichen Standards und den Umweltstandards in den Produktionsländern, wie Ekuador, Kolumbien, Kenia und Simbabwe, gespart. Diese Situation trifft besonders Frauen, da vor allem sie in der Blumenproduktion tätig sind," erklärt Veronika Mayr von der Frauensolidarität. weiter



BESSER. FAIR.

Fair produzierte Blumen...
...das Flower Label Programm (FLP)

Derzeit gibt es mehr als 70 SchnittblumenproduzentInnen in Lateinamerika und Afrika, die sich alljährlich nach dem ICC (International Code of Conduct, den es für FLP seit 1998 gibt) prüfen lassen. Ihre Schnittblumen erhalten das FLP-Gütesiegel für eine menschenwürdige und umweltverträgliche Schnittblumenproduktion und werden von FLP-FloristInnen in Österreich verkauft.

Weitere Informationen zu FLP und die österreichischen FLP-FloristInnen sind auf der Homepage von FIAN zu finden! www.fian.at


Sie können die Liste auch direkt hier herunterladen: FLP_HändlerInnen

CRUZ EMILIA RANGEL,
Mitbegründerin des FLP-Flower-Label-Programms, des ersten öko - sozialen Gütesiegels für Schnittblumen aus den Ländern des Südens erhält den SOLIDAR Silver Rose Award 2005!
weiter


BESSER. FAIR.

Veranstaltungen rund um die Plakataktion

z.B. in WIEN
Am Sonntag, 4. SEPTEMBER wird im Rahmen einer Filmmatinee die Aktion vorgestellt und die Ausstellung BESSER.FAIR. eröffnet. Gezeigt werden die Arbeiten der Studierenden der Klasse für Werbegraphik der Wiener Universität für Angewandte Kunst, die sie für die Plakataktion entworfen haben.
Filmmatinee: "Maria voll der Gnade" und "Blumengrüße vom Äquator", danach Ausstellungseröffnung. Es wird zum anschließenden Frühstück eingeladen.
Zeit: 12.00 Uhr Ort: Top Kino, Rahlgasse 1

weitere Veranstaltungen und Termine

Fotos etc. zur Aktion in Salzburg (14.09.2005):
http://www.salzburg.spoe.at/land/content/view/full/17240/

BESSER. FAIR.

Rosen für die reiche Welt

Gezüchtet in Europa, angebaut in Ecuador, verkauft in Hamburg und New York – das globale Geschäft mit der schönsten Blume. weiter

(Quelle: Dossier über Rosen von Christian Schmidt-Häuser in "Die Zeit" am 21. 07. 2005)

BESSER. FAIR.

Plakat- und Fotodownload




BESSER. FAIR.

Plakatwettbewerb

Studierende der Klasse für Werbegrafik der Universität Wien für angewandte Kunst (Prof. Stöckl) haben für die Plakataktion BESSER. FAIR. die folgenden Plakate gestaltet. Der Entwurf von Julia Brandstätter wurde von einer Jury als Kampagnenplakat ausgewählt. Die Entscheidung ist der Jury nicht leicht gefallen und die Frauensolidarität bedankt sich bei allen engagierten GrafikerInnen!

Ab 4. September sind alle Plakate in einer Ausstellung im Top Kino zu sehen. Auch dieser link führt zu allen Plakaten.



FLP-Publikationen

Blumen: Geschäfte in Kolumbien...fair, grün oder traurig?
Dokumentation mit relevanten Informationen zur kolumbianischen Blumenindustrie und dem menschenrechtlichen Ausnahmezustand des weltweit größten Bluemlieferanten, zus. mit Brot für die Welt und tdh, A4. 20 S. 2003. Euro 4

Blumen-Frauen
Dokumentation über die Situation von Blumenarbeiterinnen in Deutschland, Österreich, Ecuador, Kenia, Sambia, Simbabwe und Tansania
A4, farbig, 28 S. 2002. Euro 4

Hinter jeder Angst steckt Gewalt
Spannende Analyse über Leben und Arbeit von Frauen in der kolumbianischen Blumenindustrie, Kurzfassung einer Studie an der Nationaluniversität Bogota, A4, 24 S. 2000, Euro 4

Die Publikationen sind zu bestellen bei FIAN, Laudongasse 40, 1080 Wien, 4055515-316, fian-oe@oneworld.at, www.fian.at




Können Verhaltenskodizes Arbeiterinnen schützen?
Neues Video zu Frauen im informellen Sektor Indiens

SEWA, eine indische Frauengewerkschaft, dokumentiert in diesem Video die Arbeitsbedingungen in der indischen Exportindustrie, die Wirksamkeit von Verhaltenskodizes und die Forderung der Frauen nach der Verbesserung ihrer Arbeitssituation.

Das Video betrachtet die Sinnhaftigkeit und die Umsetzung von Verhaltenskodizes aus dem Blickwinkel von Frauen in Indien. Anhand von Berichten und Interviews mit KonsumentInnen, UnternehmerInnen, GewerkschafterInnen und ArbeiterInnen wird der Frage, ob Verhaltenskodizes Arbeiterinnen schützen, nachgegangen.

Die DVD kann bei der Frauensolidrität ausgeborgt oder bestellt werden.
(Mehr dazu in pdf)


Kalender 2005 schon vergriffen!

"Frauensolidarität grenzenlos - 12 Beispiele aus der globalen Arbeitswelt"
Mit dem informativen, schönen und praktischen
Taschenkalender
durchs Jahr
(mehr zum Kalender: pdf)


Lesen Sie mehr zum Thema und unseren Aktivitäten:

Glossar zur Erklärung der wichtigsten Begriffe

Informationen zum Projekt der Frauensolidarität


Frauenreise nach Indien im Jänner 2004:

Frauenreise nach Indien (Jänner 2004)
Pressemeldung

Weniger konsumieren: ein Reisebericht
Artikel (pdf) von Renate Schneider (In: Frauensolidarität 1/2004, Nr.87)

Und alle wollen essen...
Erfahrungen aus Indien
Artikel (pdf) von Nela Perle (In: Liga für Menschenrechte, März 2004)

Bilder von der Indienreise (ppt)


Verhaltenskodizes:
Chancen und Grenzen der Codes of Conduct zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Frauen

Die soziale Verantwortung von internationalen Unternehmen (CSR) aus zivilgesellschaftlicher Sicht
Ein Positionspapier (pdf) aus Österreich, 2003

Konzerne, kodizes, kooperationen
01. April 2004 um 19.30 Uhr
Bericht vom Round Table-Gespräch nach der Indienreise

BESSER.FAIR.

Artikel (pdf) von Silvia Pitscheider (In: Frauensolidarität 3/2005, Nr. 93)

Sind wir im Bilde? Frauen diskutieren über die soziale Verantwortung von Unternehmen
Artikel (pdf) von Veronika Mayr (In: Frauensolidarität 1/2005, Nr.91)

Aufklärung ist wichtig: Was nützen Verhaltenskodizes den Frauen?
Artikel (pdf) von Nela Perle (In: Frauensolidarität 1/2004, Nr.87)

Knigge für Multis: Einheitliche und verbindliche Regelungen der internationalen Arbeitsrechte
Artikel (pdf) von Nela Perle (In: Frauensolidarität 2/2003, Nr.84)


CSR - soziale Verantwortung von Unternehmen

Schwerpunktheft des Internet-Magazins Glocalist Review Nr. 28

Öffentliches Geld für private Armutsbekämpfung: Über die (Un-)Moral transnationaler Konzerne
Artikel (pdf) von Silvia Pitscheider (In: Frauensolidarität 2/2005, Nr.92)

Unsere Rechte im Ausverkauf: Frauenarbeit in globalen Lieferketten
Artikel (pdf) von Silvia Pitscheider (In: Frauensolidarität 3/2004, Nr.89)

"Ruckedigu, Blut am Schuh"
Artikel (pdf) von Irene Zeilinger (In: Frauensolidarität 1/2004, Nr.87)


Arbeitsrechte von Arbeiterinnen in der Exportindustrie


Mode, Missbrauch, Frauenrechte: Textilarbeiterinnen in Sri Lanka fordern ihre Rechte ein
Artikel (pdf) von Beate Kratzer (In: Frauensolidarität 1/2004, Nr.87)

Interessenvertretung von Arbeiterinnen: Gewerkschaften und NROs als alte und neue kollektive Akteurinnen in Zentralamerika
Artikel (pdf) von Kristina Pirker (In: Frauensolidarität 1/2004, Nr.87)

ILO gegen Diskriminierung von Frauen: ArbeitnehmerInnen, ArbeitgeberInnen und Regierungen gemeinsam für Arbeitsrechte?
Artikel (pdf) von Sabine Vogler (In: Frauensolidarität 1/2004, Nr.87)

Maquilas - Weltmarktfabriken: ein Ausdruck von Sklaverei im 21. Jahrhundert
Artikel (pdf) von Bianca Mayer (In: Frauensolidarität 1/2004, Nr.87)

Zeiten der Gewalt: Kolumbianische Gewerkschafterinnen berichten über ihren gefährlichen Alltag
Artikel (pdf) von Brigitte Ghafouri-Schmidt (In: Frauensolidarität 4/2003, Nr.86)

Globalisierung der anderen Art: Frauenrechte und Menschenrechte als weltumspannender Diskurs
Artikel (pdf) von Eva Kalny (In: Frauensolidarität 3/2003, Nr.85)


Zum Weiterlesen: Literaturliste


Links zum Thema:

www.csr-austria.at
www.markenfirmen.com
www.cleanclothes.at
www.akwien.at
www.gpa.at
www.weltumspannend-arbeiten.at
www.ilo.org

Foto von: PRINZGAU/podgorschek


Projektträgerin in Österreich: Frauensolidarität, Berggasse 7, 1090 Wien, Tel. 317 40 20-0; Fax: 317 40 20-355 mail: coc@frauensolidaritaet.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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